Initiative Tierwohl wird immer bekannter

Initiative Tierwohl wird immer bekannter

Laut einer forsa-Umfrage wird die Initiative Tierwohl (ITW) bei deutschen Verbrauchern immer bekannter und bleibt konstant beliebt. Knapp 94 Prozent der Verbraucher finden das Konzept der ITW gut bis sehr gut. 28 Prozent der Konsumenten haben inzwischen das Produktsiegel der Initiative, welches besagt, dass das jeweilige Produkt ausschließlich Fleisch von teilnehmenden Betrieben der ITW enthält, bewusst auf Lebensmittelverpackungen wahrgenommen. Das entspricht einer Steigerung um 9 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Mangelndes Engagement beim Thema Tierwohl schreiben 78 Prozent der Befragten den Branchen Großgastronomie und Gemeinschaftsverpflegung zu. 89 Prozent wünschen sich auch hier eine Kennzeichnung der Haltungsform wie es mittlerweile im Lebensmitteleinzelhandel üblich ist. Ein gutes Zeichen, dass die Verbraucher mittlerweile verstanden haben, dass mehr Tierwohl in der Tierhaltung wichtig ist. Auf diesem Erfolg der ITW muss nun aufgebaut werden.

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Auftritt von ASP-Fällen in Serbien

Auftritt von ASP-Fällen in Serbien

In Serbien hat es mehrere ASP-Ausbrüche gegeben. Bisher war das Land von der hochansteckenden Tierseuche verschont geblieben. Erste Verdachtsmomente hatte es bereits Ende Juli gegeben. Am vergangenen Sonntag hat die Weltorganisation für Tiergesundheit (OIE) offiziell die Ausbrüche bestätigt. Betroffen waren gleich vier kleinere Haltungen im Raum Belgrad: Der erste Fall ereignete sich am 30. Juli in Rabrovac rund 50 km südlich von Belgrad auf einem Hof mit 24 Schweinen. Einen Tag später gab es nur wenige Kilometer entfernt in Velika Krsna einen positiven Nachweis in einer Kleinsthaltung mit zehn Tieren. Im gleichen Ort war am 6. August auch ein Halter mit 23 Schweinen von einem Ausbruch betroffen. Für uns heißt es weiterhin wachsam zu sein. Vor allem aber müssen die Behörden ihre Arbeit machen und weiterhin Reisende sensibilisieren, die aus den osteuropäischen Ländern zurück nach Deutschland fahren und ihre Abfälle sorgfältig entsorgen sollen. Schließlich sind wir mitten in der Sommerferienzeit.

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Bundeskabinett stimmt Isofluran-Anwendung durch Tierhalter zu

Bundeskabinett stimmt Isofluran-Anwendung durch Tierhalter zu

Die „Ferkelbetäubungssachkundeverordnung“ zur Ferkelkastration mit Isofluran-Narkose durch den Tierhalter hat die nächste Hürde genommen. Am vergangenen Freitag stimmte das Bundeskabinett der nach Maßgabe des Bundetages gegenüber dem ursprünglichen Regierungsentwurf noch leicht abgeänderten Verordnung zu. Die vorgenommene Änderung betrifft ältere Narkosegeräte. Also Geräte, die bereits in Betrieb sind. Diese dürfen im Rahmen einer Übergangsvorschrift weiterhin verwendet werden. Voraussetzung ist, dass „die sachkundige Person die Anzahl und Anwendungen des Narkosegerätes sowie das Datum der jeweiligen Anwendungen schriftlich oder elektronisch aufzeichnet“. Dies erfolgt bei neuen Geräten automatisch. Nun muss der Verordnung noch vom Bundesrat zugestimmt werden. Die Abstimmung dafür ist für den 20. September anberaumt. Stimmt der Bundesrat auch zu, soll die Verordnung spätestens am 16. Dezember 2019 in Kraft treten.

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Mehrwertsteuer- erhöhung – Zweckgebunden warum nicht?

Mehrwertsteuer- erhöhung – Zweckgebunden warum nicht?

Eine Gruppe von Fachpolitikern von SPD und Grünen hat in dieser Woche das Sommerloch genutzt um mit einer Erhöhung des Mehrwertsteuersatzes auf Fleisch die Aufmerksamkeit zu gewinnen. Das dieser Vorschlag nicht mit den eigenen Fraktionsspitzen abgestimmt war, zeigt, es fehlt die Ernsthaftigkeit an dem Vorschlag. Dabei ist die Idee unter einer Voraussetzung gar nicht schlecht: Wir müssen unsere Landwirte stärken und ihnen die Mittel für mehr Tierwohl in der Haltung geben. Eine Mehrwertsteuererhöhung kann da eine Möglichkeit sein, jedoch müssen die Mittel dann auch zweckgebunden an die Landwirte fließen. Wir sind davon überzeugt, dass mit mehr Tierwohl die Akzeptanz des Verbrauchers für die Nutztierhaltung in Deutschland erhalten bleibt.

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Viele Reaktionen auf NOZ-Interview von Clemens Tönnies zum Tierwohl

Viele Reaktionen auf NOZ-Interview von Clemens Tönnies zum Tierwohl

Am vergangenen Wochenende hat sich Clemens Tönnies in einem ausführlichen Interview mit der Neuen Osnabrücker Zeitung zum staatlichen Tierwohlkennzeichnung und der Entwicklung der Schweinehaltung geäußert. Die Reaktionen kamen prompt: Beispielsweise twitterte Greenpeace, dass Tönnies sie bald arbeitslos machen würde, wenn die Pläne umgesetzt werden. Bei allem Augenzwinkern ist uns eines wichtig: Wir fordern einen nationalen Tierwohlkonsens. Hau-Ruck Umsetzungen überfordern alle. Initiative Tierwohl, BMEL Tierwohlkennzeichen und politische Forderungen nach einer verpflichtenden Kennzeichnung ergänzen sich. Deshalb setzen wir uns dafür ein als nächsten Schritte die Haltungsform 2 möglichst breit und gekennzeichnet in die Läden zu bringen. Wenn es uns gelingt, einen gemeinsamen Fahrplan zusammen mit Partnern aus der Kette, Politik und NGOs zu machen, der die Diskussion befriedet, erhalten wir alle, Landwirte und Fleischwirtschaft, das höchste Gut zurück: Planungssicherheit und Vertrauen in eine Zukunft der deutschen Tierhaltung! Wir versprechen Ihnen: Wir arbeiten an echten Lösungen mit Augenmaß, die Akzeptanz finden. Das ganze Interview gibt es hier zu lesen: https://www.noz.de/deutschland-welt/politik/artikel/1820670/clemens-toennies-will-das-leben-der-schweine-verbessern Schreiben Sie uns Ihre Meinung und Ihre Ideen zum Thema: https://toennies.de/news-und-dialog/fragen-antworten/  

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Nachgefragt: Thema Außenklimastall und NH3-Emissionsfaktoren

Nachgefragt: Thema Außenklimastall und NH3-Emissionsfaktoren

Uns erreichen Fragen zur Machbarkeit von Offenställen bezüglich der TA Luft (Erste Allgemeine Verwaltungsvorschrift zum Bundes–Immissionsschutzgesetz (Technische Anleitung zur Reinhaltung der Luft – TA Luft)). Kritisiert werden die zu hoch angesetzten Emissionsfaktoren für Ammoniak, die einen Neu- oder Umbau in der Genehmigungspraxis erschweren würde. Deshalb haben wir  bei unserem Landwirtschaftsexperten Dr. Wilhelm Jaeger nachgefragt. Dr. Jaeger  antwortet: „Auch wir bedauern die sehr uneinheitliche  Genehmigungspraxis für Offenställe. Oft kommt es deshalb zu Missverständnissen. Fakt ist, dass NH3-Emmissionsfaktoren in der aktuell gültigen TA Luft für Offenställe mit Flüssig- oder Festmistverfahren 33% niedriger berechnet werden als klimatisierte Ställe mit Flüssigmistverfahren. Nur für Außenklimaställe mit Tiefstreu oder Kompost wird ein Aufschlag von 33% auf klimatisierte Ställe mit Flüssigmistverfahren. (TA Luft Anhang 1).“

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Erneut weniger Antibiotika an Tierärzte abgegeben

Erneut weniger Antibiotika an Tierärzte abgegeben

Nach Angaben des Bundesamts für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit ist der Verkauf von Antibiotika an Tierärzte durch die Pharmaindustrie auch 2018 leicht gesunken. Im Vergleich zum Vorjahr nahm die Menge um knapp 1,5 % und damit 10,7 t ab und sank damit auf insgesamt 722 t. So erreichte die Abgabemenge ihren niedrigsten Wert sein 2011. Wie auch in den Vorjahren wurden v.a. Penicilline (271 t) und Tetrazykline (178 t) sowie Polypeptidantibiotika (Colistin) mit 74 t und Sulfonamide mit 63 t sowie Makrolide mit 59 t verkauft. Wir sind zuversichtlich und wollen gemeinsam mit den Erzeugern unseren Beitrag dafür leisten, den Antibiotika EinsatzAntibiotika in Zukunft auf die unbedingt notwendige Abgabemenge zu reduzieren.

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Borchert diskutiert mit Tönnies über Haltung der Zukunft

Borchert diskutiert mit Tönnies über Haltung der Zukunft

Der ehemalige Bundeslandwirtschaftsminister Jochen Borchert leitet das Kompetenznetzwerks für die Nutztierstrategie des Bundeslandwirtschaftsministeriums. In diesem Zuge hat Borchert nun das Gespräch mit Tönnies gesucht und sich über die Perspektive des Schlachtunternehmens informiert. In einem regen Austausch haben beide Seiten betont, der landwirtschaftlichen Praxis eine Zukunft im ländlichen Raum aufzeigen zu wollen. Im Anschluss an das Gespräch besuchte Borchert den Offenfrontstall von Landwirt Christoph Bühlmeyer.

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Tiertransporte bei Sommerhitze

Tiertransporte bei Sommerhitze

Die Sommerhitze macht nicht nur uns Menschen zu schaffen, sondern ist auch für viele Tiere eine Belastung. Ob im Stall oder auf dem Transport wird das Herzkreislaufsystem der Tiere bei Temperaturen über 30 Grad Celsius stark beansprucht. Tönnies hat an seinen Standorten verschiedene Maßnahmen ergriffen, um die Hitze für die Tiere zu lindern. Neben der Wasserberieselung im Wartestallbereich und einer Wartehalle für Tiertransporter weisen wir die Transsporteure darauf hin, dass die Beladesichte bei diesen Temperaturen um 20% zu reduzieren ist. Zudem sind Wasserversorgung und Lüftung auf den LKWs sicherzustellen. Foto: Polizei Dortmund

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Forschungsprojekt zur Lokalanästhesie

Forschungsprojekt zur Lokalanästhesie

In Mecklenburg-Vorpommern wird in den kommenden Wochen das Verbundprojekt „Alternativen zur betäubungslosen Ferkelkastration“ gestartet. Wie das Schweriner Landwirtschaftsministerium mitteilte, wird dabei in einer ersten Phase am Leibniz-Institut für Nutztierbiologie (FBN) die lokale Betäubung ohne Injektion untersucht. Dabei sei insbesondere die Frage der Schmerzausschaltung während des Eingriffs, aber auch bis zu 48 Stunden danach zu klären. Die Versuchsdurchführung erfolge im Vergleich mit der vom Tierarzt bereits anwendbaren Vollnarkose mit Isofluran. Wird die erste Phase des Projekts erfolgreich abgeschlossen, sollen dem Agrarressort zufolge in einem zweiten Schritt die praktische Umsetzung und ökonomische Bewertung verschiedener Verfahren erfolgen. Ziel sei es, allen Ferkelerzeugern eine praxistaugliche Alternative zum Ende der betäubungslosen Ferkelkastration 2020 aufzuzeigen. „Führt das Projekt zum Erfolg, besteht die Herausforderung darin, innerhalb kurzer Zeit ein praxistaugliches Konzept für die Betriebe zu erarbeiten“, erklärte Mecklenburg-Vorpommerns Landwirtschaftsminister Dr. Till Backhaus.

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USA drohen mit Vergeltungszöllen auf EU-Schweinefleisch

USA drohen mit Vergeltungszöllen auf EU-Schweinefleisch

Aufgrund der europäischen Subventionierung des Flugzeugbauers Airbus, habe die USA ihre Ankündigung von Vergeltungszöllen nun mit Beispielen unterfüttert. So sollen zusätzliche Zölle auf EU-Agrarprodukte, wie Milcherzeugnisse und Schweinefleisch erhoben werden. Die Vereinigten Staaten sind mit 3 Prozent der gesamten Ausfuhren europäischer Lebensmittelersteller der drittgrößte Abnehmer deutscher Nahrungsgüter nach den EU-Partnerländern und China. Wir meinen: Handelsstreitigkeiten in verschiedenen Sektoren sollten in den entsprechenden Sektoren bleiben und keine anderen Branchen schädigen. Sie sollten vor allem nicht auf dem Rücken der europäischen Landwirte ausgetragen werden.

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Tönnies startet Onlineportal neu

Tönnies startet Onlineportal neu

Die Tönnies Unternehmensgruppe hat ihr Onlineportal neu gestartet. In den Vordergrund rückt nun die Einladung an alle Interessierten per Website, Twitter, Agrarblog oder Karriereportal in den Dialog zu treten. Alle bisherigen Unternehmensangebote wurden unter www.toennies.de zusammengeführt und ergänzen nun die klassischen Informationsangebote der Unternehmenswebsite der Tönnies Unternehmensgruppe. Mit dem kompletten Relaunch der Website wurde auch die Nachhaltigkeits-kommunikation erweitert. Die Fertigstellung des achten Kernthemas der Tönnies-Nachhaltigkeitsstrategie „Klimaschutz in der Tierhaltung“ vervollständigt das Informationsangebot. Es geht besonders auf die aktuelle Klimadiskussion zur Tierhaltung ein und verdeutlicht die Aktivitäten der Unternehmensgruppe Tönnies und die seiner landwirtschaftlichen Partner, die dem Klimaschutz dienen.

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Kolumne: Franzis Welt

Kolumne: Franzis Welt

Meine Chance im Team Tönnies Yes! Ein Jahr bei Tönnies jetzt habe ich es geschafft. Als Landwirtstochter bin ich, wie der Zufall es wollte, bei Tönnies gelandet – dem riiiesen Schlachtkonzern, der seine Mitarbeiter unter schlechten Arbeitsbedingungen beschäftigt, der den Landwirten die Luft abschnürt und bei dem die Schweine  unter Erstickungsängste getötet werden, aber bei dem Du – wenn Du die richtige Einstellung hast - unfassbar viel lernst und überall anfangen kannst. Ja, die Vorurteile sind groß und die Unwissenheit der Gesellschaft noch viel größer, so viel war mir nach wenigen Wochen bei Tönnies klar. Dass Tönnies insbesondere bei den nicht zu verzichtenden Werksvertragsmitarbeitern großen Wert auf Arbeits- und Sozialbedingungen nach deutschen Standards legt und darüber hinaus Hilfestellung bei Behördengängen und beispielsweise der Betreuung ihrer Kinder gibt, wissen die Wenigsten. Tönnies beschäftigt 16.500 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus 87 Nationen, wobei die Aus- und Weiterbildung der Mitarbeiter als eines der Kernelemente des Unternehmenserfolges gesehen wird. Nicht umsonst fanden im vergangenen Jahr beispielsweise 110 Führungskräftetrainings statt und werden aktuell 140 Auszubildende in 14 verschiedenen Berufen ausgebildet. Bei meinem ersten Gang durch den Schlachthof wurde mir die Wertschätzung jedes einzelnen Mitarbeiters mehr als deutlich, man grüßt sich, man spricht miteinander. Gleiches gilt für…

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Landwirt rechnet mit Speisekarte des Bundestags ab – zu Recht!

Landwirt rechnet mit Speisekarte des Bundestags ab – zu Recht!

Nachhaltigkeit ist momentan ein wichtiges und trendiges Thema. Viele legen Wert darauf Fleisch, Fisch oder Gemüse aus der Region zu essen. Aber macht der Bundestag da auch als Vorbild mit? Wie FDP-Bundestagsabgeordnete Carina Konrad auf Twitter zeigt, sind Nachhaltigkeit und Regionalität allerdings nicht auf der Speisekarte der Kantine des Bundestags zu finden. Stattdessen gibt es: Ente aus Frankreich, Rinderhüfte aus Argentinien und Lamm aus Irland. Einer, den dieser Post so richtig auf die Palme gebracht hat, ist Landwirt Thomas Andresen aus Schleswig-Holstein. In einem Facebook-Video macht er seinem Ärger Luft. „Ist den Herren und Damen Bundestagsabgeordneten unser Fleisch nicht gut genug? Trauen die vielleicht ihren eigenen Gesetzen und deren Umsetzung nicht?“ Andresen wirft dem Bundestag vor, dass er Landwirte mit immer neuen Auflagen traktiere und ihnen das Leben schwer machen würde. Auf der anderen Seite fehle aber die Unterstützung des Bundestages, was die Speisekarte deutlich zeige. Unsere Meinung: Er hat vollkommen Recht! https://www.bild.de/politik/inland/politik-inland/fleisch-bauer-stinksauer-wegen-speisekarte-im-bundestag-63175610.bild.html?wtmc=twttr.shr

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Sommertemperaturen brauchen kreative Lösungen für Tiertransporte

Sommertemperaturen brauchen kreative Lösungen für Tiertransporte

Die heißen Temperaturen der vergangenen Tage sind auch für die Tiere beim Transport eine Belastung. Wir haben bei diesen heißen Temperaturen in Abstimmung mit den Veterinärbehörden den Schlachtbeginn in die Nacht vorgezogen. Beispielsweise wurde in Rheda an den heißen Tagen mit der Schlachtung um 2.00 Uhr begonnen. Bei den Viehtransporten ist die Belegungsdichte um 20% reduziert. Mit weiteren Maßnahmen wie einer Wartehalle, Wasserberieselung, Trinkwasser, etc. reagieren wir zum Wohl der Tiere.

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Tönnies auf Veranstaltung der Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft

Tönnies auf Veranstaltung der Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft

In der vergangenen Woche hat die Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft in Sendenhorst über die das staatliche Tierwohl-Kennzeichen diskutiert. Tönnies-Landwirtschafts-Leiter Wilhelm Jaeger war eingeladen unsere Erkenntnisse zum Thema Tierwohlkennzeichnung zur Diskussion zu stellen. Dabei machte Wilhelm Jaeger deutlich, dass Tönnies es durchaus realistisch hält, dass der Lebensmitteleinzelhandel 100 % des angebotenen Frischfleisches mit übergesetzlichen Standards labelt. Ob es am Ende das Tierwohlkennzeichen des Bundes oder die Regeln der Initiative Tierwohl sind ist dabei eine Frage der praktischen Ausgestaltung der Anforderungen und Kontrollsysteme. Hier kommt es am auf Details an. „Wenn wir eine breite Umsetzung wollen muss es praktikabel sein und die Mehrkosten müssen im Griff bleiben. Ungewohnte Unterstützung kam hierzu von Greenpeace Experte Martin Hofstetter. Er ergänzte, dass es nötig sei, die Stufe der Ferkelerzeugung in einer ersten Phase über einen Aufbaufonds zu finanzieren. Zudem wurde bei der Veranstaltung über den Stand des Tierwohllabels informiert. Vorgestellt wurden die Kriterien für die drei Stufen und der weitere Ablauf (Bernhard Kühnle, BMEL) sowie eine detaillierte Berechnung der Kosten (Stefan Leuer, LWK NRW). Schweinemäster Carl Ahrens-Westerlage berichtet über seine Erfahrungen mit verschiedenen Außenklima-Ställen.

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PETA grillt Hund in Innenstadt um aufzuklären

PETA grillt Hund in Innenstadt um aufzuklären

Die Tierrechtsorganisation PETA hat in der Gütersloher Innenstadt erneut für Aufsehen gesorgt. In dieser Woche haben die Aktivisten öffentlichkeitswirksam einen Hund gegrillt. „Wenn Sie keinen Hund essen würden, warum dann ein Schwein?“, fragten die Tierschützer, die mit Flyern, Gesprächen und der aus den USA stammenden Attrappe für eine vegane Lebensweise werben. Tönnies steht seit vielen Jahren mit diversen Tierschutzorganisationen in einem fachlichen Austausch. Die Gespräche mit PETA, welche die Grundhaltung der Tierrechtsaktivisten, keine Existenz von Nutztierhaltung in irgendeiner Form zulässt, wurden allerdings gestoppt. Die menschliche Entwicklung, die Haltung und Nutzung von Tieren, und auch die Vermenschlichung von Haustieren, werden von PETA nicht als Argumente gehört.  Die radikale Ideologie der Organisation hat nicht das Interesse den Tierschutz zu verbessern, sondern die Tierhaltung abzuschaffen. Wir stehen weiter für den Dialog mit jedem Tierschützer bereit, der ein fachliches Interesse am Tierschutz hat.

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Runder Tisch Ferkelkastration zeigt Fortschritte

Runder Tisch Ferkelkastration zeigt Fortschritte

Am vergangenen Donnerstag hat im Bundeslandwirtschaftsministerium der runde Tisch zur Ferkelkastration getagt.  Ministerin Klöckner lobte dabei die Landwirte, die ihre Bereitschaft zeigen, die Nutzung aller Wege der Ferkelkastration voran zu bringen. Nicht erfreut war sie über die relative Unklarheit in Teilen des Einzelhandels und der Fleischwirtschaft zur Akzeptanz der unterschiedlichen Methoden. Bisher sind 3 Verfahren auf dem Weg in die Praxistauglichkeit: die Ebermast, Isofluran und Improvac. Die Isofluran-Betäubung ist auf einem guten Weg, durch den Landwirt selbst durchgeführt zu werden. Der Bund wird zudem die Anschaffungskosten der Geräte staatlich fördern. Im Bereich Improvac werden immer mehr Erfahrungen gesammelt. Der Bundesverband für Ökolandbau berichtete, dass inzwischen 30% der Bio-Schweine in Deutschland mit Improvac und 30 % mit Isofluran kastriert werden. Neuland verlangte, dass aufgrund der Qualitätsanforderungen im Wurstland Deutschland die Kastration von männlichen Schweinen dauerhaft möglich sein muss. Neuland berichtete von guten Erfahrungen beim Einsatz mit Isofluran. Tönnies machte noch einmal klar, dass das Unternehmen seine Lieferanten nicht im Regen stehen lassen wird und alle zugelassenen Verfahren akzeptiert. Gleichwohl muss klar sein, dass wir als Brücke zu Handel und Verbraucher nicht die Lasten des Mehraufwandes werden tragen können. Dieser entsteht vor allem dann, wenn die Teilstückausprägung nicht zu den Wünschen und…

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Kolumne: Franzis Welt

Kolumne: Franzis Welt

Meine Chance im Team Tönnies Yes! Ein Jahr bei Tönnies jetzt habe ich es geschafft. Als Landwirtstochter bin ich, wie der Zufall es wollte, bei Tönnies gelandet – dem riiiesen Schlachtkonzern, der – wie die Leute sagen – seine Mitarbeiter schindet, der den Landwirten die Luft abschnürt und bei dem die Schweine abschlachtet, aber bei dem Du - wenn Du die richtige Einstellung hast - unfassbar viel lernst und überall anfangen kannst. Ja, die Vorurteile sind groß und die Unwissenheit der Gesellschaft noch viel größer, so viel war mir nach wenigen Wochen bei Tönnies klar. Dass Tönnies insbesondere bei den nicht zu verzichtenden Mitarbeitern großen Wert auf Arbeits-und Sozialbedingungen nach deutschen Standards legt und darüber hinaus Hilfestellung bei Behördengängen und beispielsweise der Betreuung ihrer Kinder gibt, wissen die Wenigsten. Tönnies beschäftigt 16.500 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus 87 Nationen, wobei die Aus-und Weiterbildung der Mitarbeiter als eines der Kernelemente des Unternehmenserfolges gesehen wird. Nicht umsonst fanden im vergangenen Jahr beispielsweise 110 Führungskräftetrainings statt und werden aktuell 140 Auszubildende in 14 verschiedenen Berufen ausgebildet. Bei meinem ersten Gang durch den Schlachthof wurde mir die Wertschätzung jedes einzelnen Mitarbeiters mehr als deutlich, man grüßt sich, man spricht miteinander. Gleiches gilt für die Betreuung…

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Nachgeha(r)kt: Wie viel Antibiotika steckt im Schweine- fleisch?

Nachgeha(r)kt: Wie viel Antibiotika steckt im Schweine- fleisch?

Das Verbraucherportal der bayrischen Landwirtschaft hat in dieser Woche ein Video zum Antibiotika-Einsatz in der Schweinemast veröffentlicht. Auf der Facebook-Seite der bayerischen Bauern findet sich ein sehenswertes Aufklärungsvideo, wann und wie Antibiotika eingesetzt werden. Genau diesen Weg der Aufklärungsarbeit unterstützen wir bei Tönnies und gehen mit unserer Dialog Seite einen vergleichbaren weg. Auf diese Weise kann das aufgewühlte Thema sachlich eingeordnet werden. Link: https://www.facebook.com/watch/?v=314905932733150

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China-Reise von Julia Klöckner wirkt positiv

China-Reise von Julia Klöckner wirkt positiv

Eine Delegation um die deutsche Landwirtschaftsministerin Julia Klöckner war in den vergangenen Tagen in China, um über eine Öffnung weiterer Handelswege sowie die Auswirkungen der Afrikanischen Schweinepest zu sprechen. Wir durften die Ministerin begleiten und haben die intensiven Gespräche mit den chinesischen Partnern verfolgt. Wichtig dabei war es, den Stellenwert der Handelsbeziehung zu verdeutlichen, was durch die persönliche Teilnahme der Ministerin deutlich wurde. Schließlich hat der chinesische Landwirtschaftsminister einen wichtigen Erfolg in Aussicht gestellt: „Wir wollen Deutschland nicht für Schweinefleisch sperren, wenn die ASP beim Wildschwein in Deutschland auftritt". Wir unterstützen die deutschen Behörden weiter auf diesem Weg, um damit den Export von deutschem Schweinefleisch zu sichern.

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Tierrechts-Aktivisten geben sich als Lebensmittel- kontrolleure aus

Tierrechts-Aktivisten geben sich als Lebensmittel- kontrolleure aus

In den Niederlanden haben Tierrechts-Aktivisten einen neuen Weg gefunden, sich Zutritt zu den Höfen und Schweineställen von Landwirten zu verschaffen. Sie geben vor Kontrolleure zu sein, die beispielsweise die Einhaltung von Labelregelungen überprüfen wollen. Ähnliche Fälle sollen es auch schon in Großbritannien vorgekommen sein. Daher wird auch deutschen Landwirten geraten, wachsam zu bleiben und sich von allen Kontrolleuren zunächst einen Identitätsnachweis zeigen zu lassen.

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36 Prozent weniger Antibiotika im QS-System eingesetzt

36 Prozent weniger Antibiotika im QS-System eingesetzt

Der Einsatz von Antibiotika im QS-System hat sich in den Jahren 2015 bis 2018 um 253,2 t und damit um ca. 36 Prozent verringert. Das zeigt der „2. Statusbericht zum Antibiotika-Monitoring im QS-System“. Auch die Abgabe von Reserveantibiotika sank deutlich, nämlich um knapp 47 Prozent. Den vollständigen Bericht können Sie hier herunterladen: https://www.q-s.de/services/files/mediencenter/publikationen/statusbericht-antibiotika/Statusbericht_QS-Antibiotikamonitoring_2019.pdf Mehr Informationen und unsere Position zum Thema Antibiotika finden Sie hier:  http://www.toennies-dialog.de/antibiotika/  

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Kupierverzicht

Kupierverzicht

Haben Sie Ihre Tierhaltererklärung schon ausgefüllt? In nicht einmal vier Wochen, am 1. Juli 2019, beginnt das Verbot für die Haltung von kupierten Schweinen, zumindest für die Halter kupierter Schweine ohne Tierhaltererklärung. Die Erklärung zum Nachweis der Unerlässlichkeit dieses Eingriffes muss bis zum 1. Juli eingereicht werden. Die für ein Jahr gültige Erklärung beinhaltet eine Risiko-Analyse sowie sich daraus ergebende Optimierungsmaßnahmen und eine Aufzeichnung von Schwanz- und Ohrverletzungen. Bitte prüfen Sie, ob die Frist Sie betrifft und handeln Sie wenn nötig.

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Welt-Schweinemarkt

Welt-Schweinemarkt

Für 2019 wird auf dem weltweiten Schweinemarkt ein Rückgang der Schweinefleischproduktion prognostiziert. Als Hauptursache dafür wird die Afrikanische Schweinepest in China gesehen. Die Schweinefleischerzeugung brach dort um rund 30 Prozent ein. Diese Auswirkungen für den weltweit größten Schweinefleischproduzenten machen sich daher auch auf dem globalen Markt bemerkbar. Im Gegensatz dazu soll die Schweinefleischerzeugung in der Europäischen Union stabil bleiben. Die Entwicklung zeigt wie verbundene unsere heimische Produktion mit den Entwicklungen auf dem Weltmarkt ist. Umso wichtiger ist es, die Wettbewerbsfähigkeit unsere Produkte zu behalten.

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Bestandsschutz für Sauenställe gefordert

Bestandsschutz für Sauenställe gefordert

Das Bundelandwirtschaftsministerium plant die Tierschutz-Nutztierhaltungs-Verordnung in einem Abwasch zu novellieren. Dadurch kommen innerhalb einer 12-Jahres-Frist auf Sauenhalter gleich in zwei Stallbereichen, dem Deckzentrum und im Abferkelbereich, neue Regelungen und somit auch enorme Kosten zu. Das Landvolk Niedersachsen warnt deshalb vor übereilten Änderungen tierschutzrelevanter Vorschriften für Sauenhalter und fordert, dass derlei Änderungen nur für neugebaute Sauenställe gelten sollte. Im Abferkelbereich fordern sie einen dauerhaften Bestandsschutz für bestehende Ställe. Bei aller Bereitschaft für Erneuerung und mehr Tierwohl sind wir der Meinung, dass Landwirte auch Unternehmer sind. Neue Regelungen für mehr Tierwohl in den Ställen und bessere Abluft sind gut und wichtig. Jedoch darf dies nicht auf Kosten der Sauenhalter geschehen, die gerade investiert haben.

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Klimakabinett: Ziele sollen ohne Einschränkungen in Produktion erreicht werden

Klimakabinett: Ziele sollen ohne Einschränkungen in Produktion erreicht werden

Bis September will das Klimakabinett der Bundesregierung über Gesetze und Maßnahmen für mehr Klimaschutz entscheiden. Diese sollen dann bis Jahresende verabschiedet werden. Dabei setzt das BMEL vor allem auf Emissionseinsparungen mithilfe der Verschärfung der Düngeverordnung sowie der Vergärung von Wirtschaftsdünger in Biogasanlagen. Der Klimaplan des BMEL sieht wie folgt aus: Senkung der Stickstoffüberschüsse und -emissionen inklusive Minderung der Ammoniakemissionen sowie gezielte Verminderung von Lachgasemissionen Energetische Nutzung von Wirtschaftsdüngern tierischer Herkunft und landwirtschaftlicher Reststoffe in Biogasanlagen Emissionsminderung in der Tierhaltung/Nutztierstrategie Ausweitung der ökologisch bewirtschafteten Fläche Erhöhung der Energieeffizienz in der Landwirtschaft und im Gartenbau Humusaufbau im Ackerland Erhalt von Dauergrünland Schutz von Moorböden einschließlich Reduzierung der Torfverwendung in Kultursubstraten Erhalt und nachhaltige Bewirtschaftung der Wälder und Holzverwendung Vermeidung von Lebensmittelabfällen   Insgesamt sollen die jährlichen Emissionen der Landwirtschaft bis 2030 um 11 bis 14 Mio. Tonnen CO2-Äquivalente, gegenüber 2014, gesenkt werden. Dieses ambitionierte Ziel kann die Bundesregierung aber nur schaffen, wenn sie es gemeinsam mit der Agrarwirtschaft und den Landwirten anpackt. Und dafür müssen Aufwand, Kosten und Einsatz fair verteilt werden. Unsere Forderung der TONISO Fütterung ist ein gutes Beispiel dafür. Meint es das Klimakabinett ernst mit seinen Zielen, setzt es ein Förderprogramm zur Senkung des Stickstoffgehaltes in der Gülle auf.

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TA Luft: Bundesregierung will Mittelweg für Tier- und Umweltschutz finden

TA Luft: Bundesregierung will Mittelweg für Tier- und Umweltschutz finden

Bei der bevorstehenden Novellierung der „Technischen Anleitung Luft“, kurz TA Luft, will die Bundesregierung Konflikte zwischen Tier- und Umweltschutz vermeiden und einen Kompromiss finden. So soll die TA Luft eine Öffnungsklausel bei den Vorsorgeanforderungen für große, immissionsschutzrechtlich genehmigungsbedürftige Tierhaltungsanlagen beinhalten, die Schweine tiergerecht halten. Diese Klausel soll den Genehmigungsbehörden ermöglichen, bei Haltungsverfahren, die dem Tierwohl dienen, von den allgemein gültigen Anforderungen abzuweichen, wenn deren Anwendung nicht möglich sei. Eine Expertengruppe soll hierbei die entsprechenden Kriterien für Tierwohl festlegen, damit die Anforderungen an den Umweltschutz mit den Anforderungen an das Tierwohl möglichst übereinstimmen. Wir unterstützen die geplante Zusammenarbeit zwischen Tier- und Umweltschutz. Ein weiterer guter Schritt in Richtung mehr Tierwohl und der Findung von praktikablen Lösungen für die Landwirtschaft.

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Neue ASP-Fälle innerhalb und außerhalb der EU

Neue ASP-Fälle innerhalb und außerhalb der EU

Die Afrikanischen Schweinepest (ASP) breitet sich innerhalb und außerhalb der EU weiter aus. Insbesondere in Belgien ist die ASP weiter auf dem Vormarsch und grassiert im Südosten von Belgien, womit das Risiko einer Einschleppung über infizierte Wildschweine für Deutschland weiter anhält. Ebenso wurden in Polen über 40 neue Fälle von infizierten Wildschweinen gemeldet. Mit Blick auf China hält auch hier die Verbreitung der ASP weiter an, so wurde nun auch der erste Ausbruch der Afrikanischen Schweinepest in Hongkong bekannt gegeben. Wir möchten die aktuellen Ereignisse zum Anlass nehmen um erneut auf die Gefahr einer Einschleppung der Seuche in Deutschland und insbesondere auf die Bedeutung der Hygiene in Ihrem Stall aufmerksam zu machen. Halten Sie die geltenden Biosicherheitsmaßnahmen zwingend ein und setzen Sie auf strikte Hygiene- und Vorsichtsmaßnahmen in Ihren Betrieben. Vermeiden Sie unbedingt das Mitbringen von Schweinefleischerzeugnisse aus den betroffenen Ländern und Gebieten. Zusätzlich kann jeder der die Bevölkerung informiert und sensibilisiert seinen Beitrag zur ASP-Vorsorge leisten.

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Landwirte – Helden unserer Zeit

Landwirte – Helden unserer Zeit

Die Bedeutung unserer Landwirtschaft und das was unsere Landwirte Tag täglich auf ihren Feldern, in ihren Ställen und für die Bevölkerung leisten wird in dem Video der Firma Bayer sehr zielführend dargestellt. In den letzten Jahren wurde die Leistung der Landwirte viel zu sehr durch Ideologie und Polemik in den Hintergrund gestellt. Sehen Sie sich dazu gerne das folgende Video an: https://www.youtube.com/watch?v=pxX86jCCVYc&feature=youtu.be Quelle: Bayer – Agrar TV: Sie schützen, was ihnen wichtig ist. Ein Leben lang. Wir meinen: Wir brauchen mehr Initiativen für ein besseres gesellschaftliches Verständnis der modernen und tiergerechten Landwirtschaft.

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Niederlande – 125 Tierschutzaktivisten besetzten Schweinestall

Niederlande – 125 Tierschutzaktivisten besetzten Schweinestall

Wie in Deutschland gibt es auch in den Niederlanden von Seiten der Bevölkerung immer wieder Proteste gegen die bestehenden Formen der Tierhaltung. Am Montag besetzten rund hundert Tierschutzaktivisten der international agierenden Kampagne „Meat the Victims“ stundenlang einen Ferkelhof im niederländischen Boxtel und forderten die Freilassung der Tiere. Dabei sei der Ferkelhof nur zufällig ausgewählt worden. Neben zehnstündigen Sitzblockaden in den Abteilgängen des Stalles, demonstrierten weitere rund hundert Tierschützer außerhalb der Stallungen, wobei sich auch Landwirte am Hof versammelten, die spontan zur Gegendemonstration aufgerufen haben. Wir sprechen uns grundsätzlich gegen die illegalen Stalleinbrüche aus und möchten uns gegenüber allen betroffenen Landwirten solidarisch zeigen. Vor dem Hintergrund der bedrohenden ASP, der Gefahr von einschleppenden Krankheiten sowie dem Schock, den die Tiere durch die Einbrüche davon tragen, sind die Stalleinbrüche, grade zum Wohl der Tiere, abzulehnen. Wir appellieren an einen sachlichen und qualifizierten Austausch.

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Neues Verfahren stellt Tierschutz sicher

Neues Verfahren stellt Tierschutz sicher

Im Zuge des Besuchs von NRW-Landwirtschaftsministerin Ursula Heinen-Esser präsentierte Tönnies das Tönnies-Pilotprojekt „AMC-3D“ (Auto-Move-Check-3D), das 100%ige digitale Kontrollen der sicheren Betäubung und Wahrnehmungslosigkeit ermöglicht. Entwickelt wurde eine 3D-Scan-System, das nun in die Pilotphase überführt wurde. Zeigt es in der Pilotphase Erfolg würde die technische Lösung die bisher etablierten Kontrollen mit spezialisierten Mitarbeitern weiter verbessern. Diese Innovation ist ein Beispiel für Maßnahmen, die Tönnies an all seinen Standorten vorantreibt. „Wir alle wollen, dass die Tiere, deren Fleisch wir essen, vernünftig behandelt werden. Für uns bei Tönnies heißt das: 100 % Fokus auf Tierschutz für die uns zur Schlachtung anvertrauten Tiere“, sagt Clemens Tönnies.

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ASP: Gefahr einer Einschleppung höher eingestuft

ASP: Gefahr einer Einschleppung höher eingestuft

Da sich das ASP-Virus im Südosten Belgiens weiterhin ausbreitet, hat das Friedrich-Löffler-Institut (FLI) seine Risikobewertung zur Einschleppung der ASP in Deutschland aktualisiert. Dabei wurde die Gefahr einer ASP-Einschleppung durch Wildschweine neu bewertet und nun als bedrohlicher eingestuft. Zudem steige auch das Risiko der Einschleppung durch fahrlässiges, menschliches Handeln, so das FLI. Dies zeigen die großen Sprünge der ASP, wie zum Beispiel nach Belgien, Ungarn oder in die Tschechische Republik. Nicht verändert hat sich seit 2017 die Einstufung folgender Risiken: die Gefahr einer ASP-Einschleppung durch illegale Entsorgung kontaminierter Produkte ist gleichbleibend hoch, genauso wie die Einschleppung durch Schweinefleisch von infizierten Tieren entlang des Fernstraßennetzes.

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Staatliches Tierwohlkennzeichen: Grünes Licht von der EU

Staatliches Tierwohlkennzeichen: Grünes Licht von der EU

Nach Ende der dreimonatigen Stillhaltefrist, hat die EU nun den Entwurf des vom Bundesministerium für Landwirtschaft und Ernährung vorgelegten Gesetzes zur Tierwohlkennzeichnung notifiziert. Für Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner ist dies entscheidender Schritt für mehr Tierwohl, mehr Transparenz für die Verbraucher und einer gesellschaftlichen Akzeptanz der Nutztierhaltung. Abschließend muss der Gesetzentwurf zwischen den Ressorts abgestimmt und im Kabinett beschlossen werden, bevor der Bundestag darüber entscheidet. Das Gesetzgebungsverfahren soll bis Ende 2019 abgeschlossen sein. Bis dahin wird zudem die entsprechende Verordnung erarbeitet. Wir unterstützen Julia Klöckner ausdrücklich bei Ihrem Weg für ein einheitliches staatliches Tierwohlkennzeichen. Nun gilt es daran, die Praktikable Umsetzung von Kriterien und Kontrollmechanismen zu entwickeln. Denn wir wollen, dass das Tierwohlkennzeichen in der Breite funktioniert und nicht als nächste Nische verkümmert.

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Wirtschaftlichkeit von Kastrations- alternativen: Ebermast ist rentabel

Wirtschaftlichkeit von Kastrations- alternativen: Ebermast ist rentabel

Das Thünen-Institut hat eine Studie zur Rentabilität von Alternativen zur betäubungslosen Ferkelkastration durchgeführt. Ergebnisse der Studie zeigen zwar, dass Ebermast aufgrund der angepassten Bezahlung der Masken in den vergangenen Jahren an Wirtschaftlichkeit verloren hat, aber neben der Immunokastration immer noch die kostengünstigste Alternative ist. Die Kosten für die Tiere werden durch die bessere Futterverwertung und höhere Leistung der Tiere aufgewogen. Daher ist die Ebermast noch immer rentabel. Unter den chirurgischen Verfahren schneidet die Injektionsnarkose wirtschaftlich am schlechtesten ab, da sie das teuerste Verfahren ist. Wir sind weiterhin für alle vier diskutierten Wege der betäubungslosen Kastration offen und unterstützen die Landwirte ihren Weg zu finden.

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NDR Info: Unsere Position zur Ferkelkastration

NDR Info: Unsere Position zur Ferkelkastration

NDR Info berichtet in einem aktuellen Beitrag über die aktuell diskutierten Möglichkeiten der Ferkelkastration. (https://www.ndr.de/nachrichten/schleswig-holstein/Mehr-Tierschutz-Ferkel-impfen-statt-kastrieren,ferkelimpfung100.html) Tönnies hat hierzu ebenfalls seine Position verdeutlicht: Wir sind offen für die vier derzeit diskutierten Wege der Ferkelkastration. Entscheidend ist, dass der Landwirt einen Weg findet, der umsetzbar und praktikabel ist. Schließlich wird bei der Anwendung von Improvac, der Arbeitsschritt, der zuvor vom Ferkelerzeuger gemacht wurde, nun vom Mäster umgesetzt. Wir erwarten, dass viele Mäster vor diesem Mehraufwand zurückschrecken so lange es insbesondere aus dem Ausland kastrierte Ferkel zum gleichen Preis angeboten werden. Dieser Mehraufwand ist verbunden mit Bedenken beim Arbeitsschutz, zusätzlichen Kosten und einer sehr genauen Zeitplanung, wann die Impfung erfolgen muss. Zudem sind die Teilstückausprägungen unterschiedlich. Wir haben mit Improvac die Erfahrung gemacht, dass es zu Geruchsauffälligkeiten kommen kann. Daher müssen wir die Tiere weiterhin zwingend detektieren und sortieren. Auf diesen Aufwand haben wir uns vorbereitet und können so die angelieferten Tiere verarbeiten. Abgerechnet werden Improvac Eber bis auf Weiteres mit unserer Ebermaske. Zudem sind wir offen dafür die Zahl der geimpften Tiere zu steigern. Wichtig ist, dass die Akzeptanz und die offenen Fragen des Arbeitsschutzes, der Kosten und der Zeitplanung beim Landwirt gelöst werden.

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Krisenhandbuch ASP für Schweinehalter

Krisenhandbuch ASP für Schweinehalter

Mit großer Professionalität arbeitet die Branche an Vorbereitungen sollte die ASP auch bei uns in Deutschland einmal ausbrechen. Eine niedersächsische Arbeitsgruppe hat daher für den Fall eines Ausbruchs in Deutschland ein Krisenhandbuch mit dem Namen „ASP-Krisenhandbuch für Schweinehaltungen“ erarbeitet. In einem ersten Teil, verrät das Handbuch Verhaltensmaßnahmen für Schweinehalter in gefährdeten Gebieten und in der Pufferzone im Fall eines ASP-Ausbruchs unter Wildschweinen. Ein zweiter Teil, der Maßnahmen beschreibt, sollte die ASP unter Hausschweinen ausbrechen, soll im Laufe des Jahres erscheinen. Der erste Teil des Handbuchs ist online verfügbar unter www.tierseucheninfo.niedersachsen.de/download/141376.

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BILD-Zeitung zum Anstieg der Schweinepreise

BILD-Zeitung zum Anstieg der Schweinepreise

Diese Woche haben es die Schweinepreise und die damit verbundenen Verbraucherpreise für Fleisch auf die Titelseite der BILD-Zeitung geschafft. „Chinesen kaufen unser Grillfleisch weg“ heißt es online unter bild.de(https://www.bild.de/politik/inland/politik-inland/verbraucherpreise-steigen-chinesen-kaufen-unser-grillfleisch-weg-61218950.bild.html). Im Artikel heißt es: „Auch von der Interessengemeinschaft der Schweinehalter Deutschlands e.V. heißt es, es wäre verwunderlich, wenn die Verbraucherpreise nicht anstiegen. Allerdings könne man nicht sagen, welche Teile vom Schwein (Nacken, Filet, Bauch etc.) nun teurer würden. Joachim Rukwied, Präsident des Bauernverbands, sieht in dem Preisanstieg etwas Gutes: „Der Erzeugerpreis war zuletzt viel zu niedrig. Fleisch braucht mehr Wertschätzung und das muss sich auch im Preis ausdrücken.“

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Antibiotika-Kennzahlen: Einsatz beim Schwein sinkt

Antibiotika-Kennzahlen: Einsatz beim Schwein sinkt

Die deutschen Schweinehalter haben auch im 2. Halbjahr 2018 den Antibiotikaeinsatz bei Ferkeln und Mastschweinen gesenkt. Wie das Bundesamtes für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) jetzt veröffentlichte sind die Werte für Ferkel und Mastschweine seit Einführung des Antibiotikamonitorings im Jahr 2015 drastisch reduziert worden und haben sich nun auf einem niedrigen Niveau eingependelt. Die gesamte Statistik, auch mit den Zahlen zu Rind (ebenfalls gesunken), Masthühner (gestiegen) und Mastputen (konstant) finden Sie hier: https://www.bmel.de/DE/Tier/Tiergesundheit/Tierarzneimittel/_texte/EntwicklungKennzahlenTherapiehaeufigkeit.html

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Günther, der Treckerfahrer

Günther, der Treckerfahrer

Niedersachsens bekanntester Treckerfahrer lässt sich nicht nur über das Leben auf dem Lande aus. Er hält auch immer eine Lösung für Bewegendes in Politik und Alltag bereit. Vom Güllefahren an der Lehrersiedlung über die Fortpflanzung beim Schützenfest bis zum Ferkelkastrieren am Vatertag bleibt kein Aspekt der ländlichen Folklore unerwähnt. Wir meinen: Günther spricht uns aus der Seele und daher wollen wir ihn mit euch teilen! Hier könnt ihr euch die Comedy von Radio ffn anhören: http://www.fsr-shop.de/product_info.php?cPath=65_972&products_id=9993

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Haltungsform startet

Haltungsform startet

Seit dieser Woche gibt es das einheitliche Haltungsekennzeichen im Einzelhandel. Das Label wurde von der Initiative Tierwohl (ITW) und beteiligten Lebensmitteleinzelhändlern (LEH) als einheitliche Fleisch-Kennzeichnung „Haltungsform“ in Märkte eingeführt. Nähere Informationen zum Haltungslabel unter www.haltungsform.de. Wir unterstützen den Handel, der damit das erste einheitliche Label in den Lebensmitteleinzelhandel geschafft hat. Unsere Produkte tragen die neue Kennzeichnung und sorgen damit ein Stück mehr für Haltungstransparenz beim Verbraucher.

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EU-Agrarpolitiker wollen Preisschwankungen auffangen

EU-Agrarpolitiker wollen Preisschwankungen auffangen

Der Agrarausschuss des EU-Parlaments hat zu Beginn der Woche Schweine- und Geflügelerzeugnisse in die Gemeinsame Marktordnung (GMO) der GAP 2020 aufgenommen. Diese Produkte werden dadurch als interventionsfähige Waren eingestuft, bei denen Marktungleichgewichte mit GAP-Mitteln gefördert werden können. Damit sollen europäische Landwirte stärker vor Preisschwankungen an Markt geschützt werden.

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Tönnies Livestock besucht HyCare-Zentrum

Tönnies Livestock besucht HyCare-Zentrum

Die Tönnies Livestock GmbH hat im Rahmen einer Vertriebstagung das HyCare-Zentrum der MS Schippers Gruppe besichtigt. Tönnies Livestock fokussiert sich als Partner der Landwirtschaft auf Vermarktung, Handel und Transport von lebendem Nutz- und Schlachtvieh. MS Schippers ist als Gesamtlieferant für die professionelle Viehhaltung in den Bereichen Schwein, Milchvieh und Geflügel international tätig. Für den wirtschaftlichen Erfolg bei der Schweinehaltung ist Tiergesundheit und damit die Hygiene im Stall ausschlaggebend. Denn in einer gesunden Lebensumgebung haben Ferkel und Schweine weniger Stress, sind weniger anfällig für Krankheitserreger und erzielen höhere Tageszunahmen. Vor diesem Hintergrund hat MS Schippers mit „HyCare“ einen systemischen Ansatz entwickelt, um die Hygiene in Schweineställen signifikant zu verbessern. In Bladel, am Stammsitz von MS Schippers, konnte sich das Tönnies Livestock Team direkt vor Ort weiter in die Vorteile des HyCare-Systems vertiefen. „HyCare ist ein rundum überzeugender Hygieneansatz. Die Schweine können in einer gesunden Lebensumgebung aufwachsen – und das bei vollster Umsetzbarkeit im regulären Schweinestall. Die Ergebnisse sprechen für sich: Neben Verbesserungen in puncto Tiergesundheit und Leistungsfähigkeit verringert HyCare deutlich den Antibiotikaverbrauch“ , so Heiner Strömer, Geschäftsführer der Tönnies Livestock.

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Agrarexport wichtiger Wirtschaftsfaktor

Agrarexport wichtiger Wirtschaftsfaktor

Der Parlamentarische Staatssekretär vom Bundeslandwirtschaftsministerium, Hans-Joachim Fuchtel betonte vor Kurzem beim „Diplomaten-Salon“ der German Export Association for Food and Agriproducts (GEFA) in Berlin den hohen Stellenwert des Agrarexports für die Agrarwirtschaft und die Zukunft der ländlichen Räume in Deutschland. Das Bundeslandwirtschaftsministerium hat Förderungsmaßnahmen geschaffen, um insbesondere kleine und mittelständische Unternehmen dabei zu unterstützen, neue Märkte zu erschließen und bestehende zu sichern. Inzwischen ist Deutschland die Nummer drei unter den Agrarexportländern. Wir wissen, dass der Export ist auch für uns eine entscheidende Säule ist. Wichtigste Exportregion ist die Europäische Union, danach der asiatische Markt, der die volle Wertschöpfung am Schwein erst möglich macht. Der Export ist aber auch ein Mittel, um die Schwankungen bei Absatz und Nachfrage auf verschiedenen Märkten auszugleichen und unseren landwirtschaftlichen Erzeugern die Abnahme der Rohstoffe zu sichern – nur so haben diese langfristige wirtschaftliche Perspektiven.

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Tönnies unterstützt Demonstration des WLV

Tönnies unterstützt Demonstration des WLV

Die aktuellen Vorschläge der Bundesregierung zur drastischen Verschärfung des Düngerechts lösen bei vielen Bauernfamilien echte Zukunftsängste aus. Die Vorschläge zielen auf den Schutz des Grundwassers – ein Thema, dass auch die Bauern als sehr wichtig betrachten. Zugleich sind diese Vorschläge aber auch das bislang letzte Beispiel einer Reihe von immer mehr kostensteigernden Auflagen und Wünsche an die Adresse der Landwirtschaft. Wir sind an einem Punkt angekommen, wo sich Politik und Gesellschaft entscheiden müssen, ob sie auch künftig noch eine von bäuerlichen Familienbetrieben getragene flächendeckend produzierende Landwirtschaft in Deutschland wollen. Tönnies unterstützt die Position des Bauernverbandes und ruft zur Unterstützung der Großkundgebung am 4. April 2019 um 10.30 Uhr auf dem Domplatz in Münster auf

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Forderung  um Tiertransportzeiten

Forderung um Tiertransportzeiten

In der immer wieder neu entfachten Debatte um Tiertransportzeiten ruft Tönnies zu mehr Sachlichkeit auf. Es ist wissenschaftlich nachgewiesen, dass einer der Hauptstressfaktoren beim Transport die Be- und Entladung der Tiere ist. Wie die Tierärztliche Hochschule Hannover nachgewiesen hat, sind die Transportzeiten von vier, sechs oder acht Stunden nicht maßgeblich für die Stressparameter der Tiere. Stattdessen spielen Fahrverhalten, Klima oder Ausstattung des Transportes eine entscheidende Rolle. Tönnies fordert daher die Politik dazu auf die Transportzeitenregelung so zu verändern, dass die Be- und Entladung separat zur Transportzeit gerechnet wird. Bei der aktuellen Regelung tickt die Uhr vom ersten bis letzten Tier auf dem Wagen, was den Zeitdruck auf die Transporteure und damit die Stressfaktoren für die Tiere erhöht.

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Tönnies wächst und stärkt nachhaltige Entwicklung

Tönnies wächst und stärkt nachhaltige Entwicklung

Die Tönnies Unternehmensgruppe hat im Rahmen ihres Jahrespressegesprächs über die nachhaltige Entwicklung im Geschäftsjahr 2018, ihre Wachstumsstrategie und die Kernfragen der Fleischbranche berichtet. „Die Fleischbranche befindet sich im Wandel“, sagt Clemens Tönnies, geschäftsführender Gesellschafter. „Wir sind Vorreiter bei den Fragen des Tierschutzes, der Haltungskennzeichnung und der Transparenz für Verbraucher und wollen die Branche nach vorne treiben“, erläutert Geschäftsführer Andres Ruff. Tönnies entwickelt sich gegen den Markttrend, baut seinen Marktanteil aus und behauptet sich mit insgesamt 20,8 Mio. verarbeiteten Schweinen weltweit (+1%, 2017: 20,6 Mio.), davon 16,6 Mio. in Deutschland (+/- 0 %). Insgesamt ist der deutsche Markt um 2,5% gesunken. Bei den Rindern verarbeitete und zerlegte Tönnies im Jahr 2018 insgesamt 440.000 Tiere (+2%, 2017: 432.000). Der Markt sank insgesamt um 3%. Aufgrund des schwachen Schweinepreises, der 12,5% niedriger als im Vorjahr war, liegt der Unternehmensumsatz mit 6,65 Mrd. Euro 3,6% niedriger als im Vorjahr. Tönnies setzt sich als Markt- und Innovationsführer für Schweine- und Rindfleisch in Deutschland für eine nachhaltige Entwicklung der Branche ein. Als Verarbeitungs- und Veredelungsbetrieb steht das Unternehmen zwischen landwirtschaftlicher Erzeugung und dem Lebensmitteleinzelhandel. „Wir tragen gemeinsam die Verantwortung für eine nachhaltige Entwicklung der Fleischbranche. Deshalb haben wir uns gemeinsam mit der Landwirtschaft auf den Weg…

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Clemens Tönnies: „Beendet diesen Preiskrieg!“

Clemens Tönnies: „Beendet diesen Preiskrieg!“

Clemens Tönnies hat sich in dieser Woche mit einem Appell an den Lebensmittelhandel gewandt: „Hört auf, das Fleisch zu verramschen“, forderte er und stellte fest, Fleisch sei oft viel zu billig. „Fleisch ist unser wertvollstes Lebensmittel, das darf nicht verschleudert werden“, so Tönnies. Obwohl das Rheda-Wiedenbrücker Unternehmen der Marktführer sei und ein großer Player, könne Tönnies allein die Preise allerdings kaum beeinflussen: „Die Entscheidungen liegen beim Handel.“ Gleichzeitig stärkte Tönnies der guten landwirtschaftlichen Praxis den Rücken. „Die Bauern investieren seit Jahren in die Zukunft. Aber Landwirtschaft hat auch etwas mit Wirtschaft zu tun. Das muss sich auch rechnen“.

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2018 weniger Reserveantibiotika auf QS-Betrieben

2018 weniger Reserveantibiotika auf QS-Betrieben

Die im QS-System registrierten Schweinehalten haben im Jahr 2018 erneut deutlich weniger Antibiotika eingesetzt als im Vorjahr. Der zwischen 2014 und 2017 bereits um mehr als 30% Prozent gesunkene Verbrauch ist nochmals reduziert worden. Insgesamt sank die Menge an eingesetzten Antibiotika um 4,8 Prozent. Ein Rückgang kann vor allem bei den kritischen Antibiotika verzeichnet werden. So wurde die Verbrauchsmenge an Fluorchinolonen allein in 2018 um 20% gesenkt. . Wir meinen: Der Rückgang im Einsatz von Antibiotika ist das Ergebnis unserer gemeinsamen Senkungsstategie, denn Antibiotika sollten nicht leichtfertig eingesetzt werden. Wir unterstützen unsere Landwirte mit unseren Rückmeldungen zu Organbefunden bereits seit langen Antibiotika nur dann beim Einzeltier einzusetzen, wenn es für das Tier notwendig ist.

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EU-Sauenbestand sinkt deutlich

EU-Sauenbestand sinkt deutlich

Nach neuesten Zahlen des Statistischen Amtes der Europäischen Union, Eurostat, hielten Sauenhalter zum Zähltermin im Dezember 2018 insgesamt 148,77 Mio. Schweine und damit 1,0 Prozent weniger als zur gleichen Zeit im Vorjahr. Besonders zurückgegangen ist die Zahl der Zuchtsauen: diese sank um 3,0 Prozent auf 11,81 Mio. Sauen in der EU und verzeichnet damit den niedrigsten Stand seit der Jahrtausendwende. Insbesondere der deutsche Sauenmarkt ist betroffen. Hier erreichte die Haltung einen neuen Tiefstwert von 1,83 Mio. Tieren. Damit sank der der Bestand um rund 3,8 Prozent. Für uns ist klar, dass die Entwicklung in Deutschland Ergebnis einer agrarkritischen Politik ist. Die Weltmärkte zeigen eine klare Wachstumsprognose für Schweinefleisch. Die wirtschaftliche Perspektive wäre also vorhanden.

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Laut Verbrauchern wirken Schweine auf Stroh glücklicher

Laut Verbrauchern wirken Schweine auf Stroh glücklicher

Wissenschaftler der Universitäten Bozen und Göttingen haben untersucht, wie Verbraucher die Tiere auf Fotos in unterschiedlichen Ställen wahrnehmen und beurteilen. Die Studie zeigte Bilder eines glücklich oder eines traurig aussehenden Schweins jeweils in einem Stall mit Stroheinstreu oder Spaltenboden. Dabei fanden sie heraus, dass der Stall, in dem ein Schwein abgebildet ist, den stärksten Einfluss darauf hat, wie das Tier von den Verbrauchern wahrgenommen wird. Ein Strohstall ist laut den Verbrauchern deutlich natürlicher und tiergerechter. Laut Aussage der Wissenschaftler helfen die Ergebnisse dieser Studie zu verstehen, wie die Verbraucher die Tierhaltungssysteme bewerten. Demnach wird ein negativ angesehenes Haltungssystem auf einem Spaltenboden selbst dann nicht positiver bewertet, wenn auf dem Bild glücklich aussehende Schweine zu sehen sind. Umgekehrt behält der Stall mit Stroheinstreu seine positive Bewertung, selbst wenn die Schweine auf dem Bild traurig aussehen. Die Studie zeigt erneut, wie stark Verbraucher von Vorstellungen der landwirtschaftlichen Idylle geleitet werden. Ebenso ist bekannt, dass Verbraucher sich im Supermarkt sehr häufig für die Produkte mit dem niedrigsten Preis entscheiden. Wir sind weiterhin gefordert, Hoftüren zu öffnen, damit die Verbraucher anschaulich sehen, wie Tiere in der Praxis gehalten werden

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Herbe Kritik an Düngeverordnung

Herbe Kritik an Düngeverordnung

Die Vorschläge zur erneuten Verschärfung der Düngemittelverordnung stoßen in ganz Deutschland auf herbe Kritik der Landnutzer. Sollten die Vorschläge der Bundesregierung umgesetzt werden, müssen viele Betriebe ihre Tierhaltung deutlich verringern und würden dann als nicht mehr rentabel aufgeben müssen. Dieser Politik durch die Hintertür müssen wir uns gemeinsam verwehren und für eine starke und zukunftsfähige Landwirtschaft einstehen. Viele Experten haben sich in den vergangenen Monaten mit dem Nitratgehalt im Grundwasser auseinandergesetzt, beispielsweise auch die Landwirtschaftskammer NRW mit der TONISO-Fütterung. Hier sollte das Bundeslandwirtschaftsministerium ansetzen und nach Lösungen suchen, statt Landwirtschaft durch die Hintertür abzuschaffen.

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Landwirte und Erzeuger erhalten Zugang zur QS-Datenbank

Landwirte und Erzeuger erhalten Zugang zur QS-Datenbank

Seit Januar 2019 haben Landwirte und Erzeuger Lese-Zugriff auf alle Daten ihres Betriebes, die in der QS-Datenbank gespeichert werden. Dazu gehören u.a. Monitoringdaten und Auditergebnisse. Voraussetzung für die Einsicht der Daten ist eine Authentifizierung und Registrierung auf der QS-Software-Plattform.  Wir meinen: Es ist erfreulich, dass die QS-Datenbank nun auch für Landwirte und Erzeuger direkt zugänglich ist. Dadurch haben sie jederzeit persönlichen Zugriff auf ihre Daten und Auswertungen.

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ASP breitet sich weiter aus

ASP breitet sich weiter aus

Seit Ausbruch der ASP in Belgien sind über 522 infizierte Wildschweine gefunden worden. Insbesondere die schnelle und großflächige Ausbreitung bereitet große Sorgen. So hat sich die Seuche bereits bis an die Grenzen zu Luxemburg und Frankreich ausgeweitet.  Neben den erschreckenden Entwicklungen in Belgien, hat die Seuche in Asien bereits die nächste Ländergrenze überschritten. Damit ist nun auch Vietnam von der ASP betroffen. Die ersten Schweinebetriebe südöstlich der Hauptstadt Hanoi wurden bereits geräumt. Wir meinen: Die Entwicklungen sind für uns besorgniserregend. Vor allem in Belgien behalten wir die Entwicklungen im Auge und bleiben mit unseren Behörden vor Ort in Kontakt, um im Ernstfall schnell reagieren zu können.

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Staatssekretär Aeikens kündigt „Bundesgülle- programm“ an

Staatssekretär Aeikens kündigt „Bundesgülle- programm“ an

Laut BMEL-Staatssekretär Dr. Hermann Onko Aeikens ist eine Nachschärfung der 2017 novellierten Düngeverordnung unabdingbar, um ein erneutes Vertragsverletzungsverfahren gegen Deutschland wegen Nichteinhaltung der EU-Nitratrichtlinie und etwaige Strafzahlungen abzuwenden. Im gleichen Zug kündigte Aeikens daher ein „Bundesgülleprogramm“ an. Dieses Programm soll eine Verbesserung der Lagerkapazitäten sowie einen verstärkten Abfluss des organischen Düngers in Richtung Ackerbaubetriebe festlegen. Scharfe Kritik an den geplanten Änderungen und dem „Bundesgülleprogramm“ kommt von einigen Landesbauernverbänden sowie der Interessengemeinschaft der Schweinehalter Deutschlands (ISN), die erneute Abänderung verliere die Realität auf Tiermastbetrieben aus den Augen. Wir meinen: In der Landwirtschaft sind aktuell viele Lösungsmöglichkeiten auf dem Weg. Die TONISO-Fütterung oder Kompostierungslösungen sind zwei Beispiele, mit denen wir uns aktuell beschäftigen. Weitere befinden sich in der Entwicklung. Hier braucht es Unterstützung für Forschung, Entwicklung und Realisierung, statt gesetzlicher Verschärfungen.

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Videoüberwachung an Schlachthöfen

Videoüberwachung an Schlachthöfen

In Niedersachsen sollen die tierschutzrelevanten Bereiche an Schlachthöfen zukünftig videoüberwacht werden. Die Kameras sollen aufzeichnen, wie die Tiere in den Schlachthöfen betäubt und geschlachtet werden. Darauf haben sich Agrarministerin Barbara Otte-Kinast (CDU), Vertreter der Fleischwirtschafts- und Handelsverbände sowie Veterinärbehörden am vergangenen Dienstag geeinigt und eine entsprechende Vereinbarung getroffen. Otte-Kinast will am Freitag einen entsprechenden Gesetzesentwurf im Bundesrat vorlegen, der Videoüberwachungssysteme verbindlich machen soll. Wir meinen: Richtig. Schließlich hat Tönnies bereits seit mehreren Jahren die Videoüberwachung installiert. Als Innovationsführer in Sachen Tierschutz begrüßen wir die branchenweite Vereinbarung und den Gesetzesentwurf, damit gleiche Bedingungen für alle Marktteilnehmer herrschen.

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2018: Deutschland wichtigster Schweinefleisch-Lieferant nach China

2018: Deutschland wichtigster Schweinefleisch-Lieferant nach China

Deutsche Schweinefleisch-Exporteure haben im vergangenen Jahr ihre Vormachtstellung als wichtigste Lieferanten von Schweinefleisch nach China bestätigt. Die Ausfuhren sind im Vergleich zum Vorjahr auf 228.370 Tonnen gestiegen. Der Marktanteil kletterte somit im Vergleich zu 2017 auf 19,1 Prozent. Aber Vorsicht, die aktuelle Situation in China ist rückläufig. Wenn sich dies fortsetzt drohen Risiken. Denn der Export in Länder wie China sichert uns einen Teil unseres Absatzes und damit auch die Absätze unserer Lieferanten, die die Rohstoffe liefern.

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Status Quo Isofluran

Status Quo Isofluran

Das Verfahren zum Isofluran-Einsatz mit vorheriger Scherzmittelgabe bei der Ferkelkastration hat fast alle rechtlichen Hürden für die Zulassung genommen. Das einzige, was jetzt noch fehlt ist, dass der Tierarztvorbehalt für die Narkose von Bundesministerin Julia Klöckner aufgehoben werden muss. Dann dürfen auch geschulte Landwirte diese Narkose verabreichen. Bis die betäubungslose Ferkelkastration 2021 endgültig in Kraft tritt, besteht hier noch viel Handlungsbedarf. Gerade im Hinblick auf die Sachkunde und Anwendungserlaubnis durch den Landwirt, vernünftige Geräte sowie die Klärung der arbeitssicherheitsrelevanten Risiken.

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Start der Agrarunternehmertage in Münster

Start der Agrarunternehmertage in Münster

In der kommenden Woche starten die Agrarunternehmertage in Münster. Ab dem 5. Februar stehen wir in Halle Nord Stand 3213 für interessante Fachgespräche  zur Verfügung.  Besonderes Highlight ist der Vortrag von Clemens Tönnies am Dienstag um 18.00 Uhr auf dem Gemeinschaftsstand der VV Rheinland und Zoetis in Halle Mitte. Auch spannend ist der ASP-Workshop im Rahmen der Messe. Zwar ist die Afrikanische Schweinepest noch nicht bei uns angekommen, stellt jedoch weiterhin eine große Bedrohung für deutsche Wild- und Hausschweine dar. Darum veranstalten DBV und DRV am 06. Februar 2019 von 10 bis 15 Uhr den Workshop in dessen Rahmen Tierhalter, Hoftierärzte sowie Logistiker und Berater über Maßnahmen für den Seuchenfall aufgeklärt und vorbereitet werden. Infos zum Programm und zur Anmeldung finden Sie unter http://veranstaltungen.bauernverband.net/events/public/aspworkshop

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Werbekampagne für Schweinefleisch in Spanien

Werbekampagne für Schweinefleisch in Spanien

Während die deutsche Berichterstattung über Schweinehaltung und Schweinefleischverzehr immer negativer behaftet sind, wirbt man in Spanien bereits in den Grundschulen mit den Vorteilen von Schweinefleisch: https://interporc.com/2018/11/27/pork-lovers-schools?cat=videos Das sollten wir uns zum Vorbild nehmen, schließlich können wir stolz auf unsere Produkte und vor allem auf unsere inländische Schweinehaltung sein. Wir sollten wieder ins Bewusstsein der Menschen rufen, wie wichtig Fleisch für Aufbau und Erhalt der menschlichen Körpersubstanz ist. Fleisch liefert biologisch hochwertige Nährstoffe wie Eiweiß, Eisen, Zink, Selen sowie Vitamine der B-Gruppe, die in gut verfügbarer Form dem Körper bereitgestellt werden. Unser gemeinsames Ziel sollte es sein, zusammen an der Außendarstellung unserer Branche zuarbeiten und damit einen Mehrwert für die gesamte Wertschöpfungskette zu generieren. Mehr Informationen dazu haben wir auch unter www.toennies-dialog.de zusammengestellt.

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Haltungssystem der Zukunft – Tag der offenen Tür bei Bühlmeyer

Haltungssystem der Zukunft – Tag der offenen Tür bei Bühlmeyer

Christoph Bühlmeyer ist einer der vielen Landwirte, die sich aktiv mit der Schweinehaltung der Zukunft auseinandersetzen. Am Freitag, 8. Februar zeigt er seinen nagelneuen Außenklimastall in Rheda-Wiedenbrück. Von 9 bis 16 Uhr können Besucher das Stallsystem mit 600 Plätzen, neuartiger Kot-Harn-Trennung, einem Güllemanagement mit erheblich geringeren Emissionen und integrierter Gülleverarbeitung zu organischem Dünger besichtigen. Tönnies unterstützt Christoph Bühlmeyer in seinem offenen und transparenten Weg ein Haltungssystem der Zukunft zu entwickeln. https://www.toennies-agrarblog.de/wp-content/uploads/2019/01/Kari_Buehlmeyer_Einladung.pdf

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Nährstoffreduzierung in DLG-Empfehlung

Nährstoffreduzierung in DLG-Empfehlung

Die offiziellen, verbindlichen DLG Empfehlungen zur Schweinefütterung sind jetzt angepasst worden. Die neuen Erkenntnisse der Nährstoffreduzierung haben damit in die Beratungsempfehlung Eingang gefunden. Die Empfehlung zeigt Lösungen auf, wie flächenknappe Betriebe weiterhin erfolgreich Landwirtschaft betreiben könnten. Landwirten und Beratern ermögliche der Leitfaden die korrekte Einschätzung der Nährstoffausscheidungen aus der Schweinehaltung im Einzelbetrieb. Die aktuellen Fütterungsverfahren werden nun in „Standard“, „N-/P-reduziert“, „stark N-/P-reduziert“ und „sehr stark N-/P-reduziert“ unterschieden. Die Publikation kann auf der DLG-Homepage kostenlos heruntergeladen werden: https://www.dlg.org/de

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Meilenstein in der Nutztierhaltung mit TONISO-Fütterung

Meilenstein in der Nutztierhaltung mit TONISO-Fütterung

Meilenstein in der nachhaltigen Entwicklung der Nutztierhaltung: Josef Bunge, langjähriger und erfahrener Fütterungsberater der Landwirtschaftskammer NRW, hat ein neues und innovatives Fütterungskonzept entwickelt. Im Ergebnis könnten damit bei der Nutztierhaltung um bis zu 30% weniger Stickstoff anfallen und gleichzeitig der Anteil Soja im Futtermittel um bis zu 50 % reduziert werden. Um bis zu 30 % weniger Stickstoffanfall sind möglich, indem das Konzept die N-Ausscheidungen der Nutztiere (auch die Phosphor-Ausscheidungen) über die Gülle erheblich senkt. Tönnies hat sich bereits auf den Weg gemacht und schlachtet mehrere tausend Schweine pro Woche, die bereits nach der TONISO-Fütterung gemästet worden sind.

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Durchfallerreger kein Problem bei Schweinefleisch

Durchfallerreger kein Problem bei Schweinefleisch

Das Bakterium Campylobacter hat in den vergangenen Tagen die Aufmerksamkeit in vielen Medien gefunden. Campylobacteriose ist laut Robert-Koch-Institut in Deutschland und EU-weit die häufigste bakterielle Durchfallerkrankung beim Menschen. In Deutschland wurden 2017 insgesamt 69.414 Erkrankungen gemeldet. Seit dem Jahr 2005 steigt die Zahl der Erkrankungen. Die EFSA geht davon aus, dass die Campylobacteriose sehr häufig nicht erkannt und gemeldet wird und vermutet, dass in der EU mindestens 2 Millionen Fälle von klinischer Campylobacteriose pro Jahr auftreten. Als Hauptübertragungsquelle wird rohes Geflügelfleisch gesehen. In Proben von frischem Schweine- und Rindfleisch ist das Bakterium kein Problem. Dies bestätigen die  Kontrollen bestätigen im staatlichen Zoonosen-Monitoring.  Der Bericht für das Jahr 2017 hebt zudem die mikrobiologische Qualität von Schweinefleisch hervor. Hier wurden bei fast allen pathogenen Keimen niedrigere Nachweisraten als in den Vorjahren festgestellt. So wurden bei 401 Proben Schweinehackfleisch in lediglich drei Proben Salmonellen nachgewiesen. Dies entspricht einer Nachweisrate von 0,7Prozent. Man sieht, gemeinsam machen wir unsere Hausaufgaben für hochwertige und sichere Lebensmittel.  

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ASP in Belgien wandert westwärts

ASP in Belgien wandert westwärts

Seit im September 2018 in Belgien ASP ausbrach, wurden insgesamt 281 Fälle von erkrankten Wildschweinen gemeldet. Eine Pufferzone wurde daraufhin errichtet. Seit Dezember gibt es jedoch Meldungen über infizierte Tiere außerhalb der Pufferzone, im sogenannten Beobachtungsbereich. Die ASP-Funde liegen nur vier Kilometer von der französischen Grenze entfernt. Um die Grenze zum Nachbarland zu schützen, sollen zusätzlich zu den bereits ca. 30 km Schutzzaun um die Pufferzone weitere 15 km Zaun gebaut werden. In Kern- und Pufferzone sollen die verbleibenden Wildschweine zudem stärker bejagt werden.

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Tierwohlkennzeichen für Schwein in den Startlöchern

Tierwohlkennzeichen für Schwein in den Startlöchern

Diese Woche haben wir uns im Bundeslandwirtschaftsministerium mit weiteren Vertretern aus Politik, Fleischindustrie, Tier- und Verbraucherschutz sowie Handel getroffen, um über die Kriterien des Tierwohlkennzeichens auszutauschen. Wir haben uns intensiv in die Diskussion eingebracht. Das staatliche Tierwohlkennzeichen bekommt drei Stufen, wobei bereits die Eingangsstufe den gesetzlichen Standard übersteigen wird. Wir haben uns in die Debatte in den vergangenen Monaten intensiv eingebracht und stehen dem Bundeslandwirtschaftsministerium weiter zum Austausch bereit. Die Forderung von Ministerin Klöckner eine pragmatische Einstiegsstufe zu schaffen, die für eine breite gesellschaftliche Gruppe erreichbar ist, findet unsere Unterstützung. Es ist wichtig, die Tierwohlkennzeichnung nun auf der Zielgeraden zu verabschieden. Dabei müssen die Landwirte mitgenommen werden, damit wir die Kennzeichnung gemeinsam zum Erfolg bringen und attraktiv für Verbraucher machen.

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Zahl der Landwirte sinkt

Zahl der Landwirte sinkt

Immer weniger Landwirte sorgen dafür, dass wir satt werden. Die Anzahl der noch bewirtschafteten Höfe nahm zwischen 2007 und 2017 um 51.800 auf 269.800 Betriebe ab. Das sind 16,1 % weniger. Im Vergleich zur Agrarstrukturerhebung 2007 ging die Anzahl landwirtschaftlicher Betriebe mit Tierhaltung relativ stark zurück, und zwar um etwa 53.200 Betriebe oder gut 22 Prozent (jährlich minus 2,8 Prozent). Konsequenz: Ein Landwirt ernährt durschnittlich 155 Menschen. Die Ursachen für diese Entwicklung sind mehrschichtig. Natürlich haben Wirtschaftlichkeit und Zukunftssicherheit Auswirkungen. Auf der anderen Seite stehen die technische Entwicklung und damit optimalere Möglichkeiten der landwirtschaftlichen Erzeugung. Hier müssen wir gemeinsam deutlich machen, das groß nicht gleich schlecht ist. Große wie kleine Landwirte können ihren Hof gut und schlecht führen. Entscheidend ist wie die einzelne Bucht aussieht. Das ist dann Tierschutz aus Sicht des Tieres.

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Erhöhung der niederländischen Umsatzsteuertarife

Erhöhung der niederländischen Umsatzsteuertarife

Der ermäßigte Steuersatz in den Niederlanden beträgt derzeit 6 %. Dieser wird ab 2019 auf 9 % erhöht. Dieser gilt bislang u.a. für Lebensmittel, Bücher, landwirtschaftliche Erzeugnisse, Arzneimittel sowie bestimmte Dienstleistungen, wie Hotelübernachtungen, Personenverkehr und Kulturveranstaltungen. Der Regeltarif der niederländischen Umsatzsteuer verbleibt unverändert bei 21 %. Der Schweinepreis wird in den Niederlanden inkl. Steuer rausgegeben. In KW 1 sind die Notierungen in den Niederlanden für Ferkel, Schweine und Sauen hoch gegangen. Das liegt nicht am Markt, sondern lediglich an der Erhöhung der Umsatzsteuer um 3%. Der Landwirt bekommt dadurch nicht mehr Erlös für seine Tiere. Es ist lediglich eine optische Anpassung der Grundnotierung durch die Erhöhung des ermäßigten Steuersatzes.

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Weihnachtsbotschaft 2018

Weihnachtsbotschaft 2018

Kurz vor dem Weihnachtsfest 2018 richten Dr. Robert Elmerhaus und Clemens Tönnies einige Worte an euch. Wir wünschen euch ein besinnliches Weihnachtsfest, einen guten Rutsch ins neue Jahr und melden uns ab dem 4. Januar 2019 zurück.VIDEO HIER ANSEHEN

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QS berechnet Tiergesundheitsindex

QS berechnet Tiergesundheitsindex

Zum zweiten Mal wurde von der QS aus den Schlachtbefunddaten des zweiten und dritten Quartals 2018 für die Befundgruppen Atemwegsgesundheit, Organgesundheit, Gelenkgesundheit und Unversehrtheit des Schlachtkörpers die betriebsindividuellen Tiergesundheitsindices berechnet. Diese sollen Schweinehaltern eine kompakte Bewertung der Schlachtbefunde und einen direkten Vergleich mit anderen Betrieben ermöglichen, die an den gleichen Schlachtbetrieb geliefert haben. Grundlage der Indices sind die Befunde der amtlichen Schlachttier- und Fleischuntersuchung, die Tönnies bereits seit einigen Jahren den Landwirten digital zur Verfügung stellt. Mit dieser Auswertung werden wesentliche Hinweise auf Erkrankungen von Tieren geliefert.

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Tönnies unterstützt die Arbeit zum staatlichen Tierwohlkennzeichen

Tönnies unterstützt die Arbeit zum staatlichen Tierwohlkennzeichen

Tönnies hat diese Woche am runden Tisch des Bundeslandwirtschaftsministeriums zur staatlichen Tierwohlkennzeichnung teilgenommen und Ministerin Klöckner die Unterstützung zugesagt. Die Ministerin nutzte den Runden Tisch, um alle Beteiligten über den Stand der Arbeiten des Ministeriums und über mögliche Kriterien für die Stufen des Tierwohlkennzeichens zu informieren und mit ihnen zu diskutieren. Ziel ist es den Verbraucher eine bessere Orientierung beim Einkauf von Fleischprodukten. Sie möchten wissen, was sich tatsächlich für die Tiere verbessert hat, wenn sie gekennzeichnetes Fleisch kaufen, und sie möchten Vertrauen haben können, dass dies auch unabhängig kontrolliert wurde und der Wahrheit entspricht.  Klöckner: „Wir wollen den Landwirten einen Einstieg in bessere Haltungsbedingungen ermöglichen, dazu brauchen wir einen realistischen Einstieg in der ersten Stufe. Dieser Einstieg soll ein klarer und sichtbarer Schritt hin zu einer tiergerechteren Haltung sein, mit dem wir Lösungen für existierende Probleme in der Tierhaltung angehen. Nur gemeinsam mit allen Beteiligten werden wir dem Kennzeichen zu einem Erfolg verhelfen.“ Unsere Meinung dazu: Damit das Kennzeichen ein Erfolg wird brauchen wir nun den pragmatischen Einstieg. Wenn das Kennzeichen ein Erfolg werden soll, der in der Marktbedeutung über Nischenlabel hinausgeht, ist es erforderlich, dass sich viele Landwirte beteiligen können.

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Brexit: Vorbereitungen laufen trotz großer Unwägbarkeiten

Brexit: Vorbereitungen laufen trotz großer Unwägbarkeiten

Wir bereiten uns intensiv auf den bevorstehenden Ausstieg Großbritanniens aus der Europäischen Union vor. Als wichtiger Handelspartner ist das Land ein großer Abnehmer von Fleisch innerhalb Europas. Daher schulen wir seit rund einem Jahr unsere Mitarbeiter in Fragen der Zollabwicklung und versuchen dabei die möglichen Handelshemmnisse so gering wie möglich zu halten.  Gleichzeitig wird das Geschäft in Großbritannien ausgebaut. Wir haben das Familienunternehmen Riverway Foods übernommen, das sich auf die Wurstproduktion für den britischen Markt spezialisiert hat. Produkte wie die „Cumberland Sausages“ werden landesweit im britischen Handel vertrieben.

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Kapazitätserweiterung in Rheda-Wiedenbrück

Kapazitätserweiterung in Rheda-Wiedenbrück

Der Kreis Gütersloh hat als zuständige Genehmigungsbehörde dem Antrag auf Kapazitätserweiterung bei Tönnies in Rheda-Wiedenbrück zugestimmt. Mit dem Bescheid zur Erweiterung der Schlachtkapazität von 3.000t auf 3.500t pro Tag haben wir nun Planungssicherheit für die mittelfristige Entwicklung in Ostwestfalen. Mit diesem Bekenntnis zum Standort in Westfalen wollen wir ein Signal für die Zukunft der Landwirtschaft setzen. Wir glauben an die Nutztierhaltung in unserer Region. In dem 26 Monate dauernden Prüfungsverfahren wurden von der Genehmigungsbehörde zahlreiche Emissionsprüfungen, unter anderem auf Geruch, Abwasser, Lärm und Verkehrsbelastung durchgeführt. Wie der Kreis mitgeteilt hat, sind die Auswirkungen auf die Umweltemissionen ausreichend geprüft. Durch Präventionsmaßnahmen konnten Emissionen eingedämmt werden, so dass nun die Genehmigung zugestellt wurde. Kurzfristige Baumaßnahmen werden nicht umgesetzt. Durch die Effizienzsteigerung in der Produktion und gleichzeitigem Ausbau der Automatisierungstechnik konnten die Produktionsprozesse kontinuierlich verbessert werden.

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Danke, Otto!

Danke, Otto!

Unser langjähriger Geschäftsführer Josef „Otto“ Tillmann, tritt nach 27 Jahren Betriebszugehörigkeit bei Tönnies in den Ruhestand. Zu seiner offiziellen Verabschiedung blickten Weggefährten, hochrangige Branchenexperten und Repräsentanten aus Politik und Gesellschaft auf die Arbeit des 65-jährigen zurück. Josef Tillmann hat 1968 mit 14 Jahren seine Metzgerlehre begonnen, als Geselle gearbeitet, später ein Studium der Lebensmitteltechnologie absolviert und ist damit der Fleischbranche seit einem halben Jahrhundert treu. „Als ich 1991 zum Unternehmen kam, war es noch vergleichsweise klein, bestand aus den Standorten in Rheda, Gütersloh und Weißenfels. In Rheda wurden damals beispielsweise nur ein paar Sauen zerlegt, heute können allein in diesem Betrieb bei Bedarf bis zu 26.000 Schweine täglich geschlachtet und zerlegt werden“, sagt Tillmann rückblickend. Mit den Jahren sind dann weitere Standorte – national wie international, für Schweine sowie auch Rinder – hinzugekommen, mussten modernisiert oder neu gebaut werden. Diese atemberaubende Entwicklung eines Marktführers mit heute 6,9 Mrd. Euro Umsatz weltweit aktiv mitzugestalten, hat Tillmann als „rechte Hand“ von Clemens Tönnies geprägt. Wir sagen: Danke, Otto!

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Prognose 2019: Schweineerzeugung soll in der EU sinken

Prognose 2019: Schweineerzeugung soll in der EU sinken

Nach Schätzungen des EU-Prognoseausschusses wird die Bruttoeigenerzeugung von Schweinen in der Europäischen Union kommendes Jahr zurückgehen, in Deutschland um bis zu 1 Prozent gegenüber 2018. Ein deutliches Plus von bis zu 3 Prozent ist in Spanien zu erwarten, die ihren positiven Trend damit vorsetzen. Auch Großbritannien wird ein Plus von ca. 1,4 Prozent verzeichnen, was wahrscheinlich auf den anstehenden Brexit und die bisher geringe Eigenversorgung der Briten zurückzuführen ist. Für uns ist klar, dass wir ein politisches Bekenntnis für die Landwirtschaft in Deutschland brauchen. Hört man die Rede des grünen Frontmann Robert Habeck auf dem deutschen Fleischkongress vergangene Woche, dann ist das die Aufforderung an die Landwirtschaft die Flinte ins Korn zu werfen. Wir stehen für eine andere Position und kämpfen für die gesamte Kette der deutschen Lebensmittelgewinnung.

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Ferkel-Gipfel in Berlin

Ferkel-Gipfel in Berlin

Bundesministerin Julia Klöckner hatte diese Woche zum Ferkel-Gipfel nach Berlin eingeladen. Clemens Tönnies hat sich dabei sehr klar und offen für die verschiedenen tierschutzgerechten Wege der Ferkelkastration positioniert. Prinzipiell sollte jeder Landwirt für sich die richtige Lösung finden und frei sein in seiner Entscheidung. Alle Wege die vom Lebensmitteleinzelhandel akzeptiert werden, können Möglichkeiten sein. Tönnies sieht es als seine Pflicht an, die Erzeuger nach hinten hin abzusichern und dafür verschiedene Wege zu ermöglichen. Die Ebermast ist eine. Das heiß, dass Tönnies die Zahl an Jungebern nicht begrenzt. Allerdings werden auch keine Eber gesucht. Das Unternehmen bietet den Erzeugern mit der Ebermast schon seit einigen Jahren diese Möglichkeit an. Die Zahl der geruchsauffälligen Tiere liegt bei 3 bis 4 Prozent. Diese Ware kann durch weitere Verarbeitungsschritte wie kochen oder pökeln verwendet werden. Darüber hinaus setzt sich das Unternehmen für den vierten Weg ein, also die Lokalanästhesie durch den Erzeuger. Zur Immunokastration hat Tönnies in den vergangenen Monaten Versuche durchgeführt, die nicht alle Fragen gelöst haben. Insbesondere die Zahl der Geruchsauffälligkeiten bei der Immunokastration war vergleichbar hoch wie bei der Jungebermast. Um sicherzustellen, dass kein geruchsauffälliges Fleisch in den Handel kommt, muss also auch bei der Immunokastration jedes Tier getestet werden. Tönnies…

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Bunge-Versuche ohne Soja lassen aufhorchen

Bunge-Versuche ohne Soja lassen aufhorchen

Seit Jahren orientieren sich die Landwirte bei der Fütterung ihrer Schweine an den wissenschaftlich erarbeiten Bedarfsnormen für die Schweinefütterung. Praxisversuche von Josef Bunge, Fütterungsberater bei der Landwirtschaftskammer Nordrhein-Westfalen lassen seit geraumer Zeit aufhorchen. Bunge hat sich mit verschiedenen Mästern erfolgreich an eine stark nährstoffreduzierte Fütterung herangetastet. In der Mittel- und Endmast verzichtet er zudem komplett auf mineralischen Phosphor. Um Sojaschrot zu sparen, setzt er auf Mineralfutter unter Zugabe freien Aminosäuren. Durch den geringen Eiweißgehalt ist die Ration bekömmlich und schont den Stoffwechsel der Tiere. Die bei uns ermittelten Schlachtleistungsergebnisse der so gefütterten Tiere sind überzeugend. Zudem profitiert der Mäster bei der Nährstoffbilanz von den sehr geringen N- und P-Ausscheidungen seiner Tiere. Wir meinen: Josef Bunge geht mit seinen Versuchen unkonventionelle Wege, die maßgeblich zur Umweltentlastung und Tiergesundheit beitragen. Weiter so!

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EU rückt Tierwohl in den Mittelpunkt

EU rückt Tierwohl in den Mittelpunkt

In dieser Woche rückte die 2017 gegründete „EU-Plattform für Tierwohl“ bei ihrem 4. Internationalen Treffen in Brüssel das Thema Tierhaltung bei Schweinen, Tiertransport sowie Qualitätskontrollen und Indikatoren für Tierwohl in der Mast in den Mittelpunkt. Die Plattform mit 75 Vertretern von Interessengruppen und NGO, aus Wissenschaft, aus Mitgliedstaaten und Ländern des Europäischen Wirtschaftsraumes, von internationalen Organisationen und der Europäischen Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) tagt zwei Mal im Jahr und möchte den Austausch in Europa zum Thema ausbauen. Wir meinen: Der Austausch zu dem Thema auf EU-Ebene ist gut, allerdings brauchen wir dann auch EU-weit einheitliche Regeln, so zum Beispiel bei der Ferkelkastration.

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ASP-Impfstoff für Wildschweine?

ASP-Impfstoff für Wildschweine?

Wie die ISN diese Woche berichtet, machen Spanische Forscher Hoffnung auf die baldige Verfügbarkeit eines Impfstoffes gegen Afrikanische Schweinepest für Wildschweine. Die Tiermedizinischen Fakultät der Universität Madrid berichtet von „guten Ergebnissen“ der Forschungsentwicklung. Das Schutzniveau durch den aktuell vorliegenden Schluckimpfstoff sei sehr hoch, allerdings bestehe noch Forschungsbedarf. Hier mehr Informationen bei der ISN: https://www.schweine.net/news/hoffnung-auf-ersten-asp-impfstoff.html

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Tönnies Livestock wirbt um Landwirte

Tönnies Livestock wirbt um Landwirte

Das Team der Tönnies Livestock führt in dieser Woche viele Gespräche mit Erzeugern, Händlern und weiteren Tierhaltungsprofis auf der Eurotier. Dabei macht das Team allen Beteiligten Mut und stellt sich den offenen Fragen. Passend zur Eurotier wurde auch die neue Website der Livestock präsentiert. Unter www.toennies-livestock.de stehen aktuelle Informationen und der direkte Kontakt zum Team im Vordergrund.

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CIIE in Shanghai: Tönnies präsentiert Export

CIIE in Shanghai: Tönnies präsentiert Export

Auf der ersten chinesischen Importmesse, der CIIE in Shanghai, präsentierte sich die Tönnies Gruppe mit seiner chinesischen Marke „202“ dem chinesischen Markt. Der Export ist ein wichtiger Bestandteil der Wertschöpfung am Tier, da vor allem Produkte wie Pfötchen, Öhrchen oder Schnäuzchen nach China vermarktet werden. Neben einer Verköstigung deutscher Produkte zeigt das Unternehmen auf einer überdimensionalen Leinwand seine Exportstärke von der Landwirtschaft bis zum Seecontainer. Hier geht‘s zum gesamten Video: [embedyt] https://www.youtube.com/watch?v=MXTAI9VagYY[/embedyt]

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Tierwohlkennzeichnung

Tierwohlkennzeichnung

Bundeslandwirtschaftsministerin Klöckner tauschte sich vergangene Woche mit dem Deutschen Raiffeisenverband sowie Vertretern des Verbandes der Fleischwirtschaft zum Tierwohlkennzeichen aus. Dabei herrschte Einigkeit darüber, dass diese Kennzeichnung eine freiwillige Markierung für Landwirte sein soll, die bei der Haltung und Aufzucht auf Tierwohl achten. Ab dem Frühjahr 2020 sollen erste Produkte mit dem staatlichen, freiwilligen Tierwohlkennzeichen im Handel erscheinen. Tönnies unterstützt die Bundesministerin in ihrem Vorgehen, schließlich fördern wir unsere Erzeuger schon lange dabei, Tierwohl und Tierschutz in der Haltung sicherzustellen und diesen Einsatz der Landwirte an der Ladentheke für den Verbraucher zu belegen.

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Oberster Veterinär neu berufen

Oberster Veterinär neu berufen

Dr. Dietrich Rassow ist neuer Leiter des Veterinärdienstes der Bundesrepublik Deutschland. Er ist damit der Nachfolger von Dr. Karin Schwabenbauer, die am 1. Oktober in den Ruhestand getreten ist. Wir gratulieren Dr. Rassow zur Beförderungen und freuen uns auf eine erfolgreiche Zusammenarbeit.

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US-Farmer fürchten Auswirkungen des Handelsstreits

US-Farmer fürchten Auswirkungen des Handelsstreits

Der Handelskonflikt zwischen den USA und China hat weltweit Auswirkungen auf die Preisentwicklung, auch auf den Schweinepreis. Nun müssen die US-Farmer fürchten, ab 2019 deutlich weniger Subventionen der Trump-Regierung zu bekommen. Die Regierung hat offenbar keine Pläne, den unter dem Handelsstreit mit China leidenden Farmsektor auch noch 2019 mit Geldmitteln zu unterstützen, so die Nachrichtenagentur Bloomberg. Die US-Farmer konnten bisher Anträge für die erste Runde der Hilfszahlungen von 4,7 Mrd. USD (4,12 Mrd. Euro) stellen. Die Regierung lässt nun offen, ob es eine zweite Runde für Hilfszahlungen geben wird.

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Laborstudie: Können Fliegen ASP übertragen?

Laborstudie: Können Fliegen ASP übertragen?

Innerhalb Osteuropas hat sich das ASP-Virus unerwartet auch bei Betrieben mit guter Biosicherheit ausgebreitet. Nun arbeiten Wissenschaftler an der Ursachenforschung und Risikobewertung von Stechmücken als Überträger des ASP-Virus. Schweine wurden in verschiedene Gruppen aufgeteilt und über unterschiedliche Methoden infiziert. U.a. indem sie mit Fliegen oder mit Fliegen versetztem Futter gefüttert wurden. Die Fliegen wiederum wurden vorher von kranken Tieren ernährt. Ergebnis: Fliegen sind nicht unbedingt Fernüberträger für ASP, aber wohl ein Risiko für die Ausbreitung des Virus innerhalb eines Betriebs, sobald ein Schwein infiziert ist

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Antibiotikaeinsatz sinkt weiter

Antibiotikaeinsatz sinkt weiter

Das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) hat aktuelle Zahlen dargelegt, dass der Einsatz von Antibiotika in der Tierhaltung weiter sinkt. Das zeigen neue Kennzahlen zur Therapiehäufigkeit des Bundesamtes und des QS-Antibiotika-Monitorings. Somit sind seit 2015 die Werte der Kennzahlen um 55 bis 70% gesunken. Auffallend ist jedoch, dass die Kurve des abnehmenden Antibiotikaverbrauchs immer flacher verläuft. Mit anderen Worten: Es wird immer schwieriger bzw. ist mit einem immer größeren Aufwand verbunden, den Antibiotikaverbrauch noch weiter zu senken. Dass immer weniger Antibiotika eingesetzt werden, ist ein beachtlicher Fortschritt. Wir unterstützen die Landwirte dabei, noch genauer zu analysieren, wann der Einsatz von Antibiotika sinnvoll und angemessen ist und wann nicht.

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Mehr Schweine in der EU – weniger Schlachtungen in Deutschland

Mehr Schweine in der EU – weniger Schlachtungen in Deutschland

Die Anzahl der Schweine innerhalb der EU ist in den zwölf Monaten bis zum Frühsommer 2018 meist gestiegen. Das geht aus aktuellen Daten des Statistischen Amtes der Europäischen Union (Eurostat) hervor, die teilweise aber noch vorläufig sind. Im Sommer 2018 wurden insgesamt gut 126,8 Millionen Schweine gehalten; das waren rund 2,1 Millionen Stück oder 1,7 % mehr als bei der vergleichbaren Vorjahreserhebung. Auffällig: Insbesondere die Erzeuger in Spanien, Polen und Dänemark rüsten auf und wachsen. Bei den Iberern nahm die Schweinepopulation laut Eurostat gegenüber dem Frühsommer 2017 um fast 1,5 Millionen Stück oder 5,2 % auf 30,15 Millionen Tiere zu. Gleichzeitig sinkt in Deutschland die Zahl der Schweineschlachtungen: Dem Statistischen Bundesamt zufolge wurden im Zeitraum von Januar bis August dieses Jahres 37,7 Millionen Schweinen und damit 1,8 Prozent weniger Tiere als im Vorjahr geschlachtet. Im August sorgte die extreme Hitze für eine geringe Futteraufnahme und fehlendes Wachstum der Schweine.

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Gegen Wissenschaftlichen Rat: Niederlande wollen Transporte verschärfen

Gegen Wissenschaftlichen Rat: Niederlande wollen Transporte verschärfen

Die niederländische Landwirtschaftsministerin setzt sich für eine Verschärfung der Transportverordnung von landwirtschaftlichen Nutztieren ein. Wie jetzt aus einem Brief der Ministerin bekannt wurde, will sie die maximale Transportdauer für Schlachttiere auf acht Stunden beschränken. Das Friedrich-Loeffler-Institut hat dazu im vergangenen Jahr einen lesenswerten Forschungsbericht beim Symposium der Tönnies Forschung vorgestellt. Kernaussage: Nicht die Dauer ist der Stressfaktor für die Tiere, sondern externe Einflüsse, Hitze, Stau sowie das Be- und Entladen der Transporte. Bleibt die Frage, warum Politiker Grenzen ziehen, die wissenschaftlich irrelevant sind?! Hier mehr dazu: https://toennies-forschung.de/forschung/projekt_raumangebot-bei-transporten.php

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Tierärzte gegen Fristverlängerung bei Ferkelkastration

Tierärzte gegen Fristverlängerung bei Ferkelkastration

Die Bundestierärztekammer (BTK), die Tierärztliche Vereinigung für Tierschutz (TVT) und die Deutsche Veterinärmedizinische Gesellschaft (DVG) haben sich in einer Pressemitteilung gegen die Fristverlängerung ausgesprochen. Grund: Es bestehe aus wissenschaftlicher und ethischer Sicht keinerlei vertretbare Begründung. Ihrer Meinung nach seien neben der Durchführung einer Injektions- oder Inhalationsnarkose auch die Jungebermast und die Impfung gegen Ebergeruch durchaus praxisreif. Eher wäre es Aufgabe der Politik durch Aufklärungsarbeit bei den Verbrauchern die Erzeuger, Hersteller und den Einzelhandel zu unterstützen. Für uns ist die Fristverlängerung der richtige Weg! Somit ist nun hoffentlich genug Zeit endlich eine praktikable Lösung zu finden und den Weg für schonendere Methoden zur Ferkelkastration gesetzlich freizumachen. Der Bund muss jetzt handeln und ein sinnvolles Gesamtkonzept erstellen.

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Deutschland bleibt Nr. 1 unter den europäischen Schweinefleisch-Exporteuren

Deutschland bleibt Nr. 1 unter den europäischen Schweinefleisch-Exporteuren

Deutschland ist auch im ersten Halbjahr 2018 wieder Spitzenreiter was die Ausfuhr von Schweinefleisch an Drittländer angeht. 23% des gesamten Exports kam aus Deutschland und die deutschen Exporteure steigerten somit ihr Ausfuhrvolumen um 5%. Insgesamt wurden im vergangenen Jahr 2,1 Mio. t exportiert. Damit ist die Ausfuhr leicht angestiegen. Nicht zuletzt liegt das am Handelsstreit zwischen den USA und China, der sich aktuell positiv auf den europäischen Exportmarkt für Schweinefleisch auswirkt. Dass Deutschland wieder Spitzenreiter unter den EU-Exporteuren ist, ist erfreulich und bestätigt auch unsere Aktivitäten. Seit Jahren arbeiten wir daran, unsere Produkte auf zahlreichen Märkten zu platzieren und möglichst breit aufgestellt und lieferfähig zu sein. Auf diese Weise sichern wir eine nachhaltige Wertschöpfung für unsere Lieferanten und verhindern, dass wir von einzelnen Märkten zu stark abhängig sind. Daran arbeiten wir weiter und gehen voran.

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Züchtung fördert Tierwohl

Züchtung fördert Tierwohl

Neue Methoden in der molekularen Tierzucht zeigen, mittlerweile können Erbfehler leichter und sicherer identifiziert werden. Grundsätzlich besteht die Möglichkeit durch Züchtungsmethoden Populationen von bekannten Erbfehlern zu befreien, somit wird laut Forschern Nutztierzucht auch gleichzeitig proaktiver Tierschutz. Neue Züchtungsmethoden haben also nicht nur einen ökonomischen Vorteil, sondern sind auch dem Tierwohl zuträglich.

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Initiative Tierwohl testet Kennzeichnung von Schweinefleisch

Initiative Tierwohl testet Kennzeichnung von Schweinefleisch

Seit dieser Woche können Verbraucher erstmalig auch Schweinefleisch und Schweinefleischprodukte, die von teilnehmenden Betrieben der Initiative Tierwohl stammen, im Lebensmitteleinzelhandel am Produktsiegel der Initiative inklusive der Nämlichkeit  erkennen. Auch wir bei Tönnies gewährleisten diese Nämlichkeiten und chargieren getrennt. Wir unterstützen unsere Erzeuger dabei, Tierwohl und Tierschutz in der Haltung sicherzustellen und diesen Einsatz der Landwirte an der Ladentheke für den Verbraucher zu belegen. Wir setzen uns weiter dafür ein, dass der Mehrwert auch bei den Landwirten ankommt.

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Höchste Sicherheit im Fall der Afrikanischen Schweinepest

Höchste Sicherheit im Fall der Afrikanischen Schweinepest

Der Nachweis der ASP bei Wildschweinen in Belgien hat für den deutschen und europäischen Schweinefleisch Markt zunächst keine unmittelbaren Folgen. Tönnies hat als Schlacht- und Verarbeitungsunternehmen von Schweinen zahlreiche Maßnahmen ergriffen, um die eine umfassende Lieferfähigkeit auch beim Ausbruch der Afrikanischen Schweinepest in Deutschland sicherzustellen. In enger Abstimmung mit den zuständigen Behörden werden im Falle eines Falles alle Maßnahmen umgesetzt um ein Ausbreiten zu verhindern. Damit nehmen wir als Marktführer unsere Verantwortung sehr ernst und sind gerüstet für den Fall eines Ausbruchs der ASP in Deutschland. 1. Die Tönnies-Laborinfrastruktur: Durch Untersuchungen in unserem firmeneigenen akkreditierten Labor bieten wir unseren Kunden einen zusätzlichen Kontrollschritt für den Nachweis der ASP-Freiheit unserer Produkte. 2. Das Tönnies-Behördennetzwerk: Wir stehen in intensivem Kontakt mit den zuständigen Behörden auf Lokaler-, Landes-, Bundes und Europäischer Ebene. Wir sind Mitglied der Arbeitsgruppen zur ASP. Dadurch erhalten wir einen exklusiven Zugang zu sämtlichen Informationen. Somit ist eine schnelle und direkte Informationsweitergabe sichergestellt. Des Weiteren erleichtert der direkte Kontakt mit den Behörden im Krisenfall die Umsetzung des offiziellen Tierseuchenbekämpfungsplanes. Dieser hält für die verschiedenen Szenarien umfassende Informationen und klare Handlungsanweisungen bereit. Der aktuelle Stand des Landesamtes ist hier nachzulesen: https://www.lanuv.nrw.de/verbraucherschutz/tiergesundheit/tierseuchenbekaempfung/tierseuchen/afrikanische-schweinepest/ 3. Unsere geprüfte Biosicherheit in der Lieferkette Mit unserem QS-System…

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Demonstration zur Agrarministerkonferenz

Demonstration zur Agrarministerkonferenz

Die Demonstration des Westfälisch-Lippischen Landwirtschaftsverbandes und der ISN am Rande der Agrarministerkonferenz in Bad Sassendorf war ein gutes Zeichen, gemeinsam Stärke zu demonstrieren. Unsere Branche braucht ein klares Bekenntnis der Politik, damit wir auch in Zukunft Nutztierhaltung in Deutschland betreiben können. Deshalb haben wir selber an der Demo teilgenommen und stehen an der Seite der Landwirtschaft! [embedyt] https://www.youtube.com/watch?v=jnW2v4Mbwwc[/embedyt]

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Politisches Bekenntnis für Tierhaltung gefordert

Politisches Bekenntnis für Tierhaltung gefordert

Zwei ministerielle Vorgänge im Bundeslandwirtschaftsministerium und im Bundesumweltministerium lassen in diesen Tagen aufhorchen. Der vom Bundesumweltministerium vorgelegten Entwurf zur Änderung der „Technischen Anleitung zur Reinhaltung der Luft – TA Luft“ wägt sehr kritisch zwischen dem Immissionsschutz und den Anforderungen zum Tierwohl ab. Die Folge sind noch mehr Bürokratie für die Landwirtschaft. Wer solche politischen Forderungen dokumentiert, stellt die Zukunft der Tierhaltung in Deutschland in Frage. Der zweite Vorgang stammt aus dem Bundeslandwirtschaftsministerium. Um die Treibhausgasemissionen der Landwirtschaft bis 2030 um 11 bis 14 Mio. t CO2-Äquivalente zu senken, setzt das Ministerium als eine der zentralen Maßnahmen auf die Düngeverordnung. Die wird in Kauf genommen, dass die Nutztierhaltung in Deutschland zurückgeht. Die Emissionen der Tierhaltung will das Ministerium auch über die Ausgestaltung der Agrarförderung begrenzen. Im Protokoll werden 2 Großvieheinheiten (GV) pro Hektar als mögliche Option genannt. Dabei wird völlig außer Acht gelassen, dass lediglich 7% des weltweiten CO2-Austoßes auf die landwirtschaftliche Produktion zurückzuführen ist. Wir meinen: Unsere Landwirtschaft braucht ein klares Bekenntnis der Politik.

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Unterstützung des 4. Weges

Unterstützung des 4. Weges

Die Entscheidungsdebatte um die Wege der Ferkelkastration ab dem 1. Januar 2019 spitzt sich in dieser Woche weiter zu. Tönnies unterstützt die Vertreter der Landwirtschaft in der Debatte um den 4. Weg. Mit diesem vierten Weg liegt eine umsetzbare, erprobte Lösung auf dem Tisch, die von der Branche getragen wird. Ein Blick ins Ausland, beispielsweise nach Dänemark, zeigt schließlich die Machbarkeit. Hier ist die Politik aufgefordert den Blick über den Tellerrand zu werfen. Jetzt heißt es den anstehenden Herbst zu nutzen und sich gemeinsam für diesen Lösungsweg einzusetzen. Daher haben Bauernverband und Landwirtschaft unsere volle Unterstützung in der Diskussion um die Fristverlängerung des Kastrationsverbotes.

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Videoüberwachung für mehr Tierschutz – Willkommen im Club!

Videoüberwachung für mehr Tierschutz – Willkommen im Club!

Die komplette Videoüberwachung aller tierschutzrelevanten Bereiche ist ein wichtiger Schritt für mehr Transparenz am Schlachthof. Tönnies setzt daher seit mehreren Jahren auf die konsequente Videoüberwachung, die beispielsweise auch auf unserer Website für alle Verbraucher und Interessierte in einem Videoclip anzusehen ist (https://www.toennies-dialog.de/tierschutz-beim-schlachten) Wir freuen uns, dass nun auch Vion diesen Schritt gegangen ist und für nachvollziehbare Prozesse sorgt.

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ASP in China

ASP in China

Die afrikanische Schweinepest macht in China bemerkenswerte Sprünge. Innerhalb kürzester Zeit wurde das Virus um mehr als 2000 km weitergetragen. Grund. Transportstrecken für Schweine von mehreren tausend Kilometern sind in Fernost nicht außergewöhnlich. Die Ausbreitung hat aber direkte Folgen für den Weltmarkt und damit auch für uns Deutsche. Der extrem niedrige Schweinepreis in China wird durch das Potenzial der ASP weiter unter Druck gesetzt. Verbreitet sich das Virus weiter, ist ein weiterer Verfall des Preises in China zu befürchten.

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Agrarausschuss-Abfuhr zur Ferkelkastration

Agrarausschuss-Abfuhr zur Ferkelkastration

Die Abfuhr des Bundesrats-Agrarausschuss zum Vorschlag den Stichtag der Ferkelkastration zu verschieben, ist enttäuschend. Dass der Vorschlag von Bayern und Niedersachsen abgelehnt wurde, verschärft die Situation für die deutsche Landwirtschaft, schließlich bietet die Politik keine Lösung an. Mit dem vierten Weg liegt eine umsetzbare, erprobte Lösung auf dem Tisch, die von der Branche getragen wird. Ein Blick ins Ausland, beispielsweise nach Dänemark, zeigt schließlich die Machbarkeit. Hier ist die Politik aufgefordert den Blick über den Tellerrand zu werfen. Jetzt heißt es den anstehenden Herbst zu nutzen und gemeinsam für diesen Lösungsweg zu kämpfen. Bauernverband und Landwirtschaft haben unsere volle Unterstützung.

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Rückgang des Antibiotika-Einsatzes

Rückgang des Antibiotika-Einsatzes

Gute Nachrichten an der Antibiotika-Front: der Einsatz von Antibiotika in der Tierhaltung ist auch im vergangenen Jahr weiter zurückgegangen. Laut dem Antibiotika Monitoring-Report von QS sank die Gesamtmenge der im QS-System eingesetzten Antibiotika von 486 Tonnen (2016) auf 471 Tonnen (2017). Unsere Branche beweist damit einen verantwortungsbewussten Einsatz von Antibiotika. Jetzt heißt es aber auch von der Humanmedizin Taten folgen zu lassen. Besonders die Reserveantibiotika, die in der Humanmedizin von besonderer Bedeutung sind müssen gesenkt werden.

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Sauengipfel und nun?

Sauengipfel und nun?

Das Gipfelgespräch von Bundesministerin Julia Klöckner und Vertreter aus Wirtschaft und Politik zur aktuellen Herausforderungen in der Sauenhaltung hat ein Ergebnis: Keins. Die rechtliche Lage zum Thema Ferkelkastration ist eindeutig, die Positionen verhärtet, doch wie sollen die Landwirte in vier Monaten rechtskonform arbeiten? Unsere Lösung ist klar: Wir nehmen auch ab Januar weiter alle Eber ab, die uns geliefert werden. Auch wenn der Absatz von Mastebern und die weitere Verarbeitung einige Hürden haben, sind wir in den vergangenen Jahren zu der Überzeugung gekommen, dass die Ebermast mit einem guten Stallmanagement erfolgreich ist. Damit wir die steigenden Mengen vertreiben können, haben wir unsere Ebermaske vergangene Woche angepasst. Die Politik mag lamentieren und zögern, wir bieten unseren landwirtschaftlichen Partnern damit eine klare Perspektive und Investitionssicherheit.

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QS-Tiergesundheitsindex

QS-Tiergesundheitsindex

Die QS bietet seit August erstmals einen Tiergesundheitsindex für alle Schweinemastbetriebe. Was hier als Innovation verkauft wird bekommen Landwirte bei Tönnies bereits seit Jahren. Über eine Online-Plattform werden unsere Landwirte unter anderem über Atemwegsbefunde und Organgesundheit informiert. Zudem stellt das optische Ampel-Ranking einen Vergleich zum Durchschnittswert her. Also eine gute Idee.

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Ferkelkastration ohne Ende

Ferkelkastration ohne Ende

Nach Bayern fordert nun auch Niedersachsen über eine Bundesratsinitiative die zeitliche Verschiebung der Kastration ohne Betäubung. Das Lamentieren und Nicht-Entscheiden der Politik kennt also keine zeitlichen Grenzen. Wir meinen: Wir nehmen den Landwirten seit Jahren die Eber ab und machen es auch ab dem 1. Januar 2019. Die Ebermast ist ein tierschutzgerechter und wirtschaftlich sicherer Weg ohne Kastration der Ferkel.

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Öko-Institut machts sich einfach

Öko-Institut machts sich einfach

Das Freiburger Öko-Institut fordert aktuell eine sogenannte klimafreundliche Gestaltung des Mehrwertsteuersystems. Die Wissenschaftler wollen den Mehrwertsteuersatz auf tierische Produkte auf 19 Prozent erhöhen und dafür den für alle pflanzlichen Produkte auf 7 Prozent senken. Diese Schwarz-weiß Darstellung von einem eigentlich wissenschaftlichen Institut ist schädlich, da sie so tut, als ob tierische Lebensmittel die bösen wären und pflanzliche die Guten. Tierische Proteine sind nach der deutschen Gesellschaft für Ernährung ein wichtiger Ernährungsbestandteil und damit notwendig für eine ausgewogene und gesunde Ernährung.

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Habecks Obergenzen-Rhetorik

Habecks Obergenzen-Rhetorik

Die Sommerforderungen des Grünen-Vorsitzenden Robert Habeck sind dicker Toback für die landwirtschaftliche Seite. Der eigentliche Realo fordert aktuell eine Obergrenze der Viehhaltung von nicht mehr als zwei Kühen pro Hektar. Wir meinen: Statt von „Obergrenzen“ und „Gegensteuern“ zu sprechen, müssen wir die Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion in Deutschland weiter zum Exportschlager des freien Handels entwickeln. Nicht Verbots- oder Abschottungspolitik hilft uns weiter positiv zu entwickeln, sondern eine soziale Marktwirtschaft, die Stabilität und Vertrauen für Landwirtschaft, Industrie und Konsumenten bietet.

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Tierwohl-Kennzeichnung

Tierwohl-Kennzeichnung

Die Forderungen für gesteigerte Haltungsbedingungen überbieten sich aktuell von Tag zu Tag. Unser Ziel ist klar: Wir arbeiten stetig daran die Prozesse unserer Produktion, genauso wie die Herkunft unserer Produkte transparent und nachvollziehbar für den Verbraucher zu machen. Daher unterstützen wir die Initiative des Handels mit der Haltungskennzeichnung klar und einfach die Transparenz zu steigern. Seit diesem Frühjahr setzen wir dies in unserer Produktion bereits um. Nun müssen wir die Tierwohlkennzeichnung integrieren und damit die privaten Initiativen mit der des Bundesministeriums verbinden. Dabei ist es für die Akzeptanz wichtig, die Einstiegsstufe auf einer Basis zu realisieren, die die Transparenz der zusätzlichen Tierschutzmaßnahmen in der Haltung steigert, für die deutsche Landwirtschaft umsetzbar ist und vom Verbraucher nachgefragt wird.

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Initiative weiter ausbauen

Initiative weiter ausbauen

82 Prozent der deutschen Verbraucher wollen eine Nutztierhaltung, die Verbesserung in vielen kleinen Schritten konsequent umsetzt. Was die aktuelle Forsa-Umfrage zur Initiative Tierwohl festgestellt hat muss nun von der Landwirtschaftsministerin umgesetzt werden. Julia Klöckner ist trotz aller Unkenrufe gefordert, das Level der Initiative Tierwohl als zwei Stufe des staatlichen Tierwohlsiegels zu definieren. Keine Agrarwende mit der Brechstange, sondern eine konsequente Weiterentwicklung unserer Landwirtschaft.

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