Kapazitätserweiterung in Rheda-Wiedenbrück

Kapazitätserweiterung in Rheda-Wiedenbrück

Der Kreis Gütersloh hat als zuständige Genehmigungsbehörde dem Antrag auf Kapazitätserweiterung bei Tönnies in Rheda-Wiedenbrück zugestimmt. Mit dem Bescheid zur Erweiterung der Schlachtkapazität von 3.000t auf 3.500t pro Tag haben wir nun Planungssicherheit für die mittelfristige Entwicklung in Ostwestfalen. Mit diesem Bekenntnis zum Standort in Westfalen wollen wir ein Signal für die Zukunft der Landwirtschaft setzen. Wir glauben an die Nutztierhaltung in unserer Region. In dem 26 Monate dauernden Prüfungsverfahren wurden von der Genehmigungsbehörde zahlreiche Emissionsprüfungen, unter anderem auf Geruch, Abwasser, Lärm und Verkehrsbelastung durchgeführt. Wie der Kreis mitgeteilt hat, sind die Auswirkungen auf die Umweltemissionen ausreichend geprüft. Durch Präventionsmaßnahmen konnten Emissionen eingedämmt werden, so dass nun die Genehmigung zugestellt wurde. Kurzfristige Baumaßnahmen werden nicht umgesetzt. Durch die Effizienzsteigerung in der Produktion und gleichzeitigem Ausbau der Automatisierungstechnik konnten die Produktionsprozesse kontinuierlich verbessert werden.

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Danke, Otto!

Danke, Otto!

Unser langjähriger Geschäftsführer Josef „Otto“ Tillmann, tritt nach 27 Jahren Betriebszugehörigkeit bei Tönnies in den Ruhestand. Zu seiner offiziellen Verabschiedung blickten Weggefährten, hochrangige Branchenexperten und Repräsentanten aus Politik und Gesellschaft auf die Arbeit des 65-jährigen zurück. Josef Tillmann hat 1968 mit 14 Jahren seine Metzgerlehre begonnen, als Geselle gearbeitet, später ein Studium der Lebensmitteltechnologie absolviert und ist damit der Fleischbranche seit einem halben Jahrhundert treu. „Als ich 1991 zum Unternehmen kam, war es noch vergleichsweise klein, bestand aus den Standorten in Rheda, Gütersloh und Weißenfels. In Rheda wurden damals beispielsweise nur ein paar Sauen zerlegt, heute können allein in diesem Betrieb bei Bedarf bis zu 26.000 Schweine täglich geschlachtet und zerlegt werden“, sagt Tillmann rückblickend. Mit den Jahren sind dann weitere Standorte – national wie international, für Schweine sowie auch Rinder – hinzugekommen, mussten modernisiert oder neu gebaut werden. Diese atemberaubende Entwicklung eines Marktführers mit heute 6,9 Mrd. Euro Umsatz weltweit aktiv mitzugestalten, hat Tillmann als „rechte Hand“ von Clemens Tönnies geprägt. Wir sagen: Danke, Otto!

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Prognose 2019: Schweineerzeugung soll in der EU sinken

Prognose 2019: Schweineerzeugung soll in der EU sinken

Nach Schätzungen des EU-Prognoseausschusses wird die Bruttoeigenerzeugung von Schweinen in der Europäischen Union kommendes Jahr zurückgehen, in Deutschland um bis zu 1 Prozent gegenüber 2018. Ein deutliches Plus von bis zu 3 Prozent ist in Spanien zu erwarten, die ihren positiven Trend damit vorsetzen. Auch Großbritannien wird ein Plus von ca. 1,4 Prozent verzeichnen, was wahrscheinlich auf den anstehenden Brexit und die bisher geringe Eigenversorgung der Briten zurückzuführen ist. Für uns ist klar, dass wir ein politisches Bekenntnis für die Landwirtschaft in Deutschland brauchen. Hört man die Rede des grünen Frontmann Robert Habeck auf dem deutschen Fleischkongress vergangene Woche, dann ist das die Aufforderung an die Landwirtschaft die Flinte ins Korn zu werfen. Wir stehen für eine andere Position und kämpfen für die gesamte Kette der deutschen Lebensmittelgewinnung.

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Ferkel-Gipfel in Berlin

Ferkel-Gipfel in Berlin

Bundesministerin Julia Klöckner hatte diese Woche zum Ferkel-Gipfel nach Berlin eingeladen. Clemens Tönnies hat sich dabei sehr klar und offen für die verschiedenen tierschutzgerechten Wege der Ferkelkastration positioniert. Prinzipiell sollte jeder Landwirt für sich die richtige Lösung finden und frei sein in seiner Entscheidung. Alle Wege die vom Lebensmitteleinzelhandel akzeptiert werden, können Möglichkeiten sein. Tönnies sieht es als seine Pflicht an, die Erzeuger nach hinten hin abzusichern und dafür verschiedene Wege zu ermöglichen. Die Ebermast ist eine. Das heiß, dass Tönnies die Zahl an Jungebern nicht begrenzt. Allerdings werden auch keine Eber gesucht. Das Unternehmen bietet den Erzeugern mit der Ebermast schon seit einigen Jahren diese Möglichkeit an. Die Zahl der geruchsauffälligen Tiere liegt bei 3 bis 4 Prozent. Diese Ware kann durch weitere Verarbeitungsschritte wie kochen oder pökeln verwendet werden. Darüber hinaus setzt sich das Unternehmen für den vierten Weg ein, also die Lokalanästhesie durch den Erzeuger. Zur Immunokastration hat Tönnies in den vergangenen Monaten Versuche durchgeführt, die nicht alle Fragen gelöst haben. Insbesondere die Zahl der Geruchsauffälligkeiten bei der Immunokastration war vergleichbar hoch wie bei der Jungebermast. Um sicherzustellen, dass kein geruchsauffälliges Fleisch in den Handel kommt, muss also auch bei der Immunokastration jedes Tier getestet werden. Tönnies…

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Bunge-Versuche ohne Soja lassen aufhorchen

Bunge-Versuche ohne Soja lassen aufhorchen

Seit Jahren orientieren sich die Landwirte bei der Fütterung ihrer Schweine an den wissenschaftlich erarbeiten Bedarfsnormen für die Schweinefütterung. Praxisversuche von Josef Bunge, Fütterungsberater bei der Landwirtschaftskammer Nordrhein-Westfalen lassen seit geraumer Zeit aufhorchen. Bunge hat sich mit verschiedenen Mästern erfolgreich an eine stark nährstoffreduzierte Fütterung herangetastet. In der Mittel- und Endmast verzichtet er zudem komplett auf mineralischen Phosphor. Um Sojaschrot zu sparen, setzt er auf Mineralfutter unter Zugabe freien Aminosäuren. Durch den geringen Eiweißgehalt ist die Ration bekömmlich und schont den Stoffwechsel der Tiere. Die bei uns ermittelten Schlachtleistungsergebnisse der so gefütterten Tiere sind überzeugend. Zudem profitiert der Mäster bei der Nährstoffbilanz von den sehr geringen N- und P-Ausscheidungen seiner Tiere. Wir meinen: Josef Bunge geht mit seinen Versuchen unkonventionelle Wege, die maßgeblich zur Umweltentlastung und Tiergesundheit beitragen. Weiter so!

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EU rückt Tierwohl in den Mittelpunkt

EU rückt Tierwohl in den Mittelpunkt

In dieser Woche rückte die 2017 gegründete „EU-Plattform für Tierwohl“ bei ihrem 4. Internationalen Treffen in Brüssel das Thema Tierhaltung bei Schweinen, Tiertransport sowie Qualitätskontrollen und Indikatoren für Tierwohl in der Mast in den Mittelpunkt. Die Plattform mit 75 Vertretern von Interessengruppen und NGO, aus Wissenschaft, aus Mitgliedstaaten und Ländern des Europäischen Wirtschaftsraumes, von internationalen Organisationen und der Europäischen Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) tagt zwei Mal im Jahr und möchte den Austausch in Europa zum Thema ausbauen. Wir meinen: Der Austausch zu dem Thema auf EU-Ebene ist gut, allerdings brauchen wir dann auch EU-weit einheitliche Regeln, so zum Beispiel bei der Ferkelkastration.

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ASP-Impfstoff für Wildschweine?

ASP-Impfstoff für Wildschweine?

Wie die ISN diese Woche berichtet, machen Spanische Forscher Hoffnung auf die baldige Verfügbarkeit eines Impfstoffes gegen Afrikanische Schweinepest für Wildschweine. Die Tiermedizinischen Fakultät der Universität Madrid berichtet von „guten Ergebnissen“ der Forschungsentwicklung. Das Schutzniveau durch den aktuell vorliegenden Schluckimpfstoff sei sehr hoch, allerdings bestehe noch Forschungsbedarf. Hier mehr Informationen bei der ISN: https://www.schweine.net/news/hoffnung-auf-ersten-asp-impfstoff.html

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Tönnies Livestock wirbt um Landwirte

Tönnies Livestock wirbt um Landwirte

Das Team der Tönnies Livestock führt in dieser Woche viele Gespräche mit Erzeugern, Händlern und weiteren Tierhaltungsprofis auf der Eurotier. Dabei macht das Team allen Beteiligten Mut und stellt sich den offenen Fragen. Passend zur Eurotier wurde auch die neue Website der Livestock präsentiert. Unter www.toennies-livestock.de stehen aktuelle Informationen und der direkte Kontakt zum Team im Vordergrund.

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CIIE in Shanghai: Tönnies präsentiert Export

CIIE in Shanghai: Tönnies präsentiert Export

Auf der ersten chinesischen Importmesse, der CIIE in Shanghai, präsentierte sich die Tönnies Gruppe mit seiner chinesischen Marke „202“ dem chinesischen Markt. Der Export ist ein wichtiger Bestandteil der Wertschöpfung am Tier, da vor allem Produkte wie Pfötchen, Öhrchen oder Schnäuzchen nach China vermarktet werden. Neben einer Verköstigung deutscher Produkte zeigt das Unternehmen auf einer überdimensionalen Leinwand seine Exportstärke von der Landwirtschaft bis zum Seecontainer. Hier geht‘s zum gesamten Video: [embedyt] https://www.youtube.com/watch?v=MXTAI9VagYY[/embedyt]

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Tierwohlkennzeichnung

Tierwohlkennzeichnung

Bundeslandwirtschaftsministerin Klöckner tauschte sich vergangene Woche mit dem Deutschen Raiffeisenverband sowie Vertretern des Verbandes der Fleischwirtschaft zum Tierwohlkennzeichen aus. Dabei herrschte Einigkeit darüber, dass diese Kennzeichnung eine freiwillige Markierung für Landwirte sein soll, die bei der Haltung und Aufzucht auf Tierwohl achten. Ab dem Frühjahr 2020 sollen erste Produkte mit dem staatlichen, freiwilligen Tierwohlkennzeichen im Handel erscheinen. Tönnies unterstützt die Bundesministerin in ihrem Vorgehen, schließlich fördern wir unsere Erzeuger schon lange dabei, Tierwohl und Tierschutz in der Haltung sicherzustellen und diesen Einsatz der Landwirte an der Ladentheke für den Verbraucher zu belegen.

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Oberster Veterinär neu berufen

Oberster Veterinär neu berufen

Dr. Dietrich Rassow ist neuer Leiter des Veterinärdienstes der Bundesrepublik Deutschland. Er ist damit der Nachfolger von Dr. Karin Schwabenbauer, die am 1. Oktober in den Ruhestand getreten ist. Wir gratulieren Dr. Rassow zur Beförderungen und freuen uns auf eine erfolgreiche Zusammenarbeit.

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US-Farmer fürchten Auswirkungen des Handelsstreits

US-Farmer fürchten Auswirkungen des Handelsstreits

Der Handelskonflikt zwischen den USA und China hat weltweit Auswirkungen auf die Preisentwicklung, auch auf den Schweinepreis. Nun müssen die US-Farmer fürchten, ab 2019 deutlich weniger Subventionen der Trump-Regierung zu bekommen. Die Regierung hat offenbar keine Pläne, den unter dem Handelsstreit mit China leidenden Farmsektor auch noch 2019 mit Geldmitteln zu unterstützen, so die Nachrichtenagentur Bloomberg. Die US-Farmer konnten bisher Anträge für die erste Runde der Hilfszahlungen von 4,7 Mrd. USD (4,12 Mrd. Euro) stellen. Die Regierung lässt nun offen, ob es eine zweite Runde für Hilfszahlungen geben wird.

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Laborstudie: Können Fliegen ASP übertragen?

Laborstudie: Können Fliegen ASP übertragen?

Innerhalb Osteuropas hat sich das ASP-Virus unerwartet auch bei Betrieben mit guter Biosicherheit ausgebreitet. Nun arbeiten Wissenschaftler an der Ursachenforschung und Risikobewertung von Stechmücken als Überträger des ASP-Virus. Schweine wurden in verschiedene Gruppen aufgeteilt und über unterschiedliche Methoden infiziert. U.a. indem sie mit Fliegen oder mit Fliegen versetztem Futter gefüttert wurden. Die Fliegen wiederum wurden vorher von kranken Tieren ernährt. Ergebnis: Fliegen sind nicht unbedingt Fernüberträger für ASP, aber wohl ein Risiko für die Ausbreitung des Virus innerhalb eines Betriebs, sobald ein Schwein infiziert ist

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Antibiotikaeinsatz sinkt weiter

Antibiotikaeinsatz sinkt weiter

Das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) hat aktuelle Zahlen dargelegt, dass der Einsatz von Antibiotika in der Tierhaltung weiter sinkt. Das zeigen neue Kennzahlen zur Therapiehäufigkeit des Bundesamtes und des QS-Antibiotika-Monitorings. Somit sind seit 2015 die Werte der Kennzahlen um 55 bis 70% gesunken. Auffallend ist jedoch, dass die Kurve des abnehmenden Antibiotikaverbrauchs immer flacher verläuft. Mit anderen Worten: Es wird immer schwieriger bzw. ist mit einem immer größeren Aufwand verbunden, den Antibiotikaverbrauch noch weiter zu senken. Dass immer weniger Antibiotika eingesetzt werden, ist ein beachtlicher Fortschritt. Wir unterstützen die Landwirte dabei, noch genauer zu analysieren, wann der Einsatz von Antibiotika sinnvoll und angemessen ist und wann nicht.

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Mehr Schweine in der EU – weniger Schlachtungen in Deutschland

Mehr Schweine in der EU – weniger Schlachtungen in Deutschland

Die Anzahl der Schweine innerhalb der EU ist in den zwölf Monaten bis zum Frühsommer 2018 meist gestiegen. Das geht aus aktuellen Daten des Statistischen Amtes der Europäischen Union (Eurostat) hervor, die teilweise aber noch vorläufig sind. Im Sommer 2018 wurden insgesamt gut 126,8 Millionen Schweine gehalten; das waren rund 2,1 Millionen Stück oder 1,7 % mehr als bei der vergleichbaren Vorjahreserhebung. Auffällig: Insbesondere die Erzeuger in Spanien, Polen und Dänemark rüsten auf und wachsen. Bei den Iberern nahm die Schweinepopulation laut Eurostat gegenüber dem Frühsommer 2017 um fast 1,5 Millionen Stück oder 5,2 % auf 30,15 Millionen Tiere zu. Gleichzeitig sinkt in Deutschland die Zahl der Schweineschlachtungen: Dem Statistischen Bundesamt zufolge wurden im Zeitraum von Januar bis August dieses Jahres 37,7 Millionen Schweinen und damit 1,8 Prozent weniger Tiere als im Vorjahr geschlachtet. Im August sorgte die extreme Hitze für eine geringe Futteraufnahme und fehlendes Wachstum der Schweine.

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Gegen Wissenschaftlichen Rat: Niederlande wollen Transporte verschärfen

Gegen Wissenschaftlichen Rat: Niederlande wollen Transporte verschärfen

Die niederländische Landwirtschaftsministerin setzt sich für eine Verschärfung der Transportverordnung von landwirtschaftlichen Nutztieren ein. Wie jetzt aus einem Brief der Ministerin bekannt wurde, will sie die maximale Transportdauer für Schlachttiere auf acht Stunden beschränken. Das Friedrich-Loeffler-Institut hat dazu im vergangenen Jahr einen lesenswerten Forschungsbericht beim Symposium der Tönnies Forschung vorgestellt. Kernaussage: Nicht die Dauer ist der Stressfaktor für die Tiere, sondern externe Einflüsse, Hitze, Stau sowie das Be- und Entladen der Transporte. Bleibt die Frage, warum Politiker Grenzen ziehen, die wissenschaftlich irrelevant sind?! Hier mehr dazu: https://toennies-forschung.de/forschung/projekt_raumangebot-bei-transporten.php

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Tierärzte gegen Fristverlängerung bei Ferkelkastration

Tierärzte gegen Fristverlängerung bei Ferkelkastration

Die Bundestierärztekammer (BTK), die Tierärztliche Vereinigung für Tierschutz (TVT) und die Deutsche Veterinärmedizinische Gesellschaft (DVG) haben sich in einer Pressemitteilung gegen die Fristverlängerung ausgesprochen. Grund: Es bestehe aus wissenschaftlicher und ethischer Sicht keinerlei vertretbare Begründung. Ihrer Meinung nach seien neben der Durchführung einer Injektions- oder Inhalationsnarkose auch die Jungebermast und die Impfung gegen Ebergeruch durchaus praxisreif. Eher wäre es Aufgabe der Politik durch Aufklärungsarbeit bei den Verbrauchern die Erzeuger, Hersteller und den Einzelhandel zu unterstützen. Für uns ist die Fristverlängerung der richtige Weg! Somit ist nun hoffentlich genug Zeit endlich eine praktikable Lösung zu finden und den Weg für schonendere Methoden zur Ferkelkastration gesetzlich freizumachen. Der Bund muss jetzt handeln und ein sinnvolles Gesamtkonzept erstellen.

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Deutschland bleibt Nr. 1 unter den europäischen Schweinefleisch-Exporteuren

Deutschland bleibt Nr. 1 unter den europäischen Schweinefleisch-Exporteuren

Deutschland ist auch im ersten Halbjahr 2018 wieder Spitzenreiter was die Ausfuhr von Schweinefleisch an Drittländer angeht. 23% des gesamten Exports kam aus Deutschland und die deutschen Exporteure steigerten somit ihr Ausfuhrvolumen um 5%. Insgesamt wurden im vergangenen Jahr 2,1 Mio. t exportiert. Damit ist die Ausfuhr leicht angestiegen. Nicht zuletzt liegt das am Handelsstreit zwischen den USA und China, der sich aktuell positiv auf den europäischen Exportmarkt für Schweinefleisch auswirkt. Dass Deutschland wieder Spitzenreiter unter den EU-Exporteuren ist, ist erfreulich und bestätigt auch unsere Aktivitäten. Seit Jahren arbeiten wir daran, unsere Produkte auf zahlreichen Märkten zu platzieren und möglichst breit aufgestellt und lieferfähig zu sein. Auf diese Weise sichern wir eine nachhaltige Wertschöpfung für unsere Lieferanten und verhindern, dass wir von einzelnen Märkten zu stark abhängig sind. Daran arbeiten wir weiter und gehen voran.

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Züchtung fördert Tierwohl

Züchtung fördert Tierwohl

Neue Methoden in der molekularen Tierzucht zeigen, mittlerweile können Erbfehler leichter und sicherer identifiziert werden. Grundsätzlich besteht die Möglichkeit durch Züchtungsmethoden Populationen von bekannten Erbfehlern zu befreien, somit wird laut Forschern Nutztierzucht auch gleichzeitig proaktiver Tierschutz. Neue Züchtungsmethoden haben also nicht nur einen ökonomischen Vorteil, sondern sind auch dem Tierwohl zuträglich.

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Initiative Tierwohl testet Kennzeichnung von Schweinefleisch

Initiative Tierwohl testet Kennzeichnung von Schweinefleisch

Seit dieser Woche können Verbraucher erstmalig auch Schweinefleisch und Schweinefleischprodukte, die von teilnehmenden Betrieben der Initiative Tierwohl stammen, im Lebensmitteleinzelhandel am Produktsiegel der Initiative inklusive der Nämlichkeit  erkennen. Auch wir bei Tönnies gewährleisten diese Nämlichkeiten und chargieren getrennt. Wir unterstützen unsere Erzeuger dabei, Tierwohl und Tierschutz in der Haltung sicherzustellen und diesen Einsatz der Landwirte an der Ladentheke für den Verbraucher zu belegen. Wir setzen uns weiter dafür ein, dass der Mehrwert auch bei den Landwirten ankommt.

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Höchste Sicherheit im Fall der Afrikanischen Schweinepest

Höchste Sicherheit im Fall der Afrikanischen Schweinepest

Der Nachweis der ASP bei Wildschweinen in Belgien hat für den deutschen und europäischen Schweinefleisch Markt zunächst keine unmittelbaren Folgen. Tönnies hat als Schlacht- und Verarbeitungsunternehmen von Schweinen zahlreiche Maßnahmen ergriffen, um die eine umfassende Lieferfähigkeit auch beim Ausbruch der Afrikanischen Schweinepest in Deutschland sicherzustellen. In enger Abstimmung mit den zuständigen Behörden werden im Falle eines Falles alle Maßnahmen umgesetzt um ein Ausbreiten zu verhindern. Damit nehmen wir als Marktführer unsere Verantwortung sehr ernst und sind gerüstet für den Fall eines Ausbruchs der ASP in Deutschland. 1. Die Tönnies-Laborinfrastruktur: Durch Untersuchungen in unserem firmeneigenen akkreditierten Labor bieten wir unseren Kunden einen zusätzlichen Kontrollschritt für den Nachweis der ASP-Freiheit unserer Produkte. 2. Das Tönnies-Behördennetzwerk: Wir stehen in intensivem Kontakt mit den zuständigen Behörden auf Lokaler-, Landes-, Bundes und Europäischer Ebene. Wir sind Mitglied der Arbeitsgruppen zur ASP. Dadurch erhalten wir einen exklusiven Zugang zu sämtlichen Informationen. Somit ist eine schnelle und direkte Informationsweitergabe sichergestellt. Des Weiteren erleichtert der direkte Kontakt mit den Behörden im Krisenfall die Umsetzung des offiziellen Tierseuchenbekämpfungsplanes. Dieser hält für die verschiedenen Szenarien umfassende Informationen und klare Handlungsanweisungen bereit. Der aktuelle Stand des Landesamtes ist hier nachzulesen: https://www.lanuv.nrw.de/verbraucherschutz/tiergesundheit/tierseuchenbekaempfung/tierseuchen/afrikanische-schweinepest/ 3. Unsere geprüfte Biosicherheit in der Lieferkette Mit unserem QS-System…

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Demonstration zur Agrarministerkonferenz

Demonstration zur Agrarministerkonferenz

Die Demonstration des Westfälisch-Lippischen Landwirtschaftsverbandes und der ISN am Rande der Agrarministerkonferenz in Bad Sassendorf war ein gutes Zeichen, gemeinsam Stärke zu demonstrieren. Unsere Branche braucht ein klares Bekenntnis der Politik, damit wir auch in Zukunft Nutztierhaltung in Deutschland betreiben können. Deshalb haben wir selber an der Demo teilgenommen und stehen an der Seite der Landwirtschaft! [embedyt] https://www.youtube.com/watch?v=jnW2v4Mbwwc[/embedyt]

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Politisches Bekenntnis für Tierhaltung gefordert

Politisches Bekenntnis für Tierhaltung gefordert

Zwei ministerielle Vorgänge im Bundeslandwirtschaftsministerium und im Bundesumweltministerium lassen in diesen Tagen aufhorchen. Der vom Bundesumweltministerium vorgelegten Entwurf zur Änderung der „Technischen Anleitung zur Reinhaltung der Luft – TA Luft“ wägt sehr kritisch zwischen dem Immissionsschutz und den Anforderungen zum Tierwohl ab. Die Folge sind noch mehr Bürokratie für die Landwirtschaft. Wer solche politischen Forderungen dokumentiert, stellt die Zukunft der Tierhaltung in Deutschland in Frage. Der zweite Vorgang stammt aus dem Bundeslandwirtschaftsministerium. Um die Treibhausgasemissionen der Landwirtschaft bis 2030 um 11 bis 14 Mio. t CO2-Äquivalente zu senken, setzt das Ministerium als eine der zentralen Maßnahmen auf die Düngeverordnung. Die wird in Kauf genommen, dass die Nutztierhaltung in Deutschland zurückgeht. Die Emissionen der Tierhaltung will das Ministerium auch über die Ausgestaltung der Agrarförderung begrenzen. Im Protokoll werden 2 Großvieheinheiten (GV) pro Hektar als mögliche Option genannt. Dabei wird völlig außer Acht gelassen, dass lediglich 7% des weltweiten CO2-Austoßes auf die landwirtschaftliche Produktion zurückzuführen ist. Wir meinen: Unsere Landwirtschaft braucht ein klares Bekenntnis der Politik.

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Unterstützung des 4. Weges

Unterstützung des 4. Weges

Die Entscheidungsdebatte um die Wege der Ferkelkastration ab dem 1. Januar 2019 spitzt sich in dieser Woche weiter zu. Tönnies unterstützt die Vertreter der Landwirtschaft in der Debatte um den 4. Weg. Mit diesem vierten Weg liegt eine umsetzbare, erprobte Lösung auf dem Tisch, die von der Branche getragen wird. Ein Blick ins Ausland, beispielsweise nach Dänemark, zeigt schließlich die Machbarkeit. Hier ist die Politik aufgefordert den Blick über den Tellerrand zu werfen. Jetzt heißt es den anstehenden Herbst zu nutzen und sich gemeinsam für diesen Lösungsweg einzusetzen. Daher haben Bauernverband und Landwirtschaft unsere volle Unterstützung in der Diskussion um die Fristverlängerung des Kastrationsverbotes.

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Videoüberwachung für mehr Tierschutz – Willkommen im Club!

Videoüberwachung für mehr Tierschutz – Willkommen im Club!

Die komplette Videoüberwachung aller tierschutzrelevanten Bereiche ist ein wichtiger Schritt für mehr Transparenz am Schlachthof. Tönnies setzt daher seit mehreren Jahren auf die konsequente Videoüberwachung, die beispielsweise auch auf unserer Website für alle Verbraucher und Interessierte in einem Videoclip anzusehen ist (https://www.toennies-dialog.de/tierschutz-beim-schlachten) Wir freuen uns, dass nun auch Vion diesen Schritt gegangen ist und für nachvollziehbare Prozesse sorgt.

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ASP in China

ASP in China

Die afrikanische Schweinepest macht in China bemerkenswerte Sprünge. Innerhalb kürzester Zeit wurde das Virus um mehr als 2000 km weitergetragen. Grund. Transportstrecken für Schweine von mehreren tausend Kilometern sind in Fernost nicht außergewöhnlich. Die Ausbreitung hat aber direkte Folgen für den Weltmarkt und damit auch für uns Deutsche. Der extrem niedrige Schweinepreis in China wird durch das Potenzial der ASP weiter unter Druck gesetzt. Verbreitet sich das Virus weiter, ist ein weiterer Verfall des Preises in China zu befürchten.

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Agrarausschuss-Abfuhr zur Ferkelkastration

Agrarausschuss-Abfuhr zur Ferkelkastration

Die Abfuhr des Bundesrats-Agrarausschuss zum Vorschlag den Stichtag der Ferkelkastration zu verschieben, ist enttäuschend. Dass der Vorschlag von Bayern und Niedersachsen abgelehnt wurde, verschärft die Situation für die deutsche Landwirtschaft, schließlich bietet die Politik keine Lösung an. Mit dem vierten Weg liegt eine umsetzbare, erprobte Lösung auf dem Tisch, die von der Branche getragen wird. Ein Blick ins Ausland, beispielsweise nach Dänemark, zeigt schließlich die Machbarkeit. Hier ist die Politik aufgefordert den Blick über den Tellerrand zu werfen. Jetzt heißt es den anstehenden Herbst zu nutzen und gemeinsam für diesen Lösungsweg zu kämpfen. Bauernverband und Landwirtschaft haben unsere volle Unterstützung.

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Rückgang des Antibiotika-Einsatzes

Rückgang des Antibiotika-Einsatzes

Gute Nachrichten an der Antibiotika-Front: der Einsatz von Antibiotika in der Tierhaltung ist auch im vergangenen Jahr weiter zurückgegangen. Laut dem Antibiotika Monitoring-Report von QS sank die Gesamtmenge der im QS-System eingesetzten Antibiotika von 486 Tonnen (2016) auf 471 Tonnen (2017). Unsere Branche beweist damit einen verantwortungsbewussten Einsatz von Antibiotika. Jetzt heißt es aber auch von der Humanmedizin Taten folgen zu lassen. Besonders die Reserveantibiotika, die in der Humanmedizin von besonderer Bedeutung sind müssen gesenkt werden.

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Sauengipfel und nun?

Sauengipfel und nun?

Das Gipfelgespräch von Bundesministerin Julia Klöckner und Vertreter aus Wirtschaft und Politik zur aktuellen Herausforderungen in der Sauenhaltung hat ein Ergebnis: Keins. Die rechtliche Lage zum Thema Ferkelkastration ist eindeutig, die Positionen verhärtet, doch wie sollen die Landwirte in vier Monaten rechtskonform arbeiten? Unsere Lösung ist klar: Wir nehmen auch ab Januar weiter alle Eber ab, die uns geliefert werden. Auch wenn der Absatz von Mastebern und die weitere Verarbeitung einige Hürden haben, sind wir in den vergangenen Jahren zu der Überzeugung gekommen, dass die Ebermast mit einem guten Stallmanagement erfolgreich ist. Damit wir die steigenden Mengen vertreiben können, haben wir unsere Ebermaske vergangene Woche angepasst. Die Politik mag lamentieren und zögern, wir bieten unseren landwirtschaftlichen Partnern damit eine klare Perspektive und Investitionssicherheit.

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QS-Tiergesundheitsindex

QS-Tiergesundheitsindex

Die QS bietet seit August erstmals einen Tiergesundheitsindex für alle Schweinemastbetriebe. Was hier als Innovation verkauft wird bekommen Landwirte bei Tönnies bereits seit Jahren. Über eine Online-Plattform werden unsere Landwirte unter anderem über Atemwegsbefunde und Organgesundheit informiert. Zudem stellt das optische Ampel-Ranking einen Vergleich zum Durchschnittswert her. Also eine gute Idee.

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Ferkelkastration ohne Ende

Ferkelkastration ohne Ende

Nach Bayern fordert nun auch Niedersachsen über eine Bundesratsinitiative die zeitliche Verschiebung der Kastration ohne Betäubung. Das Lamentieren und Nicht-Entscheiden der Politik kennt also keine zeitlichen Grenzen. Wir meinen: Wir nehmen den Landwirten seit Jahren die Eber ab und machen es auch ab dem 1. Januar 2019. Die Ebermast ist ein tierschutzgerechter und wirtschaftlich sicherer Weg ohne Kastration der Ferkel.

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Öko-Institut machts sich einfach

Öko-Institut machts sich einfach

Das Freiburger Öko-Institut fordert aktuell eine sogenannte klimafreundliche Gestaltung des Mehrwertsteuersystems. Die Wissenschaftler wollen den Mehrwertsteuersatz auf tierische Produkte auf 19 Prozent erhöhen und dafür den für alle pflanzlichen Produkte auf 7 Prozent senken. Diese Schwarz-weiß Darstellung von einem eigentlich wissenschaftlichen Institut ist schädlich, da sie so tut, als ob tierische Lebensmittel die bösen wären und pflanzliche die Guten. Tierische Proteine sind nach der deutschen Gesellschaft für Ernährung ein wichtiger Ernährungsbestandteil und damit notwendig für eine ausgewogene und gesunde Ernährung.

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Habecks Obergenzen-Rhetorik

Habecks Obergenzen-Rhetorik

Die Sommerforderungen des Grünen-Vorsitzenden Robert Habeck sind dicker Toback für die landwirtschaftliche Seite. Der eigentliche Realo fordert aktuell eine Obergrenze der Viehhaltung von nicht mehr als zwei Kühen pro Hektar. Wir meinen: Statt von „Obergrenzen“ und „Gegensteuern“ zu sprechen, müssen wir die Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion in Deutschland weiter zum Exportschlager des freien Handels entwickeln. Nicht Verbots- oder Abschottungspolitik hilft uns weiter positiv zu entwickeln, sondern eine soziale Marktwirtschaft, die Stabilität und Vertrauen für Landwirtschaft, Industrie und Konsumenten bietet.

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Tierwohl-Kennzeichnung

Tierwohl-Kennzeichnung

Die Forderungen für gesteigerte Haltungsbedingungen überbieten sich aktuell von Tag zu Tag. Unser Ziel ist klar: Wir arbeiten stetig daran die Prozesse unserer Produktion, genauso wie die Herkunft unserer Produkte transparent und nachvollziehbar für den Verbraucher zu machen. Daher unterstützen wir die Initiative des Handels mit der Haltungskennzeichnung klar und einfach die Transparenz zu steigern. Seit diesem Frühjahr setzen wir dies in unserer Produktion bereits um. Nun müssen wir die Tierwohlkennzeichnung integrieren und damit die privaten Initiativen mit der des Bundesministeriums verbinden. Dabei ist es für die Akzeptanz wichtig, die Einstiegsstufe auf einer Basis zu realisieren, die die Transparenz der zusätzlichen Tierschutzmaßnahmen in der Haltung steigert, für die deutsche Landwirtschaft umsetzbar ist und vom Verbraucher nachgefragt wird.

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Initiative weiter ausbauen

Initiative weiter ausbauen

82 Prozent der deutschen Verbraucher wollen eine Nutztierhaltung, die Verbesserung in vielen kleinen Schritten konsequent umsetzt. Was die aktuelle Forsa-Umfrage zur Initiative Tierwohl festgestellt hat muss nun von der Landwirtschaftsministerin umgesetzt werden. Julia Klöckner ist trotz aller Unkenrufe gefordert, das Level der Initiative Tierwohl als zwei Stufe des staatlichen Tierwohlsiegels zu definieren. Keine Agrarwende mit der Brechstange, sondern eine konsequente Weiterentwicklung unserer Landwirtschaft.

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