Bundeslandwirt­schafts­ministerin Julia Klöckner fordert Ende der Niedrigstpreise

Bundeslandwirt­schafts­ministerin Julia Klöckner fordert Ende der Niedrigstpreise

Bundeskanzlerin Angela Merkel, die Bundesministerin für Landwirtschaft und Ernährung Julia Klöckner sowie Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier (alle CDU) haben sich in dieser Woche mit Vertretern des Einzelhandels und der Ernährungsindustrie im Kanzleramt zu einem Krisengipfel getroffen. Themen waren die Wertschätzung von Lebensmitteln und Dumpingpreise sowie faire Preisgestaltung und Lieferbedingungen bei Lebensmitteln mit Blick auf Bauern und Handel.

In ihrem Eingangsstatement drängte Klöckner auf mehr Wertschätzung für Lebensmittel. Das soll laut Teilnehmern des Gipfels mit einer neuen „Kommunikationsallianz“ von Landwirten und Handel gelingen. Zudem forderte die CDU-Politikerin ein Ende der Niedrigstpreise. Entgegen der Forderung der Grünen soll es aber vorerst keine staatlichen Mindestpreise geben, war dem Ergebnis des Krisengipfels zu entnehmen.

Wir fordern schon seit einiger Zeit, dass die Preiskämpfe um Lebensmittel ein Ende haben müssen. Eine tierwohlgerechtere und nachhaltigere Lebensmittelproduktion kann nicht auf Kosten der Erzeuger umgesetzt werden.