Tönnies unterstützt Demonstration des WLV

Tönnies unterstützt Demonstration des WLV

Die aktuellen Vorschläge der Bundesregierung zur drastischen Verschärfung des Düngerechts lösen bei vielen Bauernfamilien echte Zukunftsängste aus. Die Vorschläge zielen auf den Schutz des Grundwassers – ein Thema, dass auch die Bauern als sehr wichtig betrachten. Zugleich sind diese Vorschläge aber auch das bislang letzte Beispiel einer Reihe von immer mehr kostensteigernden Auflagen und Wünsche an die Adresse der Landwirtschaft. Wir sind an einem Punkt angekommen, wo sich Politik und Gesellschaft entscheiden müssen, ob sie auch künftig noch eine von bäuerlichen Familienbetrieben getragene flächendeckend produzierende Landwirtschaft in Deutschland wollen. Tönnies unterstützt die Position des Bauernverbandes und ruft zur Unterstützung der Großkundgebung am 4. April 2019 um 10.30 Uhr auf dem Domplatz in Münster auf

Weiterlesen
Forderung  um Tiertransportzeiten

Forderung um Tiertransportzeiten

In der immer wieder neu entfachten Debatte um Tiertransportzeiten ruft Tönnies zu mehr Sachlichkeit auf. Es ist wissenschaftlich nachgewiesen, dass einer der Hauptstressfaktoren beim Transport die Be- und Entladung der Tiere ist. Wie die Tierärztliche Hochschule Hannover nachgewiesen hat, sind die Transportzeiten von vier, sechs oder acht Stunden nicht maßgeblich für die Stressparameter der Tiere. Stattdessen spielen Fahrverhalten, Klima oder Ausstattung des Transportes eine entscheidende Rolle. Tönnies fordert daher die Politik dazu auf die Transportzeitenregelung so zu verändern, dass die Be- und Entladung separat zur Transportzeit gerechnet wird. Bei der aktuellen Regelung tickt die Uhr vom ersten bis letzten Tier auf dem Wagen, was den Zeitdruck auf die Transporteure und damit die Stressfaktoren für die Tiere erhöht.

Weiterlesen
Tönnies wächst und stärkt nachhaltige Entwicklung

Tönnies wächst und stärkt nachhaltige Entwicklung

Die Tönnies Unternehmensgruppe hat im Rahmen ihres Jahrespressegesprächs über die nachhaltige Entwicklung im Geschäftsjahr 2018, ihre Wachstumsstrategie und die Kernfragen der Fleischbranche berichtet. „Die Fleischbranche befindet sich im Wandel“, sagt Clemens Tönnies, geschäftsführender Gesellschafter. „Wir sind Vorreiter bei den Fragen des Tierschutzes, der Haltungskennzeichnung und der Transparenz für Verbraucher und wollen die Branche nach vorne treiben“, erläutert Geschäftsführer Andres Ruff. Tönnies entwickelt sich gegen den Markttrend, baut seinen Marktanteil aus und behauptet sich mit insgesamt 20,8 Mio. verarbeiteten Schweinen weltweit (+1%, 2017: 20,6 Mio.), davon 16,6 Mio. in Deutschland (+/- 0 %). Insgesamt ist der deutsche Markt um 2,5% gesunken. Bei den Rindern verarbeitete und zerlegte Tönnies im Jahr 2018 insgesamt 440.000 Tiere (+2%, 2017: 432.000). Der Markt sank insgesamt um 3%. Aufgrund des schwachen Schweinepreises, der 12,5% niedriger als im Vorjahr war, liegt der Unternehmensumsatz mit 6,65 Mrd. Euro 3,6% niedriger als im Vorjahr. Tönnies setzt sich als Markt- und Innovationsführer für Schweine- und Rindfleisch in Deutschland für eine nachhaltige Entwicklung der Branche ein. Als Verarbeitungs- und Veredelungsbetrieb steht das Unternehmen zwischen landwirtschaftlicher Erzeugung und dem Lebensmitteleinzelhandel. „Wir tragen gemeinsam die Verantwortung für eine nachhaltige Entwicklung der Fleischbranche. Deshalb haben wir uns gemeinsam mit der Landwirtschaft auf den Weg…

Weiterlesen
Clemens Tönnies: „Beendet diesen Preiskrieg!“

Clemens Tönnies: „Beendet diesen Preiskrieg!“

Clemens Tönnies hat sich in dieser Woche mit einem Appell an den Lebensmittelhandel gewandt: „Hört auf, das Fleisch zu verramschen“, forderte er und stellte fest, Fleisch sei oft viel zu billig. „Fleisch ist unser wertvollstes Lebensmittel, das darf nicht verschleudert werden“, so Tönnies. Obwohl das Rheda-Wiedenbrücker Unternehmen der Marktführer sei und ein großer Player, könne Tönnies allein die Preise allerdings kaum beeinflussen: „Die Entscheidungen liegen beim Handel.“ Gleichzeitig stärkte Tönnies der guten landwirtschaftlichen Praxis den Rücken. „Die Bauern investieren seit Jahren in die Zukunft. Aber Landwirtschaft hat auch etwas mit Wirtschaft zu tun. Das muss sich auch rechnen“.

Weiterlesen
2018 weniger Reserveantibiotika auf QS-Betrieben

2018 weniger Reserveantibiotika auf QS-Betrieben

Die im QS-System registrierten Schweinehalten haben im Jahr 2018 erneut deutlich weniger Antibiotika eingesetzt als im Vorjahr. Der zwischen 2014 und 2017 bereits um mehr als 30% Prozent gesunkene Verbrauch ist nochmals reduziert worden. Insgesamt sank die Menge an eingesetzten Antibiotika um 4,8 Prozent. Ein Rückgang kann vor allem bei den kritischen Antibiotika verzeichnet werden. So wurde die Verbrauchsmenge an Fluorchinolonen allein in 2018 um 20% gesenkt. . Wir meinen: Der Rückgang im Einsatz von Antibiotika ist das Ergebnis unserer gemeinsamen Senkungsstategie, denn Antibiotika sollten nicht leichtfertig eingesetzt werden. Wir unterstützen unsere Landwirte mit unseren Rückmeldungen zu Organbefunden bereits seit langen Antibiotika nur dann beim Einzeltier einzusetzen, wenn es für das Tier notwendig ist.

Weiterlesen
EU-Sauenbestand sinkt deutlich

EU-Sauenbestand sinkt deutlich

Nach neuesten Zahlen des Statistischen Amtes der Europäischen Union, Eurostat, hielten Sauenhalter zum Zähltermin im Dezember 2018 insgesamt 148,77 Mio. Schweine und damit 1,0 Prozent weniger als zur gleichen Zeit im Vorjahr. Besonders zurückgegangen ist die Zahl der Zuchtsauen: diese sank um 3,0 Prozent auf 11,81 Mio. Sauen in der EU und verzeichnet damit den niedrigsten Stand seit der Jahrtausendwende. Insbesondere der deutsche Sauenmarkt ist betroffen. Hier erreichte die Haltung einen neuen Tiefstwert von 1,83 Mio. Tieren. Damit sank der der Bestand um rund 3,8 Prozent. Für uns ist klar, dass die Entwicklung in Deutschland Ergebnis einer agrarkritischen Politik ist. Die Weltmärkte zeigen eine klare Wachstumsprognose für Schweinefleisch. Die wirtschaftliche Perspektive wäre also vorhanden.

Weiterlesen
Laut Verbrauchern wirken Schweine auf Stroh glücklicher

Laut Verbrauchern wirken Schweine auf Stroh glücklicher

Wissenschaftler der Universitäten Bozen und Göttingen haben untersucht, wie Verbraucher die Tiere auf Fotos in unterschiedlichen Ställen wahrnehmen und beurteilen. Die Studie zeigte Bilder eines glücklich oder eines traurig aussehenden Schweins jeweils in einem Stall mit Stroheinstreu oder Spaltenboden. Dabei fanden sie heraus, dass der Stall, in dem ein Schwein abgebildet ist, den stärksten Einfluss darauf hat, wie das Tier von den Verbrauchern wahrgenommen wird. Ein Strohstall ist laut den Verbrauchern deutlich natürlicher und tiergerechter. Laut Aussage der Wissenschaftler helfen die Ergebnisse dieser Studie zu verstehen, wie die Verbraucher die Tierhaltungssysteme bewerten. Demnach wird ein negativ angesehenes Haltungssystem auf einem Spaltenboden selbst dann nicht positiver bewertet, wenn auf dem Bild glücklich aussehende Schweine zu sehen sind. Umgekehrt behält der Stall mit Stroheinstreu seine positive Bewertung, selbst wenn die Schweine auf dem Bild traurig aussehen. Die Studie zeigt erneut, wie stark Verbraucher von Vorstellungen der landwirtschaftlichen Idylle geleitet werden. Ebenso ist bekannt, dass Verbraucher sich im Supermarkt sehr häufig für die Produkte mit dem niedrigsten Preis entscheiden. Wir sind weiterhin gefordert, Hoftüren zu öffnen, damit die Verbraucher anschaulich sehen, wie Tiere in der Praxis gehalten werden

Weiterlesen
Herbe Kritik an Düngeverordnung

Herbe Kritik an Düngeverordnung

Die Vorschläge zur erneuten Verschärfung der Düngemittelverordnung stoßen in ganz Deutschland auf herbe Kritik der Landnutzer. Sollten die Vorschläge der Bundesregierung umgesetzt werden, müssen viele Betriebe ihre Tierhaltung deutlich verringern und würden dann als nicht mehr rentabel aufgeben müssen. Dieser Politik durch die Hintertür müssen wir uns gemeinsam verwehren und für eine starke und zukunftsfähige Landwirtschaft einstehen. Viele Experten haben sich in den vergangenen Monaten mit dem Nitratgehalt im Grundwasser auseinandergesetzt, beispielsweise auch die Landwirtschaftskammer NRW mit der TONISO-Fütterung. Hier sollte das Bundeslandwirtschaftsministerium ansetzen und nach Lösungen suchen, statt Landwirtschaft durch die Hintertür abzuschaffen.

Weiterlesen
Landwirte und Erzeuger erhalten Zugang zur QS-Datenbank

Landwirte und Erzeuger erhalten Zugang zur QS-Datenbank

Seit Januar 2019 haben Landwirte und Erzeuger Lese-Zugriff auf alle Daten ihres Betriebes, die in der QS-Datenbank gespeichert werden. Dazu gehören u.a. Monitoringdaten und Auditergebnisse. Voraussetzung für die Einsicht der Daten ist eine Authentifizierung und Registrierung auf der QS-Software-Plattform.  Wir meinen: Es ist erfreulich, dass die QS-Datenbank nun auch für Landwirte und Erzeuger direkt zugänglich ist. Dadurch haben sie jederzeit persönlichen Zugriff auf ihre Daten und Auswertungen.

Weiterlesen
ASP breitet sich weiter aus

ASP breitet sich weiter aus

Seit Ausbruch der ASP in Belgien sind über 522 infizierte Wildschweine gefunden worden. Insbesondere die schnelle und großflächige Ausbreitung bereitet große Sorgen. So hat sich die Seuche bereits bis an die Grenzen zu Luxemburg und Frankreich ausgeweitet.  Neben den erschreckenden Entwicklungen in Belgien, hat die Seuche in Asien bereits die nächste Ländergrenze überschritten. Damit ist nun auch Vietnam von der ASP betroffen. Die ersten Schweinebetriebe südöstlich der Hauptstadt Hanoi wurden bereits geräumt. Wir meinen: Die Entwicklungen sind für uns besorgniserregend. Vor allem in Belgien behalten wir die Entwicklungen im Auge und bleiben mit unseren Behörden vor Ort in Kontakt, um im Ernstfall schnell reagieren zu können.

Weiterlesen
Staatssekretär Aeikens kündigt „Bundesgülle- programm“ an

Staatssekretär Aeikens kündigt „Bundesgülle- programm“ an

Laut BMEL-Staatssekretär Dr. Hermann Onko Aeikens ist eine Nachschärfung der 2017 novellierten Düngeverordnung unabdingbar, um ein erneutes Vertragsverletzungsverfahren gegen Deutschland wegen Nichteinhaltung der EU-Nitratrichtlinie und etwaige Strafzahlungen abzuwenden. Im gleichen Zug kündigte Aeikens daher ein „Bundesgülleprogramm“ an. Dieses Programm soll eine Verbesserung der Lagerkapazitäten sowie einen verstärkten Abfluss des organischen Düngers in Richtung Ackerbaubetriebe festlegen. Scharfe Kritik an den geplanten Änderungen und dem „Bundesgülleprogramm“ kommt von einigen Landesbauernverbänden sowie der Interessengemeinschaft der Schweinehalter Deutschlands (ISN), die erneute Abänderung verliere die Realität auf Tiermastbetrieben aus den Augen. Wir meinen: In der Landwirtschaft sind aktuell viele Lösungsmöglichkeiten auf dem Weg. Die TONISO-Fütterung oder Kompostierungslösungen sind zwei Beispiele, mit denen wir uns aktuell beschäftigen. Weitere befinden sich in der Entwicklung. Hier braucht es Unterstützung für Forschung, Entwicklung und Realisierung, statt gesetzlicher Verschärfungen.

Weiterlesen
Videoüberwachung an Schlachthöfen

Videoüberwachung an Schlachthöfen

In Niedersachsen sollen die tierschutzrelevanten Bereiche an Schlachthöfen zukünftig videoüberwacht werden. Die Kameras sollen aufzeichnen, wie die Tiere in den Schlachthöfen betäubt und geschlachtet werden. Darauf haben sich Agrarministerin Barbara Otte-Kinast (CDU), Vertreter der Fleischwirtschafts- und Handelsverbände sowie Veterinärbehörden am vergangenen Dienstag geeinigt und eine entsprechende Vereinbarung getroffen. Otte-Kinast will am Freitag einen entsprechenden Gesetzesentwurf im Bundesrat vorlegen, der Videoüberwachungssysteme verbindlich machen soll. Wir meinen: Richtig. Schließlich hat Tönnies bereits seit mehreren Jahren die Videoüberwachung installiert. Als Innovationsführer in Sachen Tierschutz begrüßen wir die branchenweite Vereinbarung und den Gesetzesentwurf, damit gleiche Bedingungen für alle Marktteilnehmer herrschen.

Weiterlesen
2018: Deutschland wichtigster Schweinefleisch-Lieferant nach China

2018: Deutschland wichtigster Schweinefleisch-Lieferant nach China

Deutsche Schweinefleisch-Exporteure haben im vergangenen Jahr ihre Vormachtstellung als wichtigste Lieferanten von Schweinefleisch nach China bestätigt. Die Ausfuhren sind im Vergleich zum Vorjahr auf 228.370 Tonnen gestiegen. Der Marktanteil kletterte somit im Vergleich zu 2017 auf 19,1 Prozent. Aber Vorsicht, die aktuelle Situation in China ist rückläufig. Wenn sich dies fortsetzt drohen Risiken. Denn der Export in Länder wie China sichert uns einen Teil unseres Absatzes und damit auch die Absätze unserer Lieferanten, die die Rohstoffe liefern.

Weiterlesen
Status Quo Isofluran

Status Quo Isofluran

Das Verfahren zum Isofluran-Einsatz mit vorheriger Scherzmittelgabe bei der Ferkelkastration hat fast alle rechtlichen Hürden für die Zulassung genommen. Das einzige, was jetzt noch fehlt ist, dass der Tierarztvorbehalt für die Narkose von Bundesministerin Julia Klöckner aufgehoben werden muss. Dann dürfen auch geschulte Landwirte diese Narkose verabreichen. Bis die betäubungslose Ferkelkastration 2021 endgültig in Kraft tritt, besteht hier noch viel Handlungsbedarf. Gerade im Hinblick auf die Sachkunde und Anwendungserlaubnis durch den Landwirt, vernünftige Geräte sowie die Klärung der arbeitssicherheitsrelevanten Risiken.

Weiterlesen
Start der Agrarunternehmertage in Münster

Start der Agrarunternehmertage in Münster

In der kommenden Woche starten die Agrarunternehmertage in Münster. Ab dem 5. Februar stehen wir in Halle Nord Stand 3213 für interessante Fachgespräche  zur Verfügung.  Besonderes Highlight ist der Vortrag von Clemens Tönnies am Dienstag um 18.00 Uhr auf dem Gemeinschaftsstand der VV Rheinland und Zoetis in Halle Mitte. Auch spannend ist der ASP-Workshop im Rahmen der Messe. Zwar ist die Afrikanische Schweinepest noch nicht bei uns angekommen, stellt jedoch weiterhin eine große Bedrohung für deutsche Wild- und Hausschweine dar. Darum veranstalten DBV und DRV am 06. Februar 2019 von 10 bis 15 Uhr den Workshop in dessen Rahmen Tierhalter, Hoftierärzte sowie Logistiker und Berater über Maßnahmen für den Seuchenfall aufgeklärt und vorbereitet werden. Infos zum Programm und zur Anmeldung finden Sie unter http://veranstaltungen.bauernverband.net/events/public/aspworkshop

Weiterlesen
Werbekampagne für Schweinefleisch in Spanien

Werbekampagne für Schweinefleisch in Spanien

Während die deutsche Berichterstattung über Schweinehaltung und Schweinefleischverzehr immer negativer behaftet sind, wirbt man in Spanien bereits in den Grundschulen mit den Vorteilen von Schweinefleisch: https://interporc.com/2018/11/27/pork-lovers-schools?cat=videos Das sollten wir uns zum Vorbild nehmen, schließlich können wir stolz auf unsere Produkte und vor allem auf unsere inländische Schweinehaltung sein. Wir sollten wieder ins Bewusstsein der Menschen rufen, wie wichtig Fleisch für Aufbau und Erhalt der menschlichen Körpersubstanz ist. Fleisch liefert biologisch hochwertige Nährstoffe wie Eiweiß, Eisen, Zink, Selen sowie Vitamine der B-Gruppe, die in gut verfügbarer Form dem Körper bereitgestellt werden. Unser gemeinsames Ziel sollte es sein, zusammen an der Außendarstellung unserer Branche zuarbeiten und damit einen Mehrwert für die gesamte Wertschöpfungskette zu generieren. Mehr Informationen dazu haben wir auch unter www.toennies-dialog.de zusammengestellt.

Weiterlesen
Haltungssystem der Zukunft – Tag der offenen Tür bei Bühlmeyer

Haltungssystem der Zukunft – Tag der offenen Tür bei Bühlmeyer

Christoph Bühlmeyer ist einer der vielen Landwirte, die sich aktiv mit der Schweinehaltung der Zukunft auseinandersetzen. Am Freitag, 8. Februar zeigt er seinen nagelneuen Außenklimastall in Rheda-Wiedenbrück. Von 9 bis 16 Uhr können Besucher das Stallsystem mit 600 Plätzen, neuartiger Kot-Harn-Trennung, einem Güllemanagement mit erheblich geringeren Emissionen und integrierter Gülleverarbeitung zu organischem Dünger besichtigen. Tönnies unterstützt Christoph Bühlmeyer in seinem offenen und transparenten Weg ein Haltungssystem der Zukunft zu entwickeln. https://www.toennies-agrarblog.de/wp-content/uploads/2019/01/Kari_Buehlmeyer_Einladung.pdf

Weiterlesen
Nährstoffreduzierung in DLG-Empfehlung

Nährstoffreduzierung in DLG-Empfehlung

Die offiziellen, verbindlichen DLG Empfehlungen zur Schweinefütterung sind jetzt angepasst worden. Die neuen Erkenntnisse der Nährstoffreduzierung haben damit in die Beratungsempfehlung Eingang gefunden. Die Empfehlung zeigt Lösungen auf, wie flächenknappe Betriebe weiterhin erfolgreich Landwirtschaft betreiben könnten. Landwirten und Beratern ermögliche der Leitfaden die korrekte Einschätzung der Nährstoffausscheidungen aus der Schweinehaltung im Einzelbetrieb. Die aktuellen Fütterungsverfahren werden nun in „Standard“, „N-/P-reduziert“, „stark N-/P-reduziert“ und „sehr stark N-/P-reduziert“ unterschieden. Die Publikation kann auf der DLG-Homepage kostenlos heruntergeladen werden: https://www.dlg.org/de

Weiterlesen
Meilenstein in der Nutztierhaltung mit TONISO-Fütterung

Meilenstein in der Nutztierhaltung mit TONISO-Fütterung

Meilenstein in der nachhaltigen Entwicklung der Nutztierhaltung: Josef Bunge, langjähriger und erfahrener Fütterungsberater der Landwirtschaftskammer NRW, hat ein neues und innovatives Fütterungskonzept entwickelt. Im Ergebnis könnten damit bei der Nutztierhaltung um bis zu 30% weniger Stickstoff anfallen und gleichzeitig der Anteil Soja im Futtermittel um bis zu 50 % reduziert werden. Um bis zu 30 % weniger Stickstoffanfall sind möglich, indem das Konzept die N-Ausscheidungen der Nutztiere (auch die Phosphor-Ausscheidungen) über die Gülle erheblich senkt. Tönnies hat sich bereits auf den Weg gemacht und schlachtet mehrere tausend Schweine pro Woche, die bereits nach der TONISO-Fütterung gemästet worden sind.

Weiterlesen
Durchfallerreger kein Problem bei Schweinefleisch

Durchfallerreger kein Problem bei Schweinefleisch

Das Bakterium Campylobacter hat in den vergangenen Tagen die Aufmerksamkeit in vielen Medien gefunden. Campylobacteriose ist laut Robert-Koch-Institut in Deutschland und EU-weit die häufigste bakterielle Durchfallerkrankung beim Menschen. In Deutschland wurden 2017 insgesamt 69.414 Erkrankungen gemeldet. Seit dem Jahr 2005 steigt die Zahl der Erkrankungen. Die EFSA geht davon aus, dass die Campylobacteriose sehr häufig nicht erkannt und gemeldet wird und vermutet, dass in der EU mindestens 2 Millionen Fälle von klinischer Campylobacteriose pro Jahr auftreten. Als Hauptübertragungsquelle wird rohes Geflügelfleisch gesehen. In Proben von frischem Schweine- und Rindfleisch ist das Bakterium kein Problem. Dies bestätigen die  Kontrollen bestätigen im staatlichen Zoonosen-Monitoring.  Der Bericht für das Jahr 2017 hebt zudem die mikrobiologische Qualität von Schweinefleisch hervor. Hier wurden bei fast allen pathogenen Keimen niedrigere Nachweisraten als in den Vorjahren festgestellt. So wurden bei 401 Proben Schweinehackfleisch in lediglich drei Proben Salmonellen nachgewiesen. Dies entspricht einer Nachweisrate von 0,7Prozent. Man sieht, gemeinsam machen wir unsere Hausaufgaben für hochwertige und sichere Lebensmittel.  

Weiterlesen
ASP in Belgien wandert westwärts

ASP in Belgien wandert westwärts

Seit im September 2018 in Belgien ASP ausbrach, wurden insgesamt 281 Fälle von erkrankten Wildschweinen gemeldet. Eine Pufferzone wurde daraufhin errichtet. Seit Dezember gibt es jedoch Meldungen über infizierte Tiere außerhalb der Pufferzone, im sogenannten Beobachtungsbereich. Die ASP-Funde liegen nur vier Kilometer von der französischen Grenze entfernt. Um die Grenze zum Nachbarland zu schützen, sollen zusätzlich zu den bereits ca. 30 km Schutzzaun um die Pufferzone weitere 15 km Zaun gebaut werden. In Kern- und Pufferzone sollen die verbleibenden Wildschweine zudem stärker bejagt werden.

Weiterlesen
Tierwohlkennzeichen für Schwein in den Startlöchern

Tierwohlkennzeichen für Schwein in den Startlöchern

Diese Woche haben wir uns im Bundeslandwirtschaftsministerium mit weiteren Vertretern aus Politik, Fleischindustrie, Tier- und Verbraucherschutz sowie Handel getroffen, um über die Kriterien des Tierwohlkennzeichens auszutauschen. Wir haben uns intensiv in die Diskussion eingebracht. Das staatliche Tierwohlkennzeichen bekommt drei Stufen, wobei bereits die Eingangsstufe den gesetzlichen Standard übersteigen wird. Wir haben uns in die Debatte in den vergangenen Monaten intensiv eingebracht und stehen dem Bundeslandwirtschaftsministerium weiter zum Austausch bereit. Die Forderung von Ministerin Klöckner eine pragmatische Einstiegsstufe zu schaffen, die für eine breite gesellschaftliche Gruppe erreichbar ist, findet unsere Unterstützung. Es ist wichtig, die Tierwohlkennzeichnung nun auf der Zielgeraden zu verabschieden. Dabei müssen die Landwirte mitgenommen werden, damit wir die Kennzeichnung gemeinsam zum Erfolg bringen und attraktiv für Verbraucher machen.

Weiterlesen
Zahl der Landwirte sinkt

Zahl der Landwirte sinkt

Immer weniger Landwirte sorgen dafür, dass wir satt werden. Die Anzahl der noch bewirtschafteten Höfe nahm zwischen 2007 und 2017 um 51.800 auf 269.800 Betriebe ab. Das sind 16,1 % weniger. Im Vergleich zur Agrarstrukturerhebung 2007 ging die Anzahl landwirtschaftlicher Betriebe mit Tierhaltung relativ stark zurück, und zwar um etwa 53.200 Betriebe oder gut 22 Prozent (jährlich minus 2,8 Prozent). Konsequenz: Ein Landwirt ernährt durschnittlich 155 Menschen. Die Ursachen für diese Entwicklung sind mehrschichtig. Natürlich haben Wirtschaftlichkeit und Zukunftssicherheit Auswirkungen. Auf der anderen Seite stehen die technische Entwicklung und damit optimalere Möglichkeiten der landwirtschaftlichen Erzeugung. Hier müssen wir gemeinsam deutlich machen, das groß nicht gleich schlecht ist. Große wie kleine Landwirte können ihren Hof gut und schlecht führen. Entscheidend ist wie die einzelne Bucht aussieht. Das ist dann Tierschutz aus Sicht des Tieres.

Weiterlesen
Erhöhung der niederländischen Umsatzsteuertarife

Erhöhung der niederländischen Umsatzsteuertarife

Der ermäßigte Steuersatz in den Niederlanden beträgt derzeit 6 %. Dieser wird ab 2019 auf 9 % erhöht. Dieser gilt bislang u.a. für Lebensmittel, Bücher, landwirtschaftliche Erzeugnisse, Arzneimittel sowie bestimmte Dienstleistungen, wie Hotelübernachtungen, Personenverkehr und Kulturveranstaltungen. Der Regeltarif der niederländischen Umsatzsteuer verbleibt unverändert bei 21 %. Der Schweinepreis wird in den Niederlanden inkl. Steuer rausgegeben. In KW 1 sind die Notierungen in den Niederlanden für Ferkel, Schweine und Sauen hoch gegangen. Das liegt nicht am Markt, sondern lediglich an der Erhöhung der Umsatzsteuer um 3%. Der Landwirt bekommt dadurch nicht mehr Erlös für seine Tiere. Es ist lediglich eine optische Anpassung der Grundnotierung durch die Erhöhung des ermäßigten Steuersatzes.

Weiterlesen
Weihnachtsbotschaft 2018

Weihnachtsbotschaft 2018

Kurz vor dem Weihnachtsfest 2018 richten Dr. Robert Elmerhaus und Clemens Tönnies einige Worte an euch. Wir wünschen euch ein besinnliches Weihnachtsfest, einen guten Rutsch ins neue Jahr und melden uns ab dem 4. Januar 2019 zurück.VIDEO HIER ANSEHEN

Weiterlesen
QS berechnet Tiergesundheitsindex

QS berechnet Tiergesundheitsindex

Zum zweiten Mal wurde von der QS aus den Schlachtbefunddaten des zweiten und dritten Quartals 2018 für die Befundgruppen Atemwegsgesundheit, Organgesundheit, Gelenkgesundheit und Unversehrtheit des Schlachtkörpers die betriebsindividuellen Tiergesundheitsindices berechnet. Diese sollen Schweinehaltern eine kompakte Bewertung der Schlachtbefunde und einen direkten Vergleich mit anderen Betrieben ermöglichen, die an den gleichen Schlachtbetrieb geliefert haben. Grundlage der Indices sind die Befunde der amtlichen Schlachttier- und Fleischuntersuchung, die Tönnies bereits seit einigen Jahren den Landwirten digital zur Verfügung stellt. Mit dieser Auswertung werden wesentliche Hinweise auf Erkrankungen von Tieren geliefert.

Weiterlesen
Tönnies unterstützt die Arbeit zum staatlichen Tierwohlkennzeichen

Tönnies unterstützt die Arbeit zum staatlichen Tierwohlkennzeichen

Tönnies hat diese Woche am runden Tisch des Bundeslandwirtschaftsministeriums zur staatlichen Tierwohlkennzeichnung teilgenommen und Ministerin Klöckner die Unterstützung zugesagt. Die Ministerin nutzte den Runden Tisch, um alle Beteiligten über den Stand der Arbeiten des Ministeriums und über mögliche Kriterien für die Stufen des Tierwohlkennzeichens zu informieren und mit ihnen zu diskutieren. Ziel ist es den Verbraucher eine bessere Orientierung beim Einkauf von Fleischprodukten. Sie möchten wissen, was sich tatsächlich für die Tiere verbessert hat, wenn sie gekennzeichnetes Fleisch kaufen, und sie möchten Vertrauen haben können, dass dies auch unabhängig kontrolliert wurde und der Wahrheit entspricht.  Klöckner: „Wir wollen den Landwirten einen Einstieg in bessere Haltungsbedingungen ermöglichen, dazu brauchen wir einen realistischen Einstieg in der ersten Stufe. Dieser Einstieg soll ein klarer und sichtbarer Schritt hin zu einer tiergerechteren Haltung sein, mit dem wir Lösungen für existierende Probleme in der Tierhaltung angehen. Nur gemeinsam mit allen Beteiligten werden wir dem Kennzeichen zu einem Erfolg verhelfen.“ Unsere Meinung dazu: Damit das Kennzeichen ein Erfolg wird brauchen wir nun den pragmatischen Einstieg. Wenn das Kennzeichen ein Erfolg werden soll, der in der Marktbedeutung über Nischenlabel hinausgeht, ist es erforderlich, dass sich viele Landwirte beteiligen können.

Weiterlesen
Brexit: Vorbereitungen laufen trotz großer Unwägbarkeiten

Brexit: Vorbereitungen laufen trotz großer Unwägbarkeiten

Wir bereiten uns intensiv auf den bevorstehenden Ausstieg Großbritanniens aus der Europäischen Union vor. Als wichtiger Handelspartner ist das Land ein großer Abnehmer von Fleisch innerhalb Europas. Daher schulen wir seit rund einem Jahr unsere Mitarbeiter in Fragen der Zollabwicklung und versuchen dabei die möglichen Handelshemmnisse so gering wie möglich zu halten.  Gleichzeitig wird das Geschäft in Großbritannien ausgebaut. Wir haben das Familienunternehmen Riverway Foods übernommen, das sich auf die Wurstproduktion für den britischen Markt spezialisiert hat. Produkte wie die „Cumberland Sausages“ werden landesweit im britischen Handel vertrieben.

Weiterlesen
Kapazitätserweiterung in Rheda-Wiedenbrück

Kapazitätserweiterung in Rheda-Wiedenbrück

Der Kreis Gütersloh hat als zuständige Genehmigungsbehörde dem Antrag auf Kapazitätserweiterung bei Tönnies in Rheda-Wiedenbrück zugestimmt. Mit dem Bescheid zur Erweiterung der Schlachtkapazität von 3.000t auf 3.500t pro Tag haben wir nun Planungssicherheit für die mittelfristige Entwicklung in Ostwestfalen. Mit diesem Bekenntnis zum Standort in Westfalen wollen wir ein Signal für die Zukunft der Landwirtschaft setzen. Wir glauben an die Nutztierhaltung in unserer Region. In dem 26 Monate dauernden Prüfungsverfahren wurden von der Genehmigungsbehörde zahlreiche Emissionsprüfungen, unter anderem auf Geruch, Abwasser, Lärm und Verkehrsbelastung durchgeführt. Wie der Kreis mitgeteilt hat, sind die Auswirkungen auf die Umweltemissionen ausreichend geprüft. Durch Präventionsmaßnahmen konnten Emissionen eingedämmt werden, so dass nun die Genehmigung zugestellt wurde. Kurzfristige Baumaßnahmen werden nicht umgesetzt. Durch die Effizienzsteigerung in der Produktion und gleichzeitigem Ausbau der Automatisierungstechnik konnten die Produktionsprozesse kontinuierlich verbessert werden.

Weiterlesen
Danke, Otto!

Danke, Otto!

Unser langjähriger Geschäftsführer Josef „Otto“ Tillmann, tritt nach 27 Jahren Betriebszugehörigkeit bei Tönnies in den Ruhestand. Zu seiner offiziellen Verabschiedung blickten Weggefährten, hochrangige Branchenexperten und Repräsentanten aus Politik und Gesellschaft auf die Arbeit des 65-jährigen zurück. Josef Tillmann hat 1968 mit 14 Jahren seine Metzgerlehre begonnen, als Geselle gearbeitet, später ein Studium der Lebensmitteltechnologie absolviert und ist damit der Fleischbranche seit einem halben Jahrhundert treu. „Als ich 1991 zum Unternehmen kam, war es noch vergleichsweise klein, bestand aus den Standorten in Rheda, Gütersloh und Weißenfels. In Rheda wurden damals beispielsweise nur ein paar Sauen zerlegt, heute können allein in diesem Betrieb bei Bedarf bis zu 26.000 Schweine täglich geschlachtet und zerlegt werden“, sagt Tillmann rückblickend. Mit den Jahren sind dann weitere Standorte – national wie international, für Schweine sowie auch Rinder – hinzugekommen, mussten modernisiert oder neu gebaut werden. Diese atemberaubende Entwicklung eines Marktführers mit heute 6,9 Mrd. Euro Umsatz weltweit aktiv mitzugestalten, hat Tillmann als „rechte Hand“ von Clemens Tönnies geprägt. Wir sagen: Danke, Otto!

Weiterlesen
Prognose 2019: Schweineerzeugung soll in der EU sinken

Prognose 2019: Schweineerzeugung soll in der EU sinken

Nach Schätzungen des EU-Prognoseausschusses wird die Bruttoeigenerzeugung von Schweinen in der Europäischen Union kommendes Jahr zurückgehen, in Deutschland um bis zu 1 Prozent gegenüber 2018. Ein deutliches Plus von bis zu 3 Prozent ist in Spanien zu erwarten, die ihren positiven Trend damit vorsetzen. Auch Großbritannien wird ein Plus von ca. 1,4 Prozent verzeichnen, was wahrscheinlich auf den anstehenden Brexit und die bisher geringe Eigenversorgung der Briten zurückzuführen ist. Für uns ist klar, dass wir ein politisches Bekenntnis für die Landwirtschaft in Deutschland brauchen. Hört man die Rede des grünen Frontmann Robert Habeck auf dem deutschen Fleischkongress vergangene Woche, dann ist das die Aufforderung an die Landwirtschaft die Flinte ins Korn zu werfen. Wir stehen für eine andere Position und kämpfen für die gesamte Kette der deutschen Lebensmittelgewinnung.

Weiterlesen
Ferkel-Gipfel in Berlin

Ferkel-Gipfel in Berlin

Bundesministerin Julia Klöckner hatte diese Woche zum Ferkel-Gipfel nach Berlin eingeladen. Clemens Tönnies hat sich dabei sehr klar und offen für die verschiedenen tierschutzgerechten Wege der Ferkelkastration positioniert. Prinzipiell sollte jeder Landwirt für sich die richtige Lösung finden und frei sein in seiner Entscheidung. Alle Wege die vom Lebensmitteleinzelhandel akzeptiert werden, können Möglichkeiten sein. Tönnies sieht es als seine Pflicht an, die Erzeuger nach hinten hin abzusichern und dafür verschiedene Wege zu ermöglichen. Die Ebermast ist eine. Das heiß, dass Tönnies die Zahl an Jungebern nicht begrenzt. Allerdings werden auch keine Eber gesucht. Das Unternehmen bietet den Erzeugern mit der Ebermast schon seit einigen Jahren diese Möglichkeit an. Die Zahl der geruchsauffälligen Tiere liegt bei 3 bis 4 Prozent. Diese Ware kann durch weitere Verarbeitungsschritte wie kochen oder pökeln verwendet werden. Darüber hinaus setzt sich das Unternehmen für den vierten Weg ein, also die Lokalanästhesie durch den Erzeuger. Zur Immunokastration hat Tönnies in den vergangenen Monaten Versuche durchgeführt, die nicht alle Fragen gelöst haben. Insbesondere die Zahl der Geruchsauffälligkeiten bei der Immunokastration war vergleichbar hoch wie bei der Jungebermast. Um sicherzustellen, dass kein geruchsauffälliges Fleisch in den Handel kommt, muss also auch bei der Immunokastration jedes Tier getestet werden. Tönnies…

Weiterlesen
Bunge-Versuche ohne Soja lassen aufhorchen

Bunge-Versuche ohne Soja lassen aufhorchen

Seit Jahren orientieren sich die Landwirte bei der Fütterung ihrer Schweine an den wissenschaftlich erarbeiten Bedarfsnormen für die Schweinefütterung. Praxisversuche von Josef Bunge, Fütterungsberater bei der Landwirtschaftskammer Nordrhein-Westfalen lassen seit geraumer Zeit aufhorchen. Bunge hat sich mit verschiedenen Mästern erfolgreich an eine stark nährstoffreduzierte Fütterung herangetastet. In der Mittel- und Endmast verzichtet er zudem komplett auf mineralischen Phosphor. Um Sojaschrot zu sparen, setzt er auf Mineralfutter unter Zugabe freien Aminosäuren. Durch den geringen Eiweißgehalt ist die Ration bekömmlich und schont den Stoffwechsel der Tiere. Die bei uns ermittelten Schlachtleistungsergebnisse der so gefütterten Tiere sind überzeugend. Zudem profitiert der Mäster bei der Nährstoffbilanz von den sehr geringen N- und P-Ausscheidungen seiner Tiere. Wir meinen: Josef Bunge geht mit seinen Versuchen unkonventionelle Wege, die maßgeblich zur Umweltentlastung und Tiergesundheit beitragen. Weiter so!

Weiterlesen
EU rückt Tierwohl in den Mittelpunkt

EU rückt Tierwohl in den Mittelpunkt

In dieser Woche rückte die 2017 gegründete „EU-Plattform für Tierwohl“ bei ihrem 4. Internationalen Treffen in Brüssel das Thema Tierhaltung bei Schweinen, Tiertransport sowie Qualitätskontrollen und Indikatoren für Tierwohl in der Mast in den Mittelpunkt. Die Plattform mit 75 Vertretern von Interessengruppen und NGO, aus Wissenschaft, aus Mitgliedstaaten und Ländern des Europäischen Wirtschaftsraumes, von internationalen Organisationen und der Europäischen Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) tagt zwei Mal im Jahr und möchte den Austausch in Europa zum Thema ausbauen. Wir meinen: Der Austausch zu dem Thema auf EU-Ebene ist gut, allerdings brauchen wir dann auch EU-weit einheitliche Regeln, so zum Beispiel bei der Ferkelkastration.

Weiterlesen
ASP-Impfstoff für Wildschweine?

ASP-Impfstoff für Wildschweine?

Wie die ISN diese Woche berichtet, machen Spanische Forscher Hoffnung auf die baldige Verfügbarkeit eines Impfstoffes gegen Afrikanische Schweinepest für Wildschweine. Die Tiermedizinischen Fakultät der Universität Madrid berichtet von „guten Ergebnissen“ der Forschungsentwicklung. Das Schutzniveau durch den aktuell vorliegenden Schluckimpfstoff sei sehr hoch, allerdings bestehe noch Forschungsbedarf. Hier mehr Informationen bei der ISN: https://www.schweine.net/news/hoffnung-auf-ersten-asp-impfstoff.html

Weiterlesen
Tönnies Livestock wirbt um Landwirte

Tönnies Livestock wirbt um Landwirte

Das Team der Tönnies Livestock führt in dieser Woche viele Gespräche mit Erzeugern, Händlern und weiteren Tierhaltungsprofis auf der Eurotier. Dabei macht das Team allen Beteiligten Mut und stellt sich den offenen Fragen. Passend zur Eurotier wurde auch die neue Website der Livestock präsentiert. Unter www.toennies-livestock.de stehen aktuelle Informationen und der direkte Kontakt zum Team im Vordergrund.

Weiterlesen
CIIE in Shanghai: Tönnies präsentiert Export

CIIE in Shanghai: Tönnies präsentiert Export

Auf der ersten chinesischen Importmesse, der CIIE in Shanghai, präsentierte sich die Tönnies Gruppe mit seiner chinesischen Marke „202“ dem chinesischen Markt. Der Export ist ein wichtiger Bestandteil der Wertschöpfung am Tier, da vor allem Produkte wie Pfötchen, Öhrchen oder Schnäuzchen nach China vermarktet werden. Neben einer Verköstigung deutscher Produkte zeigt das Unternehmen auf einer überdimensionalen Leinwand seine Exportstärke von der Landwirtschaft bis zum Seecontainer. Hier geht‘s zum gesamten Video: [embedyt] https://www.youtube.com/watch?v=MXTAI9VagYY[/embedyt]

Weiterlesen
Tierwohlkennzeichnung

Tierwohlkennzeichnung

Bundeslandwirtschaftsministerin Klöckner tauschte sich vergangene Woche mit dem Deutschen Raiffeisenverband sowie Vertretern des Verbandes der Fleischwirtschaft zum Tierwohlkennzeichen aus. Dabei herrschte Einigkeit darüber, dass diese Kennzeichnung eine freiwillige Markierung für Landwirte sein soll, die bei der Haltung und Aufzucht auf Tierwohl achten. Ab dem Frühjahr 2020 sollen erste Produkte mit dem staatlichen, freiwilligen Tierwohlkennzeichen im Handel erscheinen. Tönnies unterstützt die Bundesministerin in ihrem Vorgehen, schließlich fördern wir unsere Erzeuger schon lange dabei, Tierwohl und Tierschutz in der Haltung sicherzustellen und diesen Einsatz der Landwirte an der Ladentheke für den Verbraucher zu belegen.

Weiterlesen
Oberster Veterinär neu berufen

Oberster Veterinär neu berufen

Dr. Dietrich Rassow ist neuer Leiter des Veterinärdienstes der Bundesrepublik Deutschland. Er ist damit der Nachfolger von Dr. Karin Schwabenbauer, die am 1. Oktober in den Ruhestand getreten ist. Wir gratulieren Dr. Rassow zur Beförderungen und freuen uns auf eine erfolgreiche Zusammenarbeit.

Weiterlesen
US-Farmer fürchten Auswirkungen des Handelsstreits

US-Farmer fürchten Auswirkungen des Handelsstreits

Der Handelskonflikt zwischen den USA und China hat weltweit Auswirkungen auf die Preisentwicklung, auch auf den Schweinepreis. Nun müssen die US-Farmer fürchten, ab 2019 deutlich weniger Subventionen der Trump-Regierung zu bekommen. Die Regierung hat offenbar keine Pläne, den unter dem Handelsstreit mit China leidenden Farmsektor auch noch 2019 mit Geldmitteln zu unterstützen, so die Nachrichtenagentur Bloomberg. Die US-Farmer konnten bisher Anträge für die erste Runde der Hilfszahlungen von 4,7 Mrd. USD (4,12 Mrd. Euro) stellen. Die Regierung lässt nun offen, ob es eine zweite Runde für Hilfszahlungen geben wird.

Weiterlesen
Laborstudie: Können Fliegen ASP übertragen?

Laborstudie: Können Fliegen ASP übertragen?

Innerhalb Osteuropas hat sich das ASP-Virus unerwartet auch bei Betrieben mit guter Biosicherheit ausgebreitet. Nun arbeiten Wissenschaftler an der Ursachenforschung und Risikobewertung von Stechmücken als Überträger des ASP-Virus. Schweine wurden in verschiedene Gruppen aufgeteilt und über unterschiedliche Methoden infiziert. U.a. indem sie mit Fliegen oder mit Fliegen versetztem Futter gefüttert wurden. Die Fliegen wiederum wurden vorher von kranken Tieren ernährt. Ergebnis: Fliegen sind nicht unbedingt Fernüberträger für ASP, aber wohl ein Risiko für die Ausbreitung des Virus innerhalb eines Betriebs, sobald ein Schwein infiziert ist

Weiterlesen
Antibiotikaeinsatz sinkt weiter

Antibiotikaeinsatz sinkt weiter

Das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) hat aktuelle Zahlen dargelegt, dass der Einsatz von Antibiotika in der Tierhaltung weiter sinkt. Das zeigen neue Kennzahlen zur Therapiehäufigkeit des Bundesamtes und des QS-Antibiotika-Monitorings. Somit sind seit 2015 die Werte der Kennzahlen um 55 bis 70% gesunken. Auffallend ist jedoch, dass die Kurve des abnehmenden Antibiotikaverbrauchs immer flacher verläuft. Mit anderen Worten: Es wird immer schwieriger bzw. ist mit einem immer größeren Aufwand verbunden, den Antibiotikaverbrauch noch weiter zu senken. Dass immer weniger Antibiotika eingesetzt werden, ist ein beachtlicher Fortschritt. Wir unterstützen die Landwirte dabei, noch genauer zu analysieren, wann der Einsatz von Antibiotika sinnvoll und angemessen ist und wann nicht.

Weiterlesen
Mehr Schweine in der EU – weniger Schlachtungen in Deutschland

Mehr Schweine in der EU – weniger Schlachtungen in Deutschland

Die Anzahl der Schweine innerhalb der EU ist in den zwölf Monaten bis zum Frühsommer 2018 meist gestiegen. Das geht aus aktuellen Daten des Statistischen Amtes der Europäischen Union (Eurostat) hervor, die teilweise aber noch vorläufig sind. Im Sommer 2018 wurden insgesamt gut 126,8 Millionen Schweine gehalten; das waren rund 2,1 Millionen Stück oder 1,7 % mehr als bei der vergleichbaren Vorjahreserhebung. Auffällig: Insbesondere die Erzeuger in Spanien, Polen und Dänemark rüsten auf und wachsen. Bei den Iberern nahm die Schweinepopulation laut Eurostat gegenüber dem Frühsommer 2017 um fast 1,5 Millionen Stück oder 5,2 % auf 30,15 Millionen Tiere zu. Gleichzeitig sinkt in Deutschland die Zahl der Schweineschlachtungen: Dem Statistischen Bundesamt zufolge wurden im Zeitraum von Januar bis August dieses Jahres 37,7 Millionen Schweinen und damit 1,8 Prozent weniger Tiere als im Vorjahr geschlachtet. Im August sorgte die extreme Hitze für eine geringe Futteraufnahme und fehlendes Wachstum der Schweine.

Weiterlesen
Gegen Wissenschaftlichen Rat: Niederlande wollen Transporte verschärfen

Gegen Wissenschaftlichen Rat: Niederlande wollen Transporte verschärfen

Die niederländische Landwirtschaftsministerin setzt sich für eine Verschärfung der Transportverordnung von landwirtschaftlichen Nutztieren ein. Wie jetzt aus einem Brief der Ministerin bekannt wurde, will sie die maximale Transportdauer für Schlachttiere auf acht Stunden beschränken. Das Friedrich-Loeffler-Institut hat dazu im vergangenen Jahr einen lesenswerten Forschungsbericht beim Symposium der Tönnies Forschung vorgestellt. Kernaussage: Nicht die Dauer ist der Stressfaktor für die Tiere, sondern externe Einflüsse, Hitze, Stau sowie das Be- und Entladen der Transporte. Bleibt die Frage, warum Politiker Grenzen ziehen, die wissenschaftlich irrelevant sind?! Hier mehr dazu: https://toennies-forschung.de/forschung/projekt_raumangebot-bei-transporten.php

Weiterlesen
Tierärzte gegen Fristverlängerung bei Ferkelkastration

Tierärzte gegen Fristverlängerung bei Ferkelkastration

Die Bundestierärztekammer (BTK), die Tierärztliche Vereinigung für Tierschutz (TVT) und die Deutsche Veterinärmedizinische Gesellschaft (DVG) haben sich in einer Pressemitteilung gegen die Fristverlängerung ausgesprochen. Grund: Es bestehe aus wissenschaftlicher und ethischer Sicht keinerlei vertretbare Begründung. Ihrer Meinung nach seien neben der Durchführung einer Injektions- oder Inhalationsnarkose auch die Jungebermast und die Impfung gegen Ebergeruch durchaus praxisreif. Eher wäre es Aufgabe der Politik durch Aufklärungsarbeit bei den Verbrauchern die Erzeuger, Hersteller und den Einzelhandel zu unterstützen. Für uns ist die Fristverlängerung der richtige Weg! Somit ist nun hoffentlich genug Zeit endlich eine praktikable Lösung zu finden und den Weg für schonendere Methoden zur Ferkelkastration gesetzlich freizumachen. Der Bund muss jetzt handeln und ein sinnvolles Gesamtkonzept erstellen.

Weiterlesen
Deutschland bleibt Nr. 1 unter den europäischen Schweinefleisch-Exporteuren

Deutschland bleibt Nr. 1 unter den europäischen Schweinefleisch-Exporteuren

Deutschland ist auch im ersten Halbjahr 2018 wieder Spitzenreiter was die Ausfuhr von Schweinefleisch an Drittländer angeht. 23% des gesamten Exports kam aus Deutschland und die deutschen Exporteure steigerten somit ihr Ausfuhrvolumen um 5%. Insgesamt wurden im vergangenen Jahr 2,1 Mio. t exportiert. Damit ist die Ausfuhr leicht angestiegen. Nicht zuletzt liegt das am Handelsstreit zwischen den USA und China, der sich aktuell positiv auf den europäischen Exportmarkt für Schweinefleisch auswirkt. Dass Deutschland wieder Spitzenreiter unter den EU-Exporteuren ist, ist erfreulich und bestätigt auch unsere Aktivitäten. Seit Jahren arbeiten wir daran, unsere Produkte auf zahlreichen Märkten zu platzieren und möglichst breit aufgestellt und lieferfähig zu sein. Auf diese Weise sichern wir eine nachhaltige Wertschöpfung für unsere Lieferanten und verhindern, dass wir von einzelnen Märkten zu stark abhängig sind. Daran arbeiten wir weiter und gehen voran.

Weiterlesen
Züchtung fördert Tierwohl

Züchtung fördert Tierwohl

Neue Methoden in der molekularen Tierzucht zeigen, mittlerweile können Erbfehler leichter und sicherer identifiziert werden. Grundsätzlich besteht die Möglichkeit durch Züchtungsmethoden Populationen von bekannten Erbfehlern zu befreien, somit wird laut Forschern Nutztierzucht auch gleichzeitig proaktiver Tierschutz. Neue Züchtungsmethoden haben also nicht nur einen ökonomischen Vorteil, sondern sind auch dem Tierwohl zuträglich.

Weiterlesen
Initiative Tierwohl testet Kennzeichnung von Schweinefleisch

Initiative Tierwohl testet Kennzeichnung von Schweinefleisch

Seit dieser Woche können Verbraucher erstmalig auch Schweinefleisch und Schweinefleischprodukte, die von teilnehmenden Betrieben der Initiative Tierwohl stammen, im Lebensmitteleinzelhandel am Produktsiegel der Initiative inklusive der Nämlichkeit  erkennen. Auch wir bei Tönnies gewährleisten diese Nämlichkeiten und chargieren getrennt. Wir unterstützen unsere Erzeuger dabei, Tierwohl und Tierschutz in der Haltung sicherzustellen und diesen Einsatz der Landwirte an der Ladentheke für den Verbraucher zu belegen. Wir setzen uns weiter dafür ein, dass der Mehrwert auch bei den Landwirten ankommt.

Weiterlesen
Höchste Sicherheit im Fall der Afrikanischen Schweinepest

Höchste Sicherheit im Fall der Afrikanischen Schweinepest

Der Nachweis der ASP bei Wildschweinen in Belgien hat für den deutschen und europäischen Schweinefleisch Markt zunächst keine unmittelbaren Folgen. Tönnies hat als Schlacht- und Verarbeitungsunternehmen von Schweinen zahlreiche Maßnahmen ergriffen, um die eine umfassende Lieferfähigkeit auch beim Ausbruch der Afrikanischen Schweinepest in Deutschland sicherzustellen. In enger Abstimmung mit den zuständigen Behörden werden im Falle eines Falles alle Maßnahmen umgesetzt um ein Ausbreiten zu verhindern. Damit nehmen wir als Marktführer unsere Verantwortung sehr ernst und sind gerüstet für den Fall eines Ausbruchs der ASP in Deutschland. 1. Die Tönnies-Laborinfrastruktur: Durch Untersuchungen in unserem firmeneigenen akkreditierten Labor bieten wir unseren Kunden einen zusätzlichen Kontrollschritt für den Nachweis der ASP-Freiheit unserer Produkte. 2. Das Tönnies-Behördennetzwerk: Wir stehen in intensivem Kontakt mit den zuständigen Behörden auf Lokaler-, Landes-, Bundes und Europäischer Ebene. Wir sind Mitglied der Arbeitsgruppen zur ASP. Dadurch erhalten wir einen exklusiven Zugang zu sämtlichen Informationen. Somit ist eine schnelle und direkte Informationsweitergabe sichergestellt. Des Weiteren erleichtert der direkte Kontakt mit den Behörden im Krisenfall die Umsetzung des offiziellen Tierseuchenbekämpfungsplanes. Dieser hält für die verschiedenen Szenarien umfassende Informationen und klare Handlungsanweisungen bereit. Der aktuelle Stand des Landesamtes ist hier nachzulesen: https://www.lanuv.nrw.de/verbraucherschutz/tiergesundheit/tierseuchenbekaempfung/tierseuchen/afrikanische-schweinepest/ 3. Unsere geprüfte Biosicherheit in der Lieferkette Mit unserem QS-System…

Weiterlesen
Demonstration zur Agrarministerkonferenz

Demonstration zur Agrarministerkonferenz

Die Demonstration des Westfälisch-Lippischen Landwirtschaftsverbandes und der ISN am Rande der Agrarministerkonferenz in Bad Sassendorf war ein gutes Zeichen, gemeinsam Stärke zu demonstrieren. Unsere Branche braucht ein klares Bekenntnis der Politik, damit wir auch in Zukunft Nutztierhaltung in Deutschland betreiben können. Deshalb haben wir selber an der Demo teilgenommen und stehen an der Seite der Landwirtschaft! [embedyt] https://www.youtube.com/watch?v=jnW2v4Mbwwc[/embedyt]

Weiterlesen
Politisches Bekenntnis für Tierhaltung gefordert

Politisches Bekenntnis für Tierhaltung gefordert

Zwei ministerielle Vorgänge im Bundeslandwirtschaftsministerium und im Bundesumweltministerium lassen in diesen Tagen aufhorchen. Der vom Bundesumweltministerium vorgelegten Entwurf zur Änderung der „Technischen Anleitung zur Reinhaltung der Luft – TA Luft“ wägt sehr kritisch zwischen dem Immissionsschutz und den Anforderungen zum Tierwohl ab. Die Folge sind noch mehr Bürokratie für die Landwirtschaft. Wer solche politischen Forderungen dokumentiert, stellt die Zukunft der Tierhaltung in Deutschland in Frage. Der zweite Vorgang stammt aus dem Bundeslandwirtschaftsministerium. Um die Treibhausgasemissionen der Landwirtschaft bis 2030 um 11 bis 14 Mio. t CO2-Äquivalente zu senken, setzt das Ministerium als eine der zentralen Maßnahmen auf die Düngeverordnung. Die wird in Kauf genommen, dass die Nutztierhaltung in Deutschland zurückgeht. Die Emissionen der Tierhaltung will das Ministerium auch über die Ausgestaltung der Agrarförderung begrenzen. Im Protokoll werden 2 Großvieheinheiten (GV) pro Hektar als mögliche Option genannt. Dabei wird völlig außer Acht gelassen, dass lediglich 7% des weltweiten CO2-Austoßes auf die landwirtschaftliche Produktion zurückzuführen ist. Wir meinen: Unsere Landwirtschaft braucht ein klares Bekenntnis der Politik.

Weiterlesen
Unterstützung des 4. Weges

Unterstützung des 4. Weges

Die Entscheidungsdebatte um die Wege der Ferkelkastration ab dem 1. Januar 2019 spitzt sich in dieser Woche weiter zu. Tönnies unterstützt die Vertreter der Landwirtschaft in der Debatte um den 4. Weg. Mit diesem vierten Weg liegt eine umsetzbare, erprobte Lösung auf dem Tisch, die von der Branche getragen wird. Ein Blick ins Ausland, beispielsweise nach Dänemark, zeigt schließlich die Machbarkeit. Hier ist die Politik aufgefordert den Blick über den Tellerrand zu werfen. Jetzt heißt es den anstehenden Herbst zu nutzen und sich gemeinsam für diesen Lösungsweg einzusetzen. Daher haben Bauernverband und Landwirtschaft unsere volle Unterstützung in der Diskussion um die Fristverlängerung des Kastrationsverbotes.

Weiterlesen
Videoüberwachung für mehr Tierschutz – Willkommen im Club!

Videoüberwachung für mehr Tierschutz – Willkommen im Club!

Die komplette Videoüberwachung aller tierschutzrelevanten Bereiche ist ein wichtiger Schritt für mehr Transparenz am Schlachthof. Tönnies setzt daher seit mehreren Jahren auf die konsequente Videoüberwachung, die beispielsweise auch auf unserer Website für alle Verbraucher und Interessierte in einem Videoclip anzusehen ist (https://www.toennies-dialog.de/tierschutz-beim-schlachten) Wir freuen uns, dass nun auch Vion diesen Schritt gegangen ist und für nachvollziehbare Prozesse sorgt.

Weiterlesen
ASP in China

ASP in China

Die afrikanische Schweinepest macht in China bemerkenswerte Sprünge. Innerhalb kürzester Zeit wurde das Virus um mehr als 2000 km weitergetragen. Grund. Transportstrecken für Schweine von mehreren tausend Kilometern sind in Fernost nicht außergewöhnlich. Die Ausbreitung hat aber direkte Folgen für den Weltmarkt und damit auch für uns Deutsche. Der extrem niedrige Schweinepreis in China wird durch das Potenzial der ASP weiter unter Druck gesetzt. Verbreitet sich das Virus weiter, ist ein weiterer Verfall des Preises in China zu befürchten.

Weiterlesen
Agrarausschuss-Abfuhr zur Ferkelkastration

Agrarausschuss-Abfuhr zur Ferkelkastration

Die Abfuhr des Bundesrats-Agrarausschuss zum Vorschlag den Stichtag der Ferkelkastration zu verschieben, ist enttäuschend. Dass der Vorschlag von Bayern und Niedersachsen abgelehnt wurde, verschärft die Situation für die deutsche Landwirtschaft, schließlich bietet die Politik keine Lösung an. Mit dem vierten Weg liegt eine umsetzbare, erprobte Lösung auf dem Tisch, die von der Branche getragen wird. Ein Blick ins Ausland, beispielsweise nach Dänemark, zeigt schließlich die Machbarkeit. Hier ist die Politik aufgefordert den Blick über den Tellerrand zu werfen. Jetzt heißt es den anstehenden Herbst zu nutzen und gemeinsam für diesen Lösungsweg zu kämpfen. Bauernverband und Landwirtschaft haben unsere volle Unterstützung.

Weiterlesen
Rückgang des Antibiotika-Einsatzes

Rückgang des Antibiotika-Einsatzes

Gute Nachrichten an der Antibiotika-Front: der Einsatz von Antibiotika in der Tierhaltung ist auch im vergangenen Jahr weiter zurückgegangen. Laut dem Antibiotika Monitoring-Report von QS sank die Gesamtmenge der im QS-System eingesetzten Antibiotika von 486 Tonnen (2016) auf 471 Tonnen (2017). Unsere Branche beweist damit einen verantwortungsbewussten Einsatz von Antibiotika. Jetzt heißt es aber auch von der Humanmedizin Taten folgen zu lassen. Besonders die Reserveantibiotika, die in der Humanmedizin von besonderer Bedeutung sind müssen gesenkt werden.

Weiterlesen
Sauengipfel und nun?

Sauengipfel und nun?

Das Gipfelgespräch von Bundesministerin Julia Klöckner und Vertreter aus Wirtschaft und Politik zur aktuellen Herausforderungen in der Sauenhaltung hat ein Ergebnis: Keins. Die rechtliche Lage zum Thema Ferkelkastration ist eindeutig, die Positionen verhärtet, doch wie sollen die Landwirte in vier Monaten rechtskonform arbeiten? Unsere Lösung ist klar: Wir nehmen auch ab Januar weiter alle Eber ab, die uns geliefert werden. Auch wenn der Absatz von Mastebern und die weitere Verarbeitung einige Hürden haben, sind wir in den vergangenen Jahren zu der Überzeugung gekommen, dass die Ebermast mit einem guten Stallmanagement erfolgreich ist. Damit wir die steigenden Mengen vertreiben können, haben wir unsere Ebermaske vergangene Woche angepasst. Die Politik mag lamentieren und zögern, wir bieten unseren landwirtschaftlichen Partnern damit eine klare Perspektive und Investitionssicherheit.

Weiterlesen
QS-Tiergesundheitsindex

QS-Tiergesundheitsindex

Die QS bietet seit August erstmals einen Tiergesundheitsindex für alle Schweinemastbetriebe. Was hier als Innovation verkauft wird bekommen Landwirte bei Tönnies bereits seit Jahren. Über eine Online-Plattform werden unsere Landwirte unter anderem über Atemwegsbefunde und Organgesundheit informiert. Zudem stellt das optische Ampel-Ranking einen Vergleich zum Durchschnittswert her. Also eine gute Idee.

Weiterlesen
Ferkelkastration ohne Ende

Ferkelkastration ohne Ende

Nach Bayern fordert nun auch Niedersachsen über eine Bundesratsinitiative die zeitliche Verschiebung der Kastration ohne Betäubung. Das Lamentieren und Nicht-Entscheiden der Politik kennt also keine zeitlichen Grenzen. Wir meinen: Wir nehmen den Landwirten seit Jahren die Eber ab und machen es auch ab dem 1. Januar 2019. Die Ebermast ist ein tierschutzgerechter und wirtschaftlich sicherer Weg ohne Kastration der Ferkel.

Weiterlesen
Öko-Institut machts sich einfach

Öko-Institut machts sich einfach

Das Freiburger Öko-Institut fordert aktuell eine sogenannte klimafreundliche Gestaltung des Mehrwertsteuersystems. Die Wissenschaftler wollen den Mehrwertsteuersatz auf tierische Produkte auf 19 Prozent erhöhen und dafür den für alle pflanzlichen Produkte auf 7 Prozent senken. Diese Schwarz-weiß Darstellung von einem eigentlich wissenschaftlichen Institut ist schädlich, da sie so tut, als ob tierische Lebensmittel die bösen wären und pflanzliche die Guten. Tierische Proteine sind nach der deutschen Gesellschaft für Ernährung ein wichtiger Ernährungsbestandteil und damit notwendig für eine ausgewogene und gesunde Ernährung.

Weiterlesen
Habecks Obergenzen-Rhetorik

Habecks Obergenzen-Rhetorik

Die Sommerforderungen des Grünen-Vorsitzenden Robert Habeck sind dicker Toback für die landwirtschaftliche Seite. Der eigentliche Realo fordert aktuell eine Obergrenze der Viehhaltung von nicht mehr als zwei Kühen pro Hektar. Wir meinen: Statt von „Obergrenzen“ und „Gegensteuern“ zu sprechen, müssen wir die Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion in Deutschland weiter zum Exportschlager des freien Handels entwickeln. Nicht Verbots- oder Abschottungspolitik hilft uns weiter positiv zu entwickeln, sondern eine soziale Marktwirtschaft, die Stabilität und Vertrauen für Landwirtschaft, Industrie und Konsumenten bietet.

Weiterlesen
Tierwohl-Kennzeichnung

Tierwohl-Kennzeichnung

Die Forderungen für gesteigerte Haltungsbedingungen überbieten sich aktuell von Tag zu Tag. Unser Ziel ist klar: Wir arbeiten stetig daran die Prozesse unserer Produktion, genauso wie die Herkunft unserer Produkte transparent und nachvollziehbar für den Verbraucher zu machen. Daher unterstützen wir die Initiative des Handels mit der Haltungskennzeichnung klar und einfach die Transparenz zu steigern. Seit diesem Frühjahr setzen wir dies in unserer Produktion bereits um. Nun müssen wir die Tierwohlkennzeichnung integrieren und damit die privaten Initiativen mit der des Bundesministeriums verbinden. Dabei ist es für die Akzeptanz wichtig, die Einstiegsstufe auf einer Basis zu realisieren, die die Transparenz der zusätzlichen Tierschutzmaßnahmen in der Haltung steigert, für die deutsche Landwirtschaft umsetzbar ist und vom Verbraucher nachgefragt wird.

Weiterlesen
Initiative weiter ausbauen

Initiative weiter ausbauen

82 Prozent der deutschen Verbraucher wollen eine Nutztierhaltung, die Verbesserung in vielen kleinen Schritten konsequent umsetzt. Was die aktuelle Forsa-Umfrage zur Initiative Tierwohl festgestellt hat muss nun von der Landwirtschaftsministerin umgesetzt werden. Julia Klöckner ist trotz aller Unkenrufe gefordert, das Level der Initiative Tierwohl als zwei Stufe des staatlichen Tierwohlsiegels zu definieren. Keine Agrarwende mit der Brechstange, sondern eine konsequente Weiterentwicklung unserer Landwirtschaft.

Weiterlesen